Tagesarchiv für 18. September 2016

RTelenovela

Vor 20 Jahren (115): Fast unfallfrei

Sonntag, den 18. September 2016
Tags: , , , ,

(114) -> 27.8.2015

Montag, 16. September 1996.
Ein früher Montagmorgen war es, an dem ich Fahrprüfung hatte. Sechs Wochen dauerte es von der ersten Fahrstunde bis zur Prüfung.
Wie das immer so ist: Ich musste erst sanft zur Fahrschule gezwungen werden. Aus heute nicht mehr so ganz nachvollziehbaren Gründen hatte ich es mit der Fahrschule nicht einig. Aber meine Eltern sahen das anders.
Irgendwann im Mai 1996 begann die Theorie in der Fahrschule in Oranienburg-Süd, die theoretische Prüfung war dann ein paar Wochen danach, die ich auch bestand.
In meiner allerersten Fahrstunde scheuchte mich mein Fahrlehrer gleich durch’s Oranienburger Zentrum. Wenn schon, denn schon, war wohl seine Devise.
Ich merkte schnell: Autofahren macht mir Spaß, und ich hatte auch wenige Probleme. Wir fuhren auf der Autobahn bis Fahrbellin, wir machten eine Berlin-Fahrt und gondelten viel in der Umgebung rum.
27 Fahrstunden waren es wohl, wenn ich mich richtig erinnere.

Dann also die Prüfung. Der Prüfer saß neben mir, mein Fahrlehrer hinten. Es ging nach Lehnitz. Später, in den Oranienburger Neubauten, muss ich mir eine Parklücke suchen.
Alles verlief reibungslos, und ich bekam den Lappen.

Ganz unfallfrei bin ich in den vergangenen 20 Jahren nicht geblieben. Eine Begegnung mit einem Verkehrsschild in Schmachtenhagen hätte ich mit 1998 gern erspart. Ein paar Jahre später wurde mir Glatteis auf Kopfsteinpflaster zum Vergängnis. Aber weil das Glatteis ersichtlich war, fuhr ich eh extrem langsam, konnte aber trotzdem nichts tun und riss eine Holzbegrenzung um – also nicht allzu tragisch.
Eines ist jedenfalls geblieben: Autofahren ist eine Leidenschaft.

Hits: 129

RTZapper

joiz – Die Abschiedshow

Sonntag, den 18. September 2016
Tags:

FR 16.09.2016 | 20.15 Uhr | joiz

Nein, das muss man nicht verstehen. Da kauft sich jemand einen Sender und schließt ihn dann. Oder findet zumindest alles scheiße, was da läuft und setzt dem ein Ende. Am Freitagabend lief bei joiz die letzte Live-Sendung. Seitdem gibt es dort nur noch Wiederholungen, die wohl bis zum Jahresende mehr oder weniger ungesehen vor sich hindümpeln. Dann soll der Sender wohl zum Musikkanal umgewandelt werden.

Und es ging dann doch noch schneller als gedacht. Das jetzige joiz-Team verabschiedete sich von den Zuschauern. Am Ende überstrichen sie die großen weißen joiz-Buchstaben an der Studiowand mit schwarzbrauner Farbe, so dass davon nicht mehr viel zu sehen war.

Ein Jammer. Denn diese Art des Live-Programms ist nur noch sehr selten in Deutschland. Da muss man schon komplett ins Internet, zu Rocket Bean TV zum Beispiel.
Während überall fast nur noch Dokudramen und Serien laufen – selbst auf den ehemaligen Musiksendern – da wurde bei joiz einfach gemacht. Gelabert, gelacht, diskutiert, musiziert – und so weiter. Manchmal sinnfrei, manchmal blödsinnig, aber eben oft unterhaltend.
Dass der neue Eigner damit nichts anfangen kann – nun ja. Schade.

Hits: 154