Tagesarchiv für 29. November 2016

ORA aktuell

Oberhavel-Busboss wirft Vertreter der Gedenkstätte raus

Dienstag, den 29. November 2016
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“Sie sind hier unerwünscht!” Mit diesen Worten brüskierte Klaus-Peter Fischer, der Geschäftsführer der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG), Vertreter der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Dik de Boef, Generalsekretär des Internationalen Sachsenhausen Komitees und Stiftungssprecher Horst Seferens, wollten mehr als 14.000 Unterschriften überreichen. Dabei geht es um die Forderung nach einer besseren Busverbindung vom Bahnhof Oranienburg zur Gedenkstätte. Es heißt, sie seien angemeldet gewesen.

Fischer ließ erst ausrichten, er sei in einer Sitzung, dann riss er laut Medienberichten die Tür auf: “Ich freue mich nicht über Ihren Besuch!” Nachdem er noch mitteilte, dass die Herren unerwünscht seien, knallte er die Tür wieder zu.

Das Verhalten Fischers sorgt nun allseits für Empörung. Landrat Ludger Weskamp habe Fischer zum Gespräch gebeten und dessen verhalten missbilligt.
Es heißt, es soll nun einen weiteren Gesprächsversuch geben.

RTZapper

Circus Halligalli: HSE24 extra

Dienstag, den 29. November 2016
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MO 28.11.2016 | 22.10 Uhr | ProSieben

Wenn sich Fernsehsender Joko und Klaas ins Haus holen, dann können sie sich ziemlich sicher sein, dass definitiv nicht das passiert, was eigentlich geplant ist.
Und entweder kriegen einige Fernsehleute gar nichts mit – oder sie nutzen eiskalt die PR. Oder beide Seiten sind eingeweiht, und für beide ist es ein gutes Geschäft.

Am Montagabend zeigten Joko und Klaas bei “Circus Halligalli” auf ProSieben, wie sie den Shoppingsender HSE24 extra besuchten. Jojo sollte dort eine Stunde lang Kram verticken.
Natürlich hatte er einen Knopf im Ohr und natürlich sagte ihm Klaas aufs Ohr, was er zu tun hatte – vom Regieraum aus, wo der Regisseur der Shoppingsendung direkt neben ihm saß und einen etwas resignierten Eindruck machte.
Und so machte Joko Witzchen über die Produkte, stellte der Moderatorin bekloppte Fragen und tat dann so, als würde er sich in einem Geschäft umschauen.

Die Shoopingfernsehleute waren angepisst, und nach 30 Minuten musste Joko das Studio verlassen.
Immerhin: Das Ganze fand wohl nicht auf dem Hauptsender HSE24 statt, sondern nur beim Ableger HSE24 extra. Vielleicht hat man ja was geahnt.
Aber eben auch: Vielleicht war das ja alles nicht ganz so ungewollt. Immerhin bekam der Sender auf ProSieben nun viele wertvolle Sendeminuten, und wer HSE noch nicht kannte, wird von der Marke jetzt zumindest mal was gehört haben.

aRTikel

Busse: Ab 2. Januar voll für die Stadt da

Dienstag, den 29. November 2016
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Wahlsieger gibt seinen bisherigen Job auf – Helmut Glanzer kann ins Parlament nachrücken

MAZ Oranienburg, 29.11.2016

Kremmen.
Tag 1 nach der Bürgermeisterentscheidung. „Mir geht es super“, sagte Sebastian Busse am Montagnachmittag. Am Vortrag haben ihn 56,9 Prozent der Kremmener, die zur Wahl gegangen sind, zum künftigen Rathauschef gemacht.
„Ich war bis kurz nach Mitternacht auf dem Spargelhof“, erzählt der 37-Jährige. „Ich war aber nicht der Letzte, der ging.“ Das bestätigt auch Malte Voigts, der Geschäftsführer des Spargelhofes. „Bis ungefähr halb eins ging die Party.“ Sie sei recht ausgelassen gewesen, später am Abend gab es noch Live-Musik von einem Gitarrenspieler. „Das war der absolute Wahnsinn, wie in einem Konzertsaal“, so Sebastian Busse.

Gestern hatten er und seine Familie frei. Währenddessen entfernten Freunde des künftigen Bürgermeisters schon die Wahlplakate, die in Kremmen und den Ortsteilen hingen. „Und ich werde mich mit meinem Auto befassen und es von den Schriften befreien“, so Busse weiter. Die Wahlkampf-Aufkleber kommen weg. „Damit ist jetzt Schluss.“
Auch erst gestern hatte der Wahlsieger Zeit, sich mit den vielen Handynachrichten zu befassen. Unzählige SMS- und WhatsApp-Nachrichten hatte er bekommen – darunter von Noch-Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse und vom Zweitplatzierten Eckhard Koop.

Noch bis Ende des Jahres wird Sebastian Busse in seinem bisherigen Job weiterarbeiten. Er ist Werkstoffprüfer, hat ein Büro in Kremmen. „Ab 2. Januar bin ich dann voll für die Stadt da“, sagte Sebastian Busse am Montag. Schon vor der Wahl hatte er angekündigt, hospitieren zu wollen, sich überall einzuarbeiten. Dafür hat er drei Monate lang Zeit, die Amtsübergabe ist rund um den 1. April 2017. Dann werden an anderer Stelle zwei Plätze frei: in der Stadtverordnetenversammlung und der Posten als Staffelder Ortsvorsteher.

