Tagesarchiv für 19. Juni 2017

RTelenovela

Überraschungsevent (11): Wohnzimmerkino

Montag, den 19. Juni 2017
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(10) -> 14.5.2017

Der Startschuss fiel im April 2016: Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. In diesem Monat durfte sie das Event planen, im Juli bin ich dran.

Diesmal ging es in eines der ältesten Kinos von Berlin: Die Tilsiter-Lichtspiele wurden 1908 eröffnet. Zwischen 1961 und 1994 waren sie allerdings dicht. Sie befinden sich in der Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain und bestehen aus zwei Sälen. Einer hat 66 Sitze, der andere 25. Da kann man fast nicht mehr von einem Saal sprechen. Wir sahen eine Doku im kleinen Saal. Er befindet sich in einem um 1900 erbauten Mietshaus. Der Raum wirkt wie ein umgebautes Wohnzimmer, und vermutlich war es so was auch mal. Die Fenster nach draußen sind abgeklebt, es gibt nur drei Reihen.

Gerade mal 5 Euro kostete der Eintritt, so dass man sich durchaus fragt, wie sich so ein Programmkino halten kann. Aber es scheint ja zu funktionieren.
Aber es ist toll, dass es solche Kleinode noch gibt.

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KeineWochenShow

#24 – Achtung, Fake-Arznei!

Montag, den 19. Juni 2017
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In Folge 24 von “KeineWochenShow” beschäftigen wir uns mit Fake-Arznei. Oder eher mit Placebos. Wir haben nämlich ein Produkt in unserem Studio, das es eigentlich gar nicht gibt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war in Oranienburg, um einen Erweiterungsbau des Arzneimittelherstellers Takeda einzuweihen. Man hat ihr auch die Produktion gezeigt, die aber an diesem Tag nicht steril ablaufen konnte. Also hat man stattdessen – und nur in diesen Minuten – Lemon-Fresh-Tabletten hergestellt.
Wir haben eine solche Packung bei uns – und probieren das Zeug. Das Ergebnis ist überraschend!

Außerdem würdigen wir Helmut Kohl, der in dieser Woche verstorben ist. Außerdem geht es um Julian Draxler. Der Fußballer hat fremdgeküsst, was im Boulevard großflächig auf den Sportseiten berichtet wurde (warum auch immer).

Auch diese Woche gibt es tschechisches Bier, dazu Musik, einen Film und viele Jubilare.
Folge 24 gibt es auf Youtube.

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ORA aktuell

Angela Merkel weiht Oranienburger Takeda-Neubau ein

Montag, den 19. Juni 2017
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kam am Freitag nach Oranienburg, um ein neues Produktionsgebäude des japanischen Arzneimittelherstellers Takeda einzuweihen. Der Konzern investierte 100 Millionen Euro, es gibt 180 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Vor 500 geladenen Gästen sagte Merkel: „Deutschland hat großes Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit mit Japan. Takeda zeigt wie es praktisch geht. Das ist ein Bekenntnis des Unternehmens zu Oranienburg und ein Bekenntnis des Landes zur industriellen Entwicklung in Brandenburg und Vertrauen in diesen Standort.“

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RTZapper

Nuhr dran glauben

Montag, den 19. Juni 2017
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DO 15.06.2017 | 22.45 Uhr | Das Erste

Wenn die ARD eine Themenwoche veranstaltet, dann darf auch immer Dieter Nuhr seinen Senf dazu geben. Nun könnte man ja meinen, dass der Kabarettist sich über das jeweilige Thema lustig macht.
Aber nein, Nuhr meint es ernst, und das ist durchaus spannend!

“Was denkst du?” hieß die diesjährige ARD-Themenwoche. in “Nuhr dran glauben”, sprach Dieter Nuhr eine Dreiviertelstunde lang über den Glauben. Mal abgesehen davon, dass es sich interessanterweise um eine Sendung handelt, in der nichts anderes passiert, als dass da jemand steht und erzählt – was er zu sagen hatte, war durchaus tiefschürfend und bemerkenswert.

Gerade wird darüber diskutiert, warum die Glaubensanhänger des Islams nicht gegen die vielen Verbrechen demonstrieren, die angeblich im Namen des Islam verübt werden.
Völlig unlustig, aber sehr wahr, erzählte Nuhr davon, dass es es ihn einerseits wurmt, wenn er auf Verbrechen angesprochen wird, die die Deutschen im Zweiten Weltkrieg verübt haben. Andererseits, dass er das aber auch nachvollziehen könne.
Ähnlich sei das beim Islam. Es gebe die überwiegende Zahl der Islamgläubigen, die ein normales Leben führen. Aber Nuhr machte auch darauf aufmerksam, dass eben in vielen islamischen Ländern Krieg geführt werde. Dass es Unruhen gibt, dessen Ursprung irgndwo im Islam zu finden seien. Und dass es merkwürdig sei, dass, wenn man das so betont, gleich als Rechts betitelt werde.

Es war irgendwie Kabarett, aber eigentlich war es eine Ansprache. Es waren Gedanken eines Mannes, und denen zu folgen – und darüber nachzudenken, vielleicht anderer Meinung zu sein -, das war mal wieder ein interessantes Selbstexperiment. Gut, dass es noch Fernsehen zum Nachdenken gibt. Oder die zum Beginn einer Debatte führen können.

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