Tagesarchiv für 5. Januar 2017

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Schlagzeilen 2017: Wünsch dir was!

Donnerstag, den 5. Januar 2017
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Man wird ja wohl mal träumen dürfen – Nachrichten, die wir in diesem Jahr gern lesen möchten

MAZ Oberhavel, 5.1.2017

Oberhavel.
„Wünsch dir was“ sangen die Toten Hosen einst. Und das machen wir heute einfach mal, in dem wir ein paar Schlagzeilen auf diese Seite stellen, die wir 2017 gern lesen wollen. Und dabei haben wir noch nicht mal berücksichtigt, dass wir uns wünschen, dass Oranienburg endlich bombenfrei ist, oder zumindest ordentlich Geld bereitgestellt wird, dass zügig alles geräumt werden kann. Dass wir alle nirgendwo mehr Angst haben müssen und dass wir auf Märkten und Festen sicher sind und der IS einsieht, dass das alles keinen Sinn hat. Dass im Internet nicht mehr der tägliche Shitstorm und Hass gegen alles und jeden herrscht und wir uns endlich mal wieder beruhigen. Weitere spezielle Wünsche für Oberhavel stehen auf dieser Seite. Und natürlich – es sind Wunschträume. Aber mal ehrlich: Man wird doch echt noch träumen dürfen, oder?

Fürstenberg bekommt endlich W-Lan
Komplette Stadt mit offenem Hotspot

Mark Forster ist Dauergast in Kremmen
Mega-Erfolg: Popsänger gibt in der „Tiefsten Provinz“ 33 Zusatzkonzerte

Kentucky Fried Chicken öffnet im Oranienpark

Mister Germany (18) kommt aus Großmutz

Raab-Nachfolger
OHV-TV überträgt „Wer besiegt Paul?“ live

Heide-Park plant Oberhavel-Ableger
Riesige Freizeitanlage auf einem Feld nahe Gransee geplant

Erst Hertha BSC, nun auch Alba Berlin
Fußballer bauen Stadion bei Oranienburg, Basketballer wollen sich in Neuholland ansiedeln

Beat-Fabrik erlebt Besucheransturm
Marwitzer Disco wieder wöchentlich geöffnet

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ORA aktuell

Oranienburger Bus-Fahrgäste werden gezählt

Donnerstag, den 5. Januar 2017
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Reicht die Busverbindung vom Oranienburger Bahnhof zur Gedenkstätte Sachsenhausen aus? Das ist momentan die Streitfrage zwischen der Busgesellschaft und der Gedenkstätte.
Seit Mittwoch werden auf der Linie 804 die Fahrgäste gezählt – bis Ende Januar, allerdings wohl nicht in allen Bussen.

Laut Gedenkstätte gab es dort 2016 rund 700.000 Besucher – Rekord. Mehr als 14.000 Unterschriften sind dort für eine bessere Busverbindung gesammelt worden. Zu einem Eklat kam es, als die Unterschriften an die Busgesellschaft übergeben werden sollten und nicht angenommen worden sind.
Die Zählung sei ein Schlichtungsangebot des Landkreises. Bislang führt die 804er-Linie einmal stündlich zur Gedenkstätte.

Zu den Gedankenspielen zählt die Einführung einer Stadtbuslinie oder die Verlängerung der Linie 824, die bislang vom Bahnhof Oranienburg nach Hennigsdorf führt.

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RT liest

Manfred Ende: Die Kicker von Lindchendorf

Donnerstag, den 5. Januar 2017
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Der zweite Weltkrieg war längst vorbei. Im Krämer Wald aber machten die Kinder 1949 immer noch ihre Kriegsspiele. Harmlose, natürlich. Mit den Kindern aus dem Nachbardorf und mit Holzschwertern und Schutzschildern aus Kuchenblechen.
Manfred Ende (79) lebt heute in Bötzow in Oberkrämer. Damals aber, Mitte der 40er, waren er und seine Familie auf der Flucht. Sie kamen aus Niederschlesien und landeten schließlich in Paaren im Glien. Was er dort erlebte, das schildert der Autor in seinem neuen Buch „Die Kicker von Lindchendorf.“
Lindchendorf ist das Synonym für das Dörfchen Paaren am Rande des Krämer Waldes. Der Grund: Natürlich erzählt er wahre Geschichten, die er erlebt hat. Einiges aber sei dazugedichtet, auch Namen sind verfremdet.