Nachrücker in der CDU-Fraktion des Stadtparlamentes ist Helmut Glanzer. Der 68-Jährige aus Staffelde bestätigte das. Ob er aber tatsächlich nachrückt und noch mal Stadtverordneter werden will, das habe er noch nicht entschieden, sagte er. „Ich überlege noch. Ich bin ja eigentlich Rentner und wollte in der Hinsicht nichts mehr machen.“ Er wolle jetzt mal ein paar Tage drüber schlafen – und er hat ja noch ein wenig Zeit. Er wolle seine Entscheidung rechtzeitig bekannt geben.

Auch der Posten des Ortsvorstehers in Staffelde wird vakant, wenn Sebastian Busse Bürgermeister wird. Helmut Glanzer ist sein Stellvertreter, und er war vor Busse schon mal Dorfchef. „Ich denke, da sollte die Jugend ran“, sagte Helmut Glanzer. So gehört auch Heino Hornemann als dritter Mann zum Ortsbeirat. Glanzer schlägt vor, dass er den Job übernehmen solle. „Aber da werden wir uns erst mal ganz in Ruhe hinsetzen und beraten“, ergänzte er. Zunächst überwiege auch bei ihm die Freude über Busses Wahlsieg.

„Ich bin 68, Busse ist 37, und mit 68 denkt man anders als mit 37“, sagt der Staffelder. „Junge Leute haben andere Ideen. Ich denke, damit beginnt in Kremmen eine neue Epoche.“ Man müsse Busse aber auch Zeit geben, sich einzuarbeiten.
Schon nach dem ersten Wahlgang hatte Klaus-Jürgen Sasse (SPD) angekündigt, dass der 20. März 2017 sein letzter Arbeitstag sei.

RTZapper

MTV Unplugged: Andreas Gabalier

Dienstag, den 29. November 2016
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MO 28.11.2016 | 19.55 Uhr | MTV

Gerade erst durfte Marius Müller-Westernhagen eine “MTV Unplugged”-Session abliefern, und sie war wunderbar.
Für die Österreicher ist gleich noch eine Unplugged-Show hinterher geworfen worden. Sie lief am Montagabend bei MTV, aber auch schon bei VIVA und Sat.1. In einer Wiener Location präsentierte Andreas Gabalier seine Songs.

Das ist insofern erstaunlich, dass Gabalier ja noch gar nicht so lange dabei ist. Zumal der Schlagerstar ansonsten wohl eher selten auf MTV gespielt wird. Vermutlich ging es schlicht darum, auch den österreich-Markt mal in dieser Hinsicht zu bedienen, und da ist der Sänger ja auch eine große Nummer.
Nun aber gab es “Hulapalu” also auf MTV. Aber außer dass ein paar Streicher dabei waren, hörte sich das Lied nur wenig anders an als man es sowieso schon kennt.

Aber auch sonst konnte Gabalier den Vergleich zu Westernhagen nur verlieren. Bei Gabalier saßen lauter hübsch gekleidete junge Damen im Publikum, die immer wieder höflich applaudierten, aber so richtig stimmungsvoll sah das nicht aus. Bei Westernhagen in der Berliner Volksbühne waren die Leute dagegen vollkommen aus dem Häuschen.
So ist diese “MTV Unplugged”-Show eine nette Session – aber von dieser Reihe erwartet man ja in der Regel schon ein wenig mehr.

Bemerkenswert an dieser Show ist eigentlich nur der gemeinsame Auftritt mit Xavier Naidoo beim Song “Meinung haben”. Darin singen sie von der Meinung, hinter der man stehen solle, und man solle nicht alles glauben, was die Leute so reden. Da möchte man fast weinen, wenn man sich erinnert, dass Gabalier wohl Anhänger der FPÖ sein soll und dass Naidoo vor einiger Zeit auf zwielichtigen Demos aufgetreten ist und sich danach wunderte, dass ein Shitstorm losbrach – weil eben auch andere Leute eine Meinung haben.

RTelenovela

Achtung! Kalt!

Dienstag, den 29. November 2016
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Sondermeldung, und es ist wirklich wichtig! Denn auf gewisse Gefahren muss man wirklich hinweisen, weil sonst jemand in eine gemeine Falle tappen könnte und etwas sehr Schlimmes passieren könnte.
Deshalb ist es gut und völlig richtig zu warnen, denn mit solchen Gefahren ist ja absolut nicht zu rechnen.

Eine regionale Nachrichtenseite warnte am Montag vor Frost mit Temperaturen um -7 Grad.
Was natürlich für Ende November sehr außergewöhnlich ist. Da muss man die Warnmaschinerie schon mal anschmeißen. Nicht dass sich noch jemand beschwert, dass ja niemand was gesagt habe.

Aber mal ernsthaft: Man muss vor Temperaturen um -7 Grad warnen?
Vor Blitzeis muss man warnen, vor Unwettern, vor Orkanen, Hagel und starkem Schneefall. Aber nun wirklich nicht nur normalen spätherbstlichen, winterlichen Temperaturen.