Tagesarchiv für 12. Juni 2017

aRTikel

Erdbeertorte zum Jubiläum

Montag, den 12. Juni 2017
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Die Bäckerei Plentz gibt es seit 1877 – gegründet in Oranienburg, jetzt ist Schwante der Hauptsitz

MAZ Oranienburg, 12.6.2017

Schwante.
1877 fing alles an – damals noch in Oranienburg. 140 Jahre später feiert die Bäckerei Plentz ihr Jubiläum. Das Erdbeerfest in Schwante im Juni zur Brandenburger Landpartie hat bereits eine Tradition, doch am Sonnabend gab es diesmal auch diese besondere Feier, zu der sich einige Ehrengäste angemeldet hatten. Am Mittag trafen sie sich auf dem Dorfanger, direkt vor der Bäckerei.

Landrat Ludger Weskamp (SPD) erzählte davon, wie präsent der Name Plentz in Oberhavel ist. Jeder, der in Oberhavel unterwegs sei, werde irgendwann auf den Plentz-Schriftzug treffen. Jeden Morgen, wenn er ins Büro fahre, sehe er viele Kollegen mit Tüten der Bäckerei. Die Betriebskantine der Kreisverwaltung befinde sich bei Plentz, so sagte der Landrat mit einem Lächeln.
Sechs Filialen hat die Bäckerei inzwischen – in Schwante, Kremmen, Velten, Germendorf und zwei in Oranienburg. Außerdem beliefert Plentz weitere Verkaufsläden. Derzeit hat das Unternehmen 130 Mitarbeiter und elf Auszubildende. Bei der Lehre gehe es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um ein Gefühl für diese Arbeit, sagte der Landrat zur Ausbildung in der Bäckerei. Plentz habe das Herz auf dem rechten Fleck, so würdigte Ludger Weskamp die Verdienste des 50-jährigen Bäckermeisters.
„Plentz verbindet Tradition mit Innovation“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler. Es handele sich um ein Familienunternehmen, das seien nicht nur Plentz’ Frau Agnes und die Kinder, sondern auch die Mitarbeiter. Peter Leys (BfO), der Bürgermeister von Oberkrämer, brachte seinen Stolz zum Ausdruck, „hier so einen Traditionsbetrieb zu haben.“

Karl-Dietmar Plentz war am Sonnabend sichtlich gerührt und erfreut über die viele Ehre. Dass auch seine Kinder ihn in der Firma unterstützen, „gibt uns Hoffnung für die Zukunft“, sagte er. Als Ehepaar – Plentz’ sind Mitglied der Freikirche in Oberkrämer – hätten sie auch Gott zu danken. „Heute ist ein wirklich schöner Tag“, so Plentz später. „Wir dürfen nicht vergessen, dankbar zu sein.“

Carl Plentz gründete das Geschäft 1877 in der Breiten Straße 8 in Oranienburg. 1913 übernahm Sohn Otto in der Kremmener Straße 13. 1952 übergab er den Laden an Kurt Plentz, der ihn dort bis 1994 führte. Karl Plentz wiederum heiratete 1952 in die Schwantener Familie Hartmann ein und baute dort das Geschäft am Dorfanger aus. 1989 übernahm es Karl-Dietmar Plentz, der es bis heute führt.

Plentz und seine Bäckerei sind in Oberhavel sehr beliebt, das war am Sonnabend auch wieder zu merken. „Wir sind immer wieder Kunden“, erzählte Elfriede Bauer aus Velten. „Wir treffen uns dort alle 14 Tage zum Kaffeetrinken.“
Erika Großhans, ebenfalls aus Velten, sagte: „Mir gefallen die ganze Art von den Angestellten und die ausgezeichnete Qualität.“ Käte Pirk hat es vor allem der Kuchen angetan. „Das Kartoffelbrot schmeckt auch sehr gut.“

