Tagesarchiv für 7. Mai 2017

RTZapper

Deutschland sucht den Superstar – Das große Finale 2017

Sonntag, den 7. Mai 2017
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SA 06.05.2017 | 20.15 Uhr | RTL

Prince Damien war der Superstar 2016. Ein Jahr nach dem damaligen Finale durfte er im 2017er-Finale noch mal seinen “Glücksmoment” performen. Und sonst so?, fragte ihn Moderator Oliver Geißen danach. Zwar hatte Prince Damien durchaus Erfolg mit seiner (wirklich schmissigen Schlagerhymne), aber inzwischen ist wohl nicht mehr viel los. Eine Tour noch mit der diesjährigen DSDS-Top-11, eine eigene Tour aber nicht mehr. Das ist dann wohl vorbei, vielleicht wird er bald Schauspieler, orakelte er. Nun ja.
Das Interview sagte einiges aus über DSDS.

Gewonnen hat in diesem Jahr zwar kein Dings, dafür aber der ziemlich nervige Alphonso. Er kann zwar singen, passt aber irgendwie so gar nicht in die RTL-Schiene, und ob er irgendwo und irgendwie Erfolg hat, steht in den Sternen.

Staffel 14 von “Deutschland sucht den Superstar” litt unter schwachen Quoten – und unter einem blödsinnigen Konzept. Denn noch im Recall in Dubai kamen ständig ganz neue Castingkandidaten, was es für die Fans fast unmöglich machte, eine Verbindung mit den Leuten aufzubauen, die schon im ersten Casting weiter kamen.
RTL ging sogar so weit, aus dem Dubai-Casting drei Kandidaten komplett rauszuschneiden. Sie waren dabei, kamen aber in der Ausstrahlung nicht vor. Ebenso bei den Live-Shows: Drei Kandidaten aus dem Dubai-Recall verschwanden sang und klanglos, wurden nie wieder erwähnt – bis auf Alphonso. Den wollte die Jury offenbar nicht dabei haben (oder RTL? Weil er sehr viel älter ist als die sonstigen DSDSler?), aber die Zuschauer schon. Auf Druck der Fans war Alphonso in Liveshow 2 plötzlich wieder dabei. Und hat nun sogar gewonnen.
Klar, dass man mit solch undurchsichtigen Formatänderungen auch die letzten alten Fans verprellt.

2018 wird es wohl die 15. Staffel geben. RTL wäre gut beraten, wieder konsequenter das Casting und den Recall abzugrenzen sowie transparenter mit ausgeschiedenen Kandidaten umzugehen.

KeineWochenShow

#18 – Lass den Ronny in dein Herz!

Sonntag, den 7. Mai 2017
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Breaking News! Ausgabe 18 von “KeineWochenShow” wird immer wieder von Sondermeldungen aus Glambeck unterbrochen. Der Terrorstorch Ronny, der dort sein Unwesen treibt, ist ja immerhin ein deutschlandweites Medienspektakel. Klar, dass wir da immer auf die neuesten Nachrichten warten.

Außerdem wird wieder gesungen. Zum Beispiel “Lass die Sonne in dein Herz”. Die Gruppe Wind nahm mit dem Song im Jahre 1987 am Eurovision Song Contest teil. 30 Jahre ist das her, und damals war das der erste Grand Prix Eurovision de la Chancon, den ich live gesehen habe. Auch gibt es einen zweiten Song – im Andenken an einen Star, der in dieser Woche gestorben ist.

Und sonst so? MetalMewes kostet ein Bier aus Rambin auf der Insel Rügen und hat eine ganz spezielle Pommestüte von McDonald’s mitgebracht. Wir feiern außerdem den Anti-Diät-Tag, und neue Musik und einen Serientipps haben wir natürlich auch wieder.

Lohnt sich! Ausgabe 18 von “KeineWochenShow” gibt es wie immer auf Youtube.

RT im Kino

Expedition Happiness

Sonntag, den 7. Mai 2017

Ein Mann, eine Frau und ein Hund. Ein umgebauter US-Schulbus. Eine Reise.
Vielmehr Zutaten braucht die Doku von Felix Starck und Selima Taibi nicht.
Der Zuschauer wohnt 101 Minuten lang der “Expedition Happiness” bei.