1949 herrschte immer noch Armut. Alle hatten Hunger, es gab Brennnessel- oder Fusselsuppe. „Aber wir Kinder sahen die Dinge noch anders, wir wollten Abenteuer erleben“, sagt der Autor. Das spiegelt sich in seinem 163-seitigen Roman gut wider, humorvoll, aber auch nachdenklich ist seine Geschichte.
Sie handelt davon, was die jungen Leute damals erlebten. Von harten Fußballduellen, von der Schule zu Beginn der DDR-Zeit, als plötzlich immer von der “Deutschen Demokratischen Republik” gesprochen werden musste, als Pionierleiter plötzlich das Sagen hatten.

Das sind schöne Geschichten, in oft nüchternem und ziemlich unaufgeregten Tonfall aufgeschrieben. An vielen Stellen hätte allerdings der Geschichte ein bisschen Aufgeregtheit gutgetan. Es wird viel erzählt, aber oft nicht in die Geschichte eingetaucht – zum Beispiel durch Szenen mit Dialogen oder näheren Beschreibungen. Das Episodenhafte führt auch dazu, dass nicht immer Spannung entsteht. Ein interessanten Einblick die damalige Zeit erlaubt dieser Roman aber in jedem Fall.

Manfred Ende: Die Kicker von Lindchendorf
edition winterwork, 163 Seiten
5/10

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ORA aktuell

Polenböller zerstört Schallschutzscheibe

Donnerstag, den 5. Januar 2017

Auf dem Gelände der Oranienburger Kita “Krümelhausen” an der Saarlandstraße ist am frühen Montagmorgen eine zwei Meter hohe Schallschutzscheibe beschädigt worden. Verantwortlich waren offenbar Polenböller, die dort abgefeuert worden sind. Der Schaden beträgt 5500 Euro.

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RTZapper

Trailer: Ostseewelle-Musik

Donnerstag, den 5. Januar 2017
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MO 02.01.2017 | 13.21 Uhr | Ostseewelle

Bei der Ostseewelle sind sie ganz stolz. In einem Trailer verkündeten sie am Montagmittag, dass es nun noch mehr aktuelle Musik gebe. Zwar weiß ich gar nicht genau, wie das gehen soll, dass die noch mehr Musik spielen – denn so ein Tag ist ja auch endlich.
Allerdings heißt das ja im Umkehrschluss: Noch weniger Inhalt.

Insofern: Keine gute Nachricht. Wobei man natürlich von einem Hitradio keinen Tiefgang erwartet, aber die Radiolandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist ja in der Tiefgang-Hinsicht sowieso nicht gerade berühmt…

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RTelenovela

Verklappte Ostsee-Knaller

Donnerstag, den 5. Januar 2017
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Ostsee. Strand. Das ist es, was ich mag, und das ist es, was mich immer wieder zur Küste zieht.
Unser Wismar-Trip führte uns ja leider nicht so richtig zur Ostsee selbst, und deshalb machten wir am Ende noch einen Ausflug ins Ostseebad Boltenhagen.

Auch Boltenhagen hat eine Seebrücke, an dessen Ende ein zerzauster Weihnachtsbaum steht. Das sieht ganz lustig aus, denn in den vergangenen Wochen muss er einiges mitgemacht haben.

Silvester und Neujahr muss am Strand von Boltenhagen einiges los gewesen sein. Denn direkt an der Wassergrenze lagen mehrere große Knallerbatterien. Da frage ich mich natürlich, was das für bekloppte Menschen sind, die ihren Müll einfach mal so am Wasser verklappen. Vielleicht denken sie ja: Aus den Augen, aus dem Sinn. Vor allem, wenn der Müll dann ins Wasser gezogen wird und dann tatsächlich aus den Augen ist.
Aber das ist ja sowieso ein Hobby, das ich nicht so ganz verstehe: die teure Silvesterknallerei und dann den Kram überall rumliegen zu lassen.

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