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RT liest

Herbert Beckmann: Verrohung

Montag, den 12. Juni 2017
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Eli Mattay (39) ist Profiler in Berlin. Er und seine Kollegen bekommen es mit einer Reihe von grauenvollen Taten zu tun.
In einem großen Kino am Potsdamer Platz werden einer jungen Frau die Haare angezündet. Haarspray und Kunsthaarteile lassen die Pracht wie Zunder brennen. Das Entsetzen ist groß. Was hinter dieser Tat steckt, ist zunächst vollkommen unklar.
Wenig später kommt es zu einem weiteren Zwischenfall, und wieder auf dem Potsdamer Platz. Ein älterer Herr, ein russischer Einwanderer, wird von Unbekannten an einer Bushaltestelle vor einen ankommenden Bus gestoßen.
Während einer Demonstration wird eine Frau erstochen, und beim Karneval der Kulturen kommt es zu einem Angriff auf einen Jugendlichen.

Diese Kriminalfälle haben ein riesiges Potenzial. Die Schauplätze spielen im Brennpunkt von Berlin, sie sind großes Kino. Aber der Roman “Verrohung” von Herbert Beckmann hat ein großes Grundproblem: Er ist komplett in Ich-Form geschrieben. Wir erfahren von vorn bis hinten, wie Eli Mattay diese Fälle erlebt. Das aber führt dazu, dass wir all diese Taten, die da geschehen, nur im Nachhinein erzählt bekommen. Das nimmt leider sehr viel von der Spannung und lässt kaum Atmosphäre aufkommen. So wir aus einem großen Berlin-Roman doch leider nur eine kleine Geschichte. Zudem nerven die manchmal seltsamen Gedankeneinschübe von Mattay, und stellenweise ist die Schreibweise des Romans auch nicht all zu virtuos.
Der Autor hat sich an sich eine tolle Story einfallen lassen. Die Umsetzung ist eher lahm.

Herbert Beckmann: Verrohung
Gmeiner, 315 Seiten
4/10

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RTelenovela

Countdown: Open Stage #10

Montag, den 12. Juni 2017
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Heute mal wieder Werbung in eigener Sache. Heute, am Montag, 12. Juni 2017, moderiere ich die 10. Open Stage in Kremmen. Sie findet in der “Kombüse 11” statt, dem ehemaligen “AckerBurger”. Los geht’s um 19 Uhr in dem kleinen Bistro im Scheunenviertel.

Genau 20 Monate nach letzten Kremmener Open Stage geht es endlich weiter! Was mich dort genau erwartet, weiß ich allerdings selbst wie immer noch gar nicht so genau. Aber das ist ja auch der Sinn einer “offenen Bühne”, die nun vielleicht wieder öfter stattfindet. Musiker aus der Region können sich wieder melden oder einfach hinkommen, um auf der kleinen Bühne zu zeigen, was sie drauf haben.

Ich bin gespannt!
Kommt doch auch vorbei! Der Eintritt kostet nix, aber vorbestellen müsstet ihr unter 0170/2129135.

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RTZapper

Helene Fischer – Die neuen Lieder

Montag, den 12. Juni 2017
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DO 08.06.2017 | 0.45 Uhr (Fr.) | Das Erste

Es gibt ja nicht mehr viele reine Musikshows in den großen Fernsehsendern. Wenn aber Deutschlands Schlagerkönigin Helene Fischer ihr neues Album “Helene Fischer” rausbringt, dann räumt die ARD im Ersten willig ihre komplette Primetime frei.

Die Show lief am Donnerstagabend und in der Wiederholung noch mal in der Nacht. Da bekommt der eine oder andere gleich mal ein “Herzbeben”. So heißt nämlich der Song von Helene, den sie auch beim, sagen wir mal, umstrittenen Auftritt in der Pause des Fußball-DFB-Pokal-Finales gesungen hatte.
Schon da musste sie auf das Ende der “Tagesschau” warten, damit sie endlich auftreten und sich vom Fußballvolk ausbuhen lassen konnte.

105 Minuten dauerte diese Dauerwerbesendung für die neue CD, und man darf gespannt sein, ob es auch andere Stars gibt, die so prominent ihr neues Album präsentieren dürfen. Bald müsste Casper sein neues Album rausbringen, und ich erwarte von der ARD eine ebenso pompöse Show!

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