Tagesarchiv für 16. Mai 2017

aRTikel

Nachbarinnen retteten ihm das Leben

Dienstag, den 16. Mai 2017
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Swen Bilka aus Ludwigsaue hatte Helferinnen im Notfall

MAZ Oranienburg, 16.5.2017

Ludwigsaue.
Inzwischen geht es Swen Bilka aus Ludwigsaue bei Kremmen schon wieder ganz gut, die vergangenen Wochen jedoch waren eher hart. Aber immerhin hat er im Dorf auch ein Stück lebensrettende Nachbarschaftshilfe erlebt, wofür er sehr dankbar ist.

Kürzlich wurde er an der Charité in Berlin in der Leistengegend operiert – nicht das erste Mal. Allerdings gab es diesmal im Nachhinein schwere Komplikationen. „Ich war schon vier Tage zu Hause“, erzählt Swen Bilka. „Ich setzte mich am Morgen auf die Gartenbank und wunderte mich, weshalb es am Bein so heiß wird.“ Es war aber kein verschütteter Kaffee, sondern Blut. Es kam aus der OP-Wunde, die sich wieder geöffnet hatte. „Ich versuchte, sie zu stillen, aber das ging nicht.“
Ein dramatischer Augenblick. Der Blutende wollte daraufhin seine Nachbarin holen, sie ist Krankenschwester. „Leider war sie gerade nicht da.“ Er rief eine andere Nachbarin, „und es trafen beide zur gleichen Zeit dann ein.“ Die Krankenschwester konnte aber so schnell nichts machen, „sie versuchte, die Blutung zu stoppen, die andere Nachbarin rief den Rettungswagen“, erinnert sich Swen Bilka. Aber auch die Sanitäter, die nach Ludwigsaue kamen, konnten erst mal nicht helfen, der Notarzt musste mit dem Helikopter eingeflogen werden. „Er entschied, als klar war, dass die Blutung nicht zu stoppen ist, dass ich in die Charité geflogen werden muss.“
So kam es dann auch. „Mein Leben hing in diesen Minuten wirklich am seidenen Faden“, sagt Swen Bilka. Er ist sehr dankbar, dass er zwei so hilfreiche Nachbarinnen in Ludwigsaue hat, die gleich wussten, was zu tun ist.

Deshalb möchte er sich auf diesem Wege auch bei der Krankenschwester Steffi Gotthard und bei der Nachbarin Kerstin Borchert ganz herzlich bedanken.

RTZapper

It’s Showtime! Das Battle der Besten

Dienstag, den 16. Mai 2017
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SO 14.05.2017 | 20.15 Uhr | Sat.1

So was hat Michael Bully Herbig wirklich noch nie im Fernsehen gesehen. Denn diese Show ist revolutionär! Das Konzept: Leute, die was drauf haben, zeigen es auf einer Bühne, und eine Jury vergibt Punkte.
Also, wirklich: Dass da bisher noch keiner drauf gekommen ist!
Gut, dass Sat.1 so was endlich mal macht: “It’s Showtime” heißt die Samstagabend, die Sat.1 – auch das ist unglaublich revolutionär – am Sonntagabend ausstrahlt.

Vorne auf der Bühne sind Akrobaten, Tänzer, Zauberer und einige mehr. Gruppen treten zum Battle an, das daraus besteht, dass die Jury – Bully, Sasha und Michelle Hunziger – Punkte gibt, und der mit den meisten Punkten kommt weiter.
Das ist ja, ähm, alles andere als spannend.

Es ist ja schön, dass durchweg echte Talente auftreten, Meister ihres Fachs. Für den Zuschauer aber fehlt es an Spannung. Eine Jury, die meist 9 oder 10 von 10 Punkten vergibt (einmal kam wohl eine 7 vor), sorgt eben nicht für Aufregung. Aber was sollen sie auch schlecht bewerten? Was sollen sie überhaupt bewerten, außer den eigenen Geschmack?
Das alles zieht sich bis 23.30 Uhr, was allgemein für so eine Show viel, viel, viel zu lang ist – und für einen Sonntagabend erst recht.
“It’s Showtime” zieht sich wie ein Kaugummi, und da noch zu behaupten, dass es so was noch nie gegeben hat, ist schon ziemlich dreist. Okay, ja, beim “Supertalent” sind auch Leute, die nicht so viel können. Aber irgendwie macht’s das ein bisschen abwechslungsreicher.

RTelenovela

Die Brücke ist gesperrt, aber das muss unter uns bleiben!

Dienstag, den 16. Mai 2017
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Da bin ich aber in eine böse Sackgasse geraten: Wer aus der Berliner Innenstadt kommend auf der A114 die Ausfahrt Schönerlinder Straße nutzt, kann zwar weiter Richtung Wandlitz fahren – nicht aber Richtung Berlin. Die Brücke über der Autobahn, also die B109 an dieser Stelle, ist gesperrt.
Ich schnallte das aber erst, als ich vor der Baustelle stand. Zwar war an der Ausfahrt die Entsprechende Fahrtrichtung durchgestrichen, aber dass es überhaupt nicht weitergeht, hatte ich nicht geschnallt. Dass eine Abfahrt vorher ein entsprechendes Schild stand, muss ich entweder übersehen oder nicht für voll genommen zu haben.

Das Problem: Ich konnte nicht wenden. Ich hätte nur zurück auf die Autobahn fahren können, dann aber weiter zum Dreieck Pankow und kilometerweit weiter bis Mühlenbeck.
Ich versuchte es anders, in dem ich auf die B109 fuhr und einen riesigen Umweg durch Gegenden fuhr, die ich nicht kannte. Berliner Wald und Wiesen. Immerhin schaffte ich es kilometerweit später zur vorherigen Abfahrt Bucher Straße.
Erstaunlicherweise war auf der anderen Seite der Brückenbaustelle auch kein Hinweis auf die Sperrung zu finden.
Mit der Ausschilderung von gesperrten Straßen scheint es in Berlin nicht so gut zu stehen. Muss wohl ein Geheimnis bleiben – vor allem für unkundige Autofahrer.