Tagesarchiv für 22. Juli 2017

RTZapper

Blackout

Samstag, den 22. Juli 2017
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FR 21.07.2017 | 18.30 Uhr | 3sat

Kein Strom mehr.
Alles aus.
Kein Licht. Kein Handy. Kein Fernsehen. Keine Heizung. Kein Wasser. Kein Benzin. Und so weiter.
Ein Blackout. Vier Tage lang.

Was passiert eigentlich, wenn in einem ganzen Land über so lange Zeit der Strom ausfällt? Momentan zeigt 3sat montags bis freitags im Vorabendprogramm die 8-teilige Doku-Fiction “Blackout” des Schweizer Fernsehens SRF.
Privatleute, Journalisten, Mitarbeiter vom Katastrophenschutz, Stromexperten, Rettungsleute berichten, wie sie diese katastrophalen Tage erlebt haben – natürlich als Fiktion. Aber was sie erzählen, sieht man auch entsprechend nachgespielt.

Das ist spannend anzusehen, und fast möchte man meinen, das ist alles noch recht soft erzählt. Zu sehen ist, wie der Katastrophenschutz anläuft. Wie die Leute umherirren. Was in den Klinken abgeht. Wie der Fernseh- zum Radiomann wird. Wie fieberhaft versucht wird, den Stromkreislauf wieder aufzubauen. Wie ermittelt wird, was überhaupt passiert ist. Wie die Leute die Supermärkte plündern. Unfälle. Brände.
Aber würden die Menschen über Tage wirklich so besonnen reagieren? Würden Plünderungen nicht viel früher beginnen? Panik?

“Blackout” ist sehr interessant und auch gut gemacht. Das Gefühl aber, das bleibt – dass in so einem Fall die Leute nicht so lange die Füße still halten.

RTelenovela

Rügen 2017 (15): Keine Kur auf dem Kurplatz

Samstag, den 22. Juli 2017
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(14) -> 21.7.2017

Der zentrale Ort in Binz ist der Kurplatz – zwischen Kurhaus und Strand. Wer in Binz Urlaub macht, wird sicherlich auch mal dort auf den Bänken sitzen und die Seele baumeln lassen.
Blöd nur, wenn der Kurplatz tagelang gesperrt ist.

Weil die Smart Beach Tour in Binz gastierte, ist der Kurplatz bereits am Dienstag gesperrt worden. Dort sollte ab Freitag im Center Court Beachvolleyball gespielt werden. Eigentlich findet das Event am Strand statt. Wegen der Stürme in den vergangenen Wochen kam der schmalere Strand für das kleine Stadion aber wohl nicht in Frage. Deshalb ist auf den Kurplatz ausgewichen worden.

Das kam nicht überall gut an, und ich kann es verstehen. Immerhin ist die Strandpromenade, der Bereich vor der Seebrücke, ein großer Teil des Strandes und nun eben auch der Kurplatz tagelang blockiert. Für Urlauber nicht gerade erbaulich. Kein Wunder, dass die Stimmung im Binzer Facebook-Forum eher mau war. Auch, weil der Kurplatz mit Sand aufgefüllt werden musste – was sicherlich nicht ganz billig war, aber vermutlich von den Sponsoren des Turniers bezahlt worden ist.
Und für die Binzer PR war das sicherlich ein tolles Event.

Tatsächlich war die Arena ab Freitag immer gut besucht und oft auch voll. Die Leute sahen spannende Spiele, und auch am Sgtrand war einiges los. Aber dennoch: Es war noch ein bisschen enger im Binzer Strandzentrum als sonst.