Tagesarchiv für 2. Januar 2017

RTZapper

Tutti Frutti

Montag, den 2. Januar 2017
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FR 30.12.2016 | 22.05 Uhr | RTL Nitro

Angeblich hat Deutschland auf die Rückkehr von “Tutti Frutti” gewartet.
Ich wage das stark zu bezweifeln.
Am späten Freitagabend feierte die Erotikshow bei RTL Nitro ihr Revival. In einem schummrigen Nachtclub staksten wieder die Missen aus ganz Europa ein, um sich irgendwann im Laufe des Abend ausziehen. Das Cin-cin-Ballett machte zur entsprechenden und bekannten Musik ihre unbeholfenen Bewegungen und lüpfen irgendwann auch ihre Oberteile.

Hugo-Egon Balder hatte darauf wenig überraschend wohl keine Lust, vielleicht hat man ihn aber auch nicht gefragt. Und so war es Jörg Draeger, der auf’s Ganze ging und die damaligen Fruchtfrauen interviewte, um rauszufinden, wie es den der damaligen Kiwi oder der Erdbeere geht. Als ob das jemanden interessieren würde.
Alexander Wipprecht moderierte das eigentliche “Tutti Frutti”-Spiel und faselte immer mal was von Länderpunkten (50.000 Punkte). Wenn der fällig war, zog sich jemand aus. Und angeblich war das total heiß.

Seien wir doch mal ehrlich: Für die Spiele hat sich schon Anfang der 90er keiner interessiert. Die Zuschauer wollten die Strips sehen, und wenig anderes. Da machte man sich schon mal die Hose auf, wenn der Vorspann lief und ließ sich auch nicht von Länderpunkten aus der Ruhe bringen.
Damals war das ein Aufreger. Heute gibt es überall und an jeder Ecke, in echt oder virtuell, Sex und Erotik. Ob da noch irgendein Hahn nach “Tutti Frutti” kräht? Wirklich? Eher nicht, die Quote war eher nicht so aufregend.

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RTelenovela

Der Wismarer Störtebeker-Fake

Montag, den 2. Januar 2017
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Für unseren Jahreswechsel 2016/17 hatten wir uns zufällig und scheinbar einen besonderen Ort ausgesucht. In Wismar wohnten wir in der Speicherstraße, und direkt im Haus daneben erblickten wir draußen ein Schild. Es besagt, dass dort der berühmte Störtebeker geboren worden ist. Dolles Ding.
Aber ein Fake.

Unsere Freunde nahmen Silvester an einer Störtebeker-Tour durch die Wismarer Altstadt teil – sie führte allerdings nicht durch die Speicherstraße. Und das hatte seinen Grund.
Es handelt sich nämlich nicht um das Geburtshaus. Angeblich war wohl Alkohol im Spiel, als ein paar Freunde beschlossen, dort dieses Schild zu befestigen. Es ist frei erfunden.
Niemand weiß nämlich so genau, wo Störtebeker geboren worden ist. In der Speicherstraße in Wismar jedenfalls nicht, auch wenn es auf dem Schild steht und man auf diversen Internetseiten das auch so lesen kann.

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