Tagesarchiv für 11. Juli 2017

ORA aktuell

Oranienburger kommt in Wimbledon eine Runde weiter

Dienstag, den 11. Juli 2017
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Rudolf Molleker (16) aus Oranienburg tritt beim Junioren-Tennisturnier in Wimbledon an. Experten zählen ihn zur Weltspitze in seiner Altersklasse. Es ist das erste Mal, dass er bei einem Rasenturnier antritt. Molleker ist an Nummer 9 gesetzt.

Am Montag gewann er gegen den Finnen Emil Ruusuvori, der im Zweiten Satz beim Stand von 3:1 aufgab. Den ersten Satz hatt der Oranienburger gewonnen.

Rudolf “Rudi” Molleker wurde 2000 in der Ukraine geboren, seit 2003 leben er und seine Familie in Oranienburg, mit fünf Jahren begann er, Tennis zu spielen. Er spielt für den LTTC Rot-Weiß Berlin.

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RTZapper

Der Augenblick – Verzeihen ohne Worte

Dienstag, den 11. Juli 2017
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SO 09.07.2017 | 18.55 Uhr | Sat.1

Haben wir Zoff, werden wir laut. Und nach dem Lautwerden, sprechen wir dann manchmal gar nicht mehr miteinander. Oft tagelang, manchmal wochenlang, hin und wieder jahrelang. Oder gar für immer.
Bei Sat.1 hat man ein Mittel gefunden, um Streits ganz anders zu lösen: in dem man sich anschweigt.

“Der Augenblick – Verzeihen ohne Worte” heißt die Sendung, die am frühen Sonntagabend bei Sat.1 angelaufen ist. Dort treffen sich Menschen, die sich lange nichts mehr zu sagen hatten, die sich stritten, die sich vielleicht nicht mehr mögen.
Sie werden in eine Kabine gesetzt, dort sitzen sie sich gegenüber – und schweigen. Und sehen sich an.
Es ist beeindruckend, was dann geschieht: Man wird nervös, man schaut sich an, und da scheint ein Gefühl aufzukommen. Ist irgendwo noch Liebe und Zuneigung vorhanden, dann bricht sie dort unter Umständen wieder auf.

So war es am Sonntag: Ein Mann und seine Freundin saßen sich gegenüber. Sie hat Mist gebaut, ihr war das peinlich. Und dann saßen sie da. Der Mann brauchte nicht lange, dann musste er aufstehen, um sie zu umarmen. Irgendwie rührend.

Aber reicht das für eine einstündige Sendung? Anscheinend nicht, denn die Quoten waren mehr als mau. Allerdings wirkt “Der Augenblick” auch seltsam kalt, was an der Beziehungsexpertin liegt, die spröde und im Österreich-Dialekt ständig irgendwas erklärt und dabei wie eine strenge Frau Doktor wirkt. Macht irgendwie alles kaputt. Wir überhaupt drumherum ziemlich viel geredet wird, denn nur Schweigen war sogar für die Sat.1-Verantwortlichen zu wenig.
Auch wird man es bei Sat.1 wohl nie lernen, Werbeblöcke richtig zu platzieren: Sie kamen immer direkt vor der Begegnung. Was an sich spannend ist, aber die Sendung begann nach der Reklame kommentarlos mit den Schweige-Sequenzen. Für Zufalls-Zapper eher ein Grund zum Weiterzappen.

Deshalb: Schöne Idee, aber nichts, was man sich öfter ansehen würde. Eher so was für den Augenblick…

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RTelenovela

Frauenparkplatz. Diskriminierung?

Dienstag, den 11. Juli 2017
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Nachts um 1 Uhr auf dem Rasthof Buckautal auf der A2 bei Köpernitz. Die Lkw-Stellplätze sind alle voll, und auch auf dem Pkw-Parkplatz stehen hier und da Autos, in denen scheinbar mindestens ein Mensch schläft.
Ich mache nur eine kurze Rast – und fahre pflichtbewusst an den drei Frauenparkplätzen vorbei. Sie befinden sich am nächsten zum Eingang der Raststätte.
Ich, als Mann, muss ein Stück weiterfahren.

Ist das eigentlich auch Stück Diskriminierung, diese Frauenparkplätze? Warum muss ich, nur weil ich keine Frau bin, ein Stück weiter fahren? Und das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.
Das Argument, das da immer kommt heißt: Angsträume. Frauen, die Angst haben. Frauen, die eventuell überfallen werden könnten.
Aber haben Männer keine Angst? Eben weil sie Männer sind? Werden Männer nicht überfallen? Haben Männer nie ein mulmiges Gefühl auf dunklen Parkplätzen?
Darf man(n) doch wohl mal fragen, oder?

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