Tagesarchiv für 27. August 2017

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Simbabwe: Reise nach Oranienburg verweigert

Sonntag, den 27. August 2017
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Zum elften Mal sollten am vergangenen Sonnabend in Oranienburg Gäste aus Simbabwe begrüßt werden. Es handelt sich dabei um eine Aktion des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland. Die Besuche erfolgen jährlich wechselseitig.
Doch die drei Frauen und drei Männer zwischen 20 und 40 Jahren durften von Frankfurt/Main aus nicht weiterreisen. Ein Bundespolizist untersagte die Tour. es heißt, sie seien verdächtig gewesen, weil sie ärmlich gekleidet gewesen seien und kaum Geld gehabt hätten. Allerdings hatten sie alle Unterlagen: Einladungen, Kostenübernahmen, Verpflichtungserklärung. Der Bundespolizist habe das für Fälschungen gehalten, so Superintendent Uwe Simon.

Die Kirchenleute wollen nun wissen, was da schief gelaufen ist und ob solche Partnerschaften überhaupt noch mögliche seien, wenn solche Reisen nicht möglich seien. Auch über Regresszahlungen denkt man nach – 10.000 Euro habe die Reise gekostet, vieles kam durch Spenden zusammen.
Die Leute aus Simbabwe sind wieder zu Hause.

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Was bin ich?

Sonntag, den 27. August 2017
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FR 25.08.2017 | 23.10 Uhr | BR-Fernsehen

Vor 50 Jahren hatte man im Fernsehen noch sehr viel Zeit. Da war es nicht so schlimm, wenn einfach mal 15 Sekunden totaler Leerlauf herrschte, in denen einfach mal nichts passierte.

Am Freitagabend wiederholte das BR-Fernsehen eine Folge des heiteren Beruferatens “Was bin ich?” von 1967. Es war eine besondere Ausgabe, denn es handelte sich dabei um die allererste Farbfernseh-Produktion des Bayerischen Rundfunks. Gesendet worden ist live von der Funkausstellung in Berlin.

Nun ist ja “Was bin ich?” an sich schon sehr simpel. Ein Gast kommt, das Rateteam muss rausfinden, was er oder sie beruflich macht und auf Wiedersehen. Aber selbst würde heutzutage ordentlich mit Musik und Schnitteffekten aufgepeppt.
Und damals? Da kam der Gast unaufgerufen reingelatscht. Ohne Musik. Sekundenlang blieb es ganz still. Die Person stellte sich dann an die Tafel und schrieb ihren Namen ran, und immer noch herrschte völlige Stille. Dann lief der Gast zum Tisch mit dem Moderator Robert Lembke. Und da erst kam die eigentliche Begrüßung. Und immer noch kein Tusch, kein Nichts.
Betulich und langatmig ist noch milde ausgedrückt für das, was das Deutsche Fernsehen (so hieß das heutige “Das Erste” damals noch) damals sendete. Aber immerhin waren die Schweinderl, die mit den Fünf-Mark-Münzen zu füllen waren (für jedes Nein) farblich unterschiedlich. Das war damals bestimmt sehr aufregend.

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