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Holprige Heimat

Wer auf den Landesstraßen in der Region unterwegs ist, wird es merken: Wenn der Heimatkreis Oberhavel endlich erreicht ist. Man braucht als Autofahrer dazu gar kein Schild, dass man nun in Oberhavel ist – man merkt es dadurch, dass es plötzlich total ungemütlich wird im Auto.

Zum Beispiel auf der Landesstraße zwischen Linum und Orion. Im Bereich Ostprignitz-Ruppin ist die Straße glatt und breit, alles ist schick. Vielleicht stellen sie in OPR deshalb auch an der Kreisgrenze entsprechende Willkommensschilder auf. In Oberhavel gibt es die nicht, und es wäre auch ein peinliches Willkommen. Denn plötzlich rumpelt und pumpelt es, die Straße ist wellig, schmaler und einfach nur im Eimer.
Warum ist eigentlich für dieselbe Landesstraße im Nachbarkreis Geld da und hierzulande nicht?
Gleiches erlebt man auf der Landesstraße zwischen Flatow und Kuhhorst. Im Oberhavel-Bereich ist die Strecke schmal und voller Schlaglöcher, die immer wieder mehr schlecht als recht geflickt werden. Und kaum erreicht man OPR, steht da nicht nur ein Schild, sondern – aufatmen – die Straße ist in gutem Zustand.
Ähnliche Beispiele gibt es auch an anderen Stellen.
Oberhavel ist eben eine eher holprige Heimat.

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