Tagesarchiv für 19. Februar 2017

RTZapper

Goldene Kamera Digital Award 2017

Sonntag, den 19. Februar 2017
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SA 18.02.2017 | 21.55 Uhr | zdf_neo

Die Emotion im Gesicht von Le Floyd war, nun ja, zu erahnen. Also, dass es eventuell irgendwann mal eine geben wird. Soeben hat er nämlich die Goldene Kamera in die Hand gedrückt, und vermutlich hat er in diesem Moment erfahren, dass es diesen Preis überhaupt gibt.
Die Goldene Kamera ist der Preis der Programmzeitschrift Hörzu. Eigentlich.
Jetzt gibt es nämlich auch den Goldene Kamera Digital Award. Da werden Videokünstler ausgezeichnet, die ihre Werke vornehmlich im Internet verbreiten – auf Youtube oder sonstwo.
Sind natürlich vorwiegend junge Leute, um die es da geht. Deshalb lief die Preisverleihung auch nicht im ZDF, sondern nur bei zdf_neo. Und weil die coolen Youtuber eh nicht mehr wissen, was eigentlich die “Hörzu” ist, hat man die vorsorglich erst gar nicht erwähnt.

Le Floyd hat den Award für seine Leistungen im Internet bekommen – und auch FreshTorge. Bei dessen Preisübergabe gab es dann auch noch einen kleinen, ähm, Eklat. FreshTorge moserte darüber, dass man seinen Wohnort genannt habe und überhaupt fand er doof, wie man ihn angesagt habe. Woraufhin Moderator Steven Gätjen nölte, dass er genervt sei und dass es ja unangebracht sei, das alles zu zerreden, und wolle jetzt gehen.
Stellte sich dann als Prank heraus. Prank ist neudeutsch und heißt so viel wie: verarscht.
Das Lustige war aber nicht der Prank, sondern dass Steven Gätjen in Wirklichkeit mit allem, worüber er moserte recht hatte. Andererseits: Vielleicht war ja der ganze Prank ein Fake.
War dann doch nur so mittellustig.

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RTelenovela

Überraschungsevent (8): Otto Bock Science Center

Sonntag, den 19. Februar 2017
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(7) -> 6.1.2017

Der Startschuss fiel im April 2016: Einmal im Monat wollen wir uns gegenseitig überraschen. Und immer darf der andere nicht wissen, wo genau wir hingehen werden – erst vor Ort wird das Geheimnis gelüftet. Der Termin muss beim anderen natürlich abgefragt werden, alles andere nicht. Die Preisgrenze liegt bei 30 Euro. In diesem Monat durfte sie das Event planen, im März bin ich dran.

Diesmal wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt. Denn wir fuhren mit dem 200er-Bus in Berlin direkt auf den Potsdamer Platz zu und stiegen auch dort aus.
Berlinale? Nein, die war nicht unser Ziel.
Unweit vom Potsdamer Platz, in der Ebertstraße, befindet sich das Otto Bock Science Center für Medizintechnik. Dort waren wir zu einer Führung verabredet.

Ich musste mir allerdings erst mal erklären lassen, was mich denn dort erwartet. Und das erwies sich als sehr spannend. Otto Bock ist ein Unternehmen, das beispielsweise Beinprothesen herstellt. In der Ausstellung kann man sich solche Prothesen ansehen. Man kann probieren, wie es ist, zu greifen, zu fühlen und welche Knochen und Muskeln dabei eine Rolle spielen. Man kann probieren, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen oder wie man die Balance auf einem Balken halten kann.

Ich weiß jetzt, dass Beinprothesen unterschiedlich funktionieren. Wenn die Amputation unterhalb des Knies erfolgte, schlüpft man mit dem Stumpf in eine Art Tasche. Erfolgte die Amputation weiter höher, sieht natürlich auch das Gerät anders aus, und das “Kniegelenk” ist sehr viel unflexibler, es bewegt sich nur nach vorn und hinten, aber nicht zur Seite.
Es gab dann auch die Frage, warum es eigentlich so wenig Armprothesen gibt. Die Antwort: Auch mit einem Arm kann man noch ganz gut “arbeiten”, der Mensch kann eher auf einen Arm als auf ein Bein verzichten – in Sachen Mobilität.

Sicherlich, diese Schau ist eine, die zu einem bestimmten Unternehmen gehört – aber dennoch erfährt man sehr viel über diese Technik und überhaupt über die Funktionsweisen unseres Körpers. Übrigens kostenlos – auch die Führungen.

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