Tagesarchiv für 11. Juni 2017

KeineWochenShow

#23 – Hörst du die blaue Banane?

Sonntag, den 11. Juni 2017
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Eigentlich hätte ich mir etwas zum Kühlen mit in unser Kellerstudio nehmen müssen. Denn ich kam von der Landpartie zur Aufzeichnung. Dort holte ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand.
Natürlich ist die Landpartie auch ein Thema unserer Sendung. In dem Zusammenhang geht um auch um eine unterschwellige “Wir hier oben”-Attitüde von Politikern und Entscheidern. Die haben nämlich den Hang dazu, sich gern selbst zu feiern und das “normale Volk” dabei zusehen zu lassen.

In Ausgabe 23 von “KeineWochenShow” sprechen wir außerdem über die anstehende Sommerpause der “Lindenstraße”. Es ist die erste nach fast 32 Jahren. Wir erinnern uns an vergangene Serienzeiten – und überlegen, ob wir eigentlich eine Sommerpause machen werden. So ganz haben wir uns da noch nicht entschieden.

Was es mit der blauen Banane auf sich hat, wie Bier aus Prag schmeckt, was Oberschülern an Fahrtwegen zur Schule zuzumuten ist – über all das sprechen wir in “KeineWochenShow #23” auf Youtube.

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RTelenovela

Sekt für alle – also, fast

Sonntag, den 11. Juni 2017
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Die Landpartie in Oberkrämer zeigte am Sonnabend mal wieder, was Landleben alles hermachen kann: Die Leute konnten sich einen Rinderhof ansehen, einen Pferdehof. Sie konnten an der Mühle buttern oder an der Schmiede sehen, wie früher dort gearbeitet worden ist. Hunderte, vielleicht auch viel mehr, machten sich auf den Weg. Die Straße von Schwante nach Vehlefanz war voll, und es ist immer wieder schön, zu sehen, mit wie viel Freude die Leute auf den Höfen bei der Sache dabei sind.

Die Lokalpolitiker und Entscheider aus Oberhavel tingelten unterdessen am Sonnabend von einem Sektempfang zum nächsten. Los ging es am Vormittag bei der Eröffnung der Landpartie auf dem Kremmener Spargelhof. Weiter ging es beim 140. Jubiläum der Bäckerei Plentz in Schwante. Schließlich noch die Eröffnung der Tourismusinformation in Vehlefanz. Prösterchen! Es sei ihnen gegönnt.
Eines aber ist dabei immer wieder aufgefallen. Wenn es darum ging, Sektchen zu verteilen, blieben die Politiker und Entscheider unter sich.
Ein paar Leute verfolgten in Kremmen die kleine Zeremonie mit den Eröffnungsreden. Die Politiker und Landpartie-Partner prosteten sich zu, die Umstehenden durften zuschauen. In Vehlefanz gab es den Sektempfang nach den Eröffnungsreden direkt in den Räumen der neuen Tourismusinfo. Auch dort prosteten sich die Entscheider wieder zu.
Das ist irgendwie schade und irgendwie auch seltsam. Warum wird nicht noch die eine oder andere weitere Flasche Sekt rausgehauen? Vielleicht hätte das einfache Volk auch gern kostenlos mit angestoßen. Zumindest hätte man ja mal rumfragen können.
Beim nächsten Mal dann.

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