Tagesarchiv für 11. Oktober 2016

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Schwerstarbeit für das große Event

Dienstag, den 11. Oktober 2016
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Finn Haag (21) ist Produktionsleiter bei “Wer besiegt Paul?”, Deutschlands größter ehrenamtlicher Gameshow

MAZ Oberhavel, 11.10.2016

Hohen Neuendorf.
Als der Druck endlich abgefallen war, lag Finn Haag auf der Bühne und machte erst mal kurz die Augen zu. Viereinhalb Stunden dauerte die dritte Ausgabe von „Wer besiegt Paul?“ am Sonnabend in der Hohen Neuendorfer Stadthalle.
Um die 800 Zuschauer sahen in der ausverkauften Halle, wie Paul Aurin gegen seinen Kontrahenten Michael Fiedler nach 14 Spielen gewann.

Finn Haag (21) ist der Produktionsleiter der Show, bei ihm liefen alle Fäden zusammen. Schon am Marie-Curie-Gymnasium, wo er sein Abitur machte, war er Schultechniker, inzwischen er in Hamburg Wirtschaftsingenieurswesen. „Als die ersten Ideen für ,Wer besiegt Paul?’ kamen, wurde ich gefragt, ob ich die technische Leitung machen möchte.“ Jetzt, im dritten Jahr, waren seine Aufgaben weiter gewachsen. Mit Headset und Klemmbrett lief er den ganzen Abend immer wieder vor und hinter der Bühne herum, beobachtete den Ablauf und gab Anweisungen, wo welche zu geben waren.

Er studiert zwar in Hamburg, war aber während der Semesterferien hierzulande immer wieder mit der Show beschäftigt. In den Tagen direkt vor der Show leiteten alle Schwerstarbeit. „Es ist unfassbar geil, zu sehen, wie sich die Leute hier zusammentun und das Ding durchziehen“, sagte er kurz nah Ende der Show in der Nacht zu Sonntag. „Ich finde es beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wird mit sehr viel Engagement.“ Einige nehmen sich dafür sogar Urlaub.

Die Vorbereitungen für die 2017er-Show beginnen im Grunde genommen jetzt schon.“Man setzt sich zusammen, plant, sammelt Spielideen.“ Es wird geschaut, was für Kosten auf die Show zukommen und ob das machbar ist.

Diesmal ist nicht alles glatt gegangen. „Aber es gehört ja auch dazu, in solchen Fällen Lösungen zu finden, das macht dann schon wieder Spaß“, sagt Finn Haag.

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RTZapper

Tatort – Die Show

Dienstag, den 11. Oktober 2016
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SO 09.10.2016 | 23.15 Uhr | one

Dieses Jugendfernsehen, voll crazy. Da sind sie immer total gut drauf, so richtig cool und freuen sich über alles. Auch über scheiß Kritiken. Da haben sie auch nur eine einzige Kamera, weil ja alles andere völlig übertrieben (und vielleicht nicht mehr so cool) ist. Und mit dieser Kamera machen sie dann irre Schwenks und ruckartige Zooms, weil… ähm… das eben so gemacht wird im neuen zeitgemäßen Jugendfernsehen.
Am Sonntagabend lief bei one “Tatort – Die Show”. Da wird eine halbe Stunde lang noch mal der gerade gezeigte Krimi durchgekaut.

Produziert wird das Ganze vom hr und von one (dem ehemaligen einsfestival) für das neue junge Angebot von ARD und ZDF, funk. Live gibt’s das direkt nach dem “Tatort” im Ersten – auf Facebook und auf was weiß ich noch für Portalen, wie sich die Jugend (und funk) so rumtreibt. Bei one gibt’s die Aufzeichnung immer um 23.15 Uhr nach der dortigen “Tatort”-Wiederholung. Keine Ahnung, warum das da nicht auch live zu sehen ist.

Im Pförtnerhaus des Hessischen Rundfunks sitzen nun also ein paar Leute, schwafeln über den gerade gesehenen “Tatort”, lesen Twitter-Tweets vor und schwafeln weiter über den Krimi.
Das ist sehr, sehr spannend. Also jedenfalls die erste halbe Minute. Bis man feststellt, dass man entweder Augen-, Ohren oder Kopfschmerzen bekommt. Oder feststellt, dass es eben doch nicht spannend ist, zu erfahren, was denn Gina Lisa Lohfink zum “Tatort” sagt und dass irgendwelche Leute auf Twitter den Krimi gerade doof fanden.

Aber wenn das der heiße Scheiß ist, den sich die öffentlich-rechtliche Jugend reinziehen will, kann man ihnen diesen Spaß ja gern lassen. Aber vermutlich schalten die nach dem “Tatort” lieber um. Oder aus.

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ORA aktuell

Oranienburger Zahnärztin Gontschar geht in Rente

Dienstag, den 11. Oktober 2016

Mit 73 Jahren geht sie in Rente. Die Oranienburger Zahnärztin Monika Gontschar hat ihre Praxis an der Lehnitzstraße aufgegeben. Das berichtet der Oranienburger Generalanzeiger.
50 Jahre lang war Monika Gontschar Zahnärztin, studiert hat sie in der damaligen Sowjetunion. 20 Jahre lang praktizierte sie in der Lehnitzstraße – und polarisierte die Oranienburger mitunter.

Die alten Praxisräume werden zu Wohnungen umfunktioniert.

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