Tagesarchiv für 7. Juli 2017

RTZapper

Global Citizen Festival Hamburg

Freitag, den 7. Juli 2017
Tags: ,

DO 06.07.2017 | 19.00 Uhr | one

Mit Pharrell Williams auf einer Bühne zu stehen – das ist was Besonderes. Da muss man dann schon mal das Smartphone zücken und Fotos machen. Oder Videos.
Zeigen, was los ist. Zeigen, wo man gerade ist. Zeigen, dass man gerade was total Abgefahrenes erlebt. Aber vor lauter Zeigen erlebt man das Erlebbare vielleicht mehr.

Am Donnerstagabend fand in Hamburg im Vorfeld des G20-Gipfels das Global Citizen Festival statt. Auf one ist es live übertragen worden. Als Pharrell Williams seinen grandiosen “Freedom”-Song anstimmte, bat er einige aus dem Publikum, doch einfach auf die Bühne zu kommen. Und viele ließen sich das nicht nehmen.
Unter ihnen war ein junger Mann, der sich die ganze Zeit dabei selbst filmte und immer wieder versuchte, ihn Williams’ Nähe zu kommen. Der bemerkte das natürlich, nahm das Handy und drückte es auf den Oberkörper des Mannes – inklusive einer Ermahnung durch Blicke. Nach dem Motto: Genieß es doch einfach.

In der Tat wirkte der junge Mann recht albern mit seiner Filmerei, denn immerhin wird er nach dem Auftritt genug bewegte Bilder finden, bei one liefen sie ja sogar live. Wobei die Szene mit Williams’ Zurechtweisung eher peinlich für den Handyfilmer war. Was er sicherlich so nicht empfinden wird.

Während draußen in Hamburg die Demos eskalierten, herrschte in der Halle immerhin eine gute Stimmung. Das Festival war keine reine Musikberieselung, viele Künstler und Politiker hatten Botschaften, es gab einige spezielle Auftritte.
Schade, dass das so versteckt bei one lief, aber immerhin lief es überhaupt irgendwo live. Dass man es in der ARD aber nicht hinbekommt, in anderen Sendungen auf die one-Übertragung hinzuweisen, ist armselig. So gab es im “Brennpunkt” im Ersten zwar eine Schalte zum Festival, einen Hinweis auf die Live-Übertragung aber nicht. Wirklich schade.

Hits: 32

ORA aktuell

Mann randaliert in Oranienburg mit Spalt-Axt

Freitag, den 7. Juli 2017

Zwischenfall an der Oranienburger Adolf-Dechert-Straße, Ecke Berliner Straße. Ein Mann, zwischen 40 und 50, bedrohte am Donnerstagabend Passanten mit einer Spalt-Axt. Außerdem randalierte er und grölte. Der Betrunkene hantierte am Straßenschild, weil er dachte, es handele sich um die Adolf-Hitler-Straße.

Die Polizei überwältigte den Mann mit Pfefferspray, berichtet die Märkische Allgemeine. Er wurde festgenommen und zunächst ins Krankenhaus gebracht,

Hits: 32

RTelenovela

Ausgesperrt, und der Schlüsseldienst nimmt sich Zeit

Freitag, den 7. Juli 2017
Tags: ,

Hätte eigentlich ein schöner Abend werden können, so ganz in Familie. Aber leider hat da jemand (nicht ich!) den Schlüssel in der Wohnung vergessen und die Tür zugezogen.
Immerhin gab es einen freundlichen Nachbarn, der ungelogen drei Stunden lang versuchte, das Ding aufzukriegen. So lernten wir uns immerhin alle näher kennen, und ich bin mir sicher, dass erstens meine Hilfsbereitschaft endlicher gewesen wäre und zweitens, dass meine Geduld nicht so strapazierfähig ist wie die des Nachbarn.

Irgendwann beschloss die Wohnungsbesitzerin, einen Schlüsseldienst anzurufen. Hannover hat ja viele davon, und der, der rausgesucht worden ist, versprach, in etwa 20 Minuten da zu sein.
Am Telefon waren es dann 40 Minuten. Das konnte uns aber nicht abschrecken, denn wir saßen ja eh schon lange genug auf der Flurtreppe oder auf dem nachbarlichen Balkon.

Nach 40 Minuten fragten wir beim Schlüsseldienst mal nach, wann er denn käme. Wir erfuhren, es habe (angeblich) irgendwo einen Notfall gegeben, und der Schlüsseldienstmann käme in etwa 30 Minuten.
Macht dann insgesamt 70. Und nicht 20, wie großkotzig im Internet dahingeschrieben.
Nach 70 Minuten war immer noch keiner da.

Inzwischen wurde ein Servicedienst der Gelben Seiten angerufen, was aber auch nicht so ganz einfach ist, weil die ja auch nur irgendwen vermitteln, und man weiß nicht genau, wer da kommt und was er kostet.
Nach 90 Minuten hieß es bei Dienst 1, dass er bald käme. Aber da hatte der Herr von den Gelben Seiten uns schon jemand anderen vermittelt, der gleich bei uns anrief – und nach 7 (!!) Minuten da war.
In der Zwischenzeit hatten wir Dienst 1 storniert, was aber Dienst 1 nicht wahrhaben wollte und trotzdem irgendwann – nach 105 Minuten – vor der Tür stand und 20 Euro Gebühren haben wollte – nebst 50 Euro Stornogebühren. Nicht wirklich.
Zu dem Zeitpunkt waren wir längst in der Wohnung, weil ja Dienst 2 sehr fix war.

Es war dann übrigens schon 1.30 Uhr. Den Abend hatte ich mir anders vorgestellt.

Hits: 34