Felix Starck und seine Freundin Selima Taibi geben ihre Wohnung auf, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Wie wissen nur, sie müssen mal raus.
Die Idee: Sie kaufen in den USA einen alten Schulbus und bauen ihn zum Wohnmobil umzubauen.
Dann machen sich die beiden mit Berner Sennenhund Rudi auf den Weg. Zunächst fahren sie durch Kanada nach Alaska. Von da aus geht es gen Süden, durch den amerikanischen Kontinent bis Argentinien.

Dass diese Reisedoku funktioniert, liegt an der durchaus spannenden und sehenswerten Route, die die kleine Familie nimmt. Und das, was sie erleben. Sie sehen hohe Berge und Gletscher und später fahren sie durch die Wüste. Es geht durch große Städte, an der Küste entlang und über Schlaglochpisten.
In Mexico lernen sie viele Leute kennen, verlieben sich in die Kultur und die Städte.
Der Film hätte aber auch sehr schief gehen können – wie sich insbesondere in der ersten Hälfte zeigt. Zeitweise krankt der Film ein wenig daran, dass Felix und Selima immer nur davon reden, was sie erleben. Oft ist die Kamera, die sie ja immer nur selbst bedienen, nicht dabei. Auch nervt ein wenig das Rosarote an der Tour. Alle haben sich lieb, alles ist schön, alles ist dufte, und es wirkt manchmal wie ein überlanges Reisevideo für die Familie, in der man immer wieder Grüße ausrichtet und sagt, alles sei toll. Der Soundtrack hätte gern ein bisschen abwechslungsreicher sein können, die Songs sind gut, aber in der Ansammlung dann doch ein wenig zu wohlfühlmäßig.
Für eine Kino-Doku ist das zu wenig, zumal es an sich keinen echten Spannungsbogen gibt. Die Reise hat keinen speziellen Grund, es gibt kein Ziel, keine Aufgabe. Sie reisen einfach nur.
Dazu kommt, dass Nordamerika dünn besiedelt ist, sie lernen keine Menschen kennen, alles wirkt filmtechnisch ein bisschen blutleer. Was übrigens nicht heißt, dass es langweilig ist. Langweilig ist der Film an keiner Stelle!
Die zweite Hälfte ist in jeglicher Hinsicht spannender: Felix und Selima müssen Hindernisse überwinden, die erleben Rückschläge (oft aber auch nur in Erzählform), der Hund wird sehr krank. Die Gegenden, die sie erkunden, sind spannender.
Am Ende ist die Doku also dennoch sehr sehenswert. Die Familie wächst eine durchaus ein bisschen ans Herz, man war auf auf einer interessanten Reise dabei und bekommt selbst auch Reiselust.

Expedition Happiness
D 2017, Regie: Felix Starck
Central, 101 Minuten, ab 0
7/10

RTelenovela

Hurra! Sozialwahl!

Sonntag, den 7. Mai 2017
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Ich habe die erste Wahl des Jahres bereits hinter mich gebracht: die Sozialwahl. Pflichtbewusst, wie ich nun mal bin, habe ich auf dem Wahlzettel ein Kreuz gesetzt und das Ding per Post weggeschickt.
Was das aber wirklich soll – keine Ahnung.

Immerhin erfährt man auf dem Infoblatt, dass man die Vertreterversammlung, also das Parlament bei der Deutschen Rentenversicherung Bund wählt.
Ich werde zwar wohl später mal keine oder kaum Rente bekommen, aber man kann ja trotzdem mal die Leute wählen, die da so viel zu sagen haben.

Dass aber nur sehr wenige Leute bei der Sozialwahl mitmachen, das sollte nun wirklich niemanden verwundern. Zwar gibt es einige Berichte dazu in einigen Nachrichtensendungen, aber dennoch ist mir das alles unklar.
Vor allem, wenn ich lese, wer da alles zur Wahl steht – und meine Krankenversicherung gar nicht dabei ist. Dafür aber Listenvereinigungen, bei denen ich nun rausfinden soll, ob meine Krankenversicherung da irgendwo mit bei ist. Wäre ja schön gewesen, wenn die Krankenversicherungen darüber informieren.

Bis 31. Mai kann man übrigens noch an der Sozialwahl teilnehmen. Wenn man denn möchte. Und sich besser als ich darüber informiert hat. Ist ja schließlich wichtig, so sagt man.