Tagesarchiv für 5. Februar 2017

RT im Kino

Kundschafter des Friedens

Sonntag, den 5. Februar 2017

Eigentlich wollte Jochen Falk (Henry Hübchen) nur schnell am Currywurststand was kaufen – als er mitten in Berlin von BND-Leuten einkassiert wird.
Allerdings hat er nichts verbrochen, der BND will etwas von ihm.
Falk war in der DDR ein hochrangiger Agent, wurde aber kurz vor der Wende enttarnt. Doch jetzt braucht der BND Hilfe. In einem abgelegenen Ex-Sowjetstaat soll er den verschleppten Präsidenten ausfindig machen.
Dazu braucht er aber noch Leute, und er erinnert sich an seine Kollegen von damals. Und so machen sich Bastler Jacky (Michael Gwisdek), Stratege Locke (Thomas Thieme) und Frauenversteher Harry (Winfried Glatzeder) gemeinsam mit BND-Frau Paula (antje Traue) auf die Reise.
Dabei müssen Falk und seine Leute feststellen, dass längst nicht mehr alle DDR-Methoden noch funktionieren.

Robert Thalheim schickt seine “Kundschafter des Friedens” auf die Kinoleinwand. Das ist besonders für ältere Zuschauer aus dem Osten Deutschlands ein großer Spaß. Denn bei den Hauptdarstellern handelt es sich um echte Schauspieldinos, die in der DDR Stars waren. Auch viele Gags zielen darauf ab, dass sie insbesondere im Osten verstanden werden. Der Film setzt ein wenig auf Ostalgie, das aber mit sehr viel Augenzwinkern.
Auch die Darsteller spielen mit ihrem Image. Henry Hübchen, der einst schon immer der Coole war, versucht das auch hier, merkt aber schnell: das Alter. Ebenso Winfried Glatzeder, der Frauenheld, bei dem das mit dem Flirten zwischenzeitlich nicht ganz so funktioniert.
“Kundschafter des Friedens” hat gute Momente, aber ein Problem: Wenn sich die Handlung über relativ lange Zeit in den Ex-Sowjetstaat verlagert, verpufft ein wenig die Stimmung. Irgendwie ist das alles weit weg, und der Ost-West-Humor funktioniert da nicht. Erst als die Geschichte wieder in Deutschland spielt – im ehemaligen Bundestag in Bonn – kommt auch das Lustige wieder zurück. Aber leider sind so ein paar Chancen vertan worden.

Kundschafter des Friedens
D 2016, Regie: Robert Thalheim
Majestic, 93 Minuten, ab 12
6/10

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KeineWochenShow

#5 – Ein paar Fake News für Alice Cooper

Sonntag, den 5. Februar 2017
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Und schon ein erstes, kleines, ganz kleines Jubiläum: die 5. Folge unseres Vlogs “KeineWochenShow”.
In der vergangenen Woche, mit Folge 4, hatten wir mehr als 1400 Zuschauer. Das klingt erst mal sehr viel. Aber in Wirklichkeit habe ich auf Facebook mal einen Fünfer auszugeben, um den Vlog zu promoten. Zahlenmäßig hat das auch was gebracht, aber eigentlich dann doch nicht. Denn die rund 1300 Aufrufe auf Facebook sind ohne Aussage. Drei Sekunden reichen schon, um als Zugriff gewertet zu werden. Da reicht es wohl schon, wenn das Video beim scrollen auf vielen Handys einfach losgelaufen ist. Keine Ahnung, ob das, was Facebook da macht, seriös ist. Ich finde eher nicht.

Das ist jedenfalls ein Thema in unserem heutigen Nicht-Wochenrückblick. Wir sprechen auch über das Problem der Fake News, nicht nur auf Facebook. Aber die Frage ist ja, wer dafür zuständig ist, so was zu löschen, wenn es wirklich ein Fake ist.

Hinzu kommen die Mockridges als DVD-Tipp und die Metalband Accept als DVD/CD-Tipp. Und wir gratulieren – denn Alice Cooper hat(te) Geburtstag!

Natürlich thematisieren wir auch das Feedback auf den Vlog, denn es gibt auch kritische Anmerkungen. Ja, wir haben immer noch keinen Abspann. Und, ja, der Ton ist immer noch so lala.
Na, mal gucken.

Schaut doch mal rein – KeineWochenShow #5 auf Youtube.

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