Tagesarchiv für 22. Juni 2016

RTZapper

Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut

Mittwoch, den 22. Juni 2016
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DI 21.06.2016 (Mi.) | 0.35 Uhr | Das Erste

Simon (Maximilian Ehrenreich) ist zwölf, und eigentlich ist geplant, dass er anlässlich seiner „Bar Mitzwa“ seine Vorhaut verliert. So will es sein Vater Frank (Florian Stetter), der seinen jüdischen Glauben sehr ernst nimmt. Mit seinen Freunden erörtert Simon die Vor- und Nachteile, aber erst als er sich in seine 32-jährige Rabbinerin verknallt, fasst Simon einen folgenschweren Entschluss.

Klingt vielleicht nicht so, aber „Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut“ ist ein wahnsinniger lustiger, manchmal rührender Jugend- und Familienfilm. Auf freche und witzige Weise geht es um ernste Bräuche und Traditionen. Ein Film, bei dem man lachen, aber auch einiges lernen kann.
Umso ärgerlicher ist es, dass gerade dieser Film aus der Debütreihe im Ersten weit nach Mitternacht zu sehen ist. Denn da gehört er nun wirklich nicht hin. Bei der TV-Premiere im NDR fernsehen lief er auch sehr spät – um 22 Uhr. Aber vielleicht bekommt der Film ja mal einen Sendeplatz auf dem 19.30 Uhr-Platz im KiKA.

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RTelenovela

Schrankenstau: Wenn sich Damen anschreien

Mittwoch, den 22. Juni 2016
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Wenn sich ältere Damen anschreien, dann ist wirklich die Kacke am Dampfen. Aber es ist für einige Leute wohl gar nicht so einfach – die Sache mit der Schranke und dem Parkgebühr-Automaten.
Ein sonniger Sonntagnachmittag auf dem Gelände der Sommerfelder Kliniken. Wer mit dem Auto dort rauf will, muss durch eine Schranke. Und neuerdings reicht es nicht, die Bankkarte dafür zu benutzen. Seit einiger Zeit müssen die Besucher blechen. Aber immerhin dürfen sie dafür bis fast zur Eingangstür der Rehaklinik fahren.

Blöd ist nur, wenn man dann vergisst, vor dem rausfahren zu zahlen. So bildete sich ein kleiner Stau an der Schranke. Die Frau in Auto Nummer 1 hat vergessen, ihr Ticket zu entwerten. Und nun stand sie also da. Hilflos. Mit den Armen rudernd.
Die Frau in Auto Nummer 3 stieg aus und schrie nach vorn, sie hätte doch das Ticket… na ja, und so weiter. Und ein Mann in Auto Nummer 4 schrie dann auch noch, ob sie denn nicht einfach mal da weg fahre. Das tat sie dann auch.
Der Herr in Auto Nummer 4 vor mir düste schnell am Stau vorbei und drängelte sich vor.

Die Frau in Auto Nummer 2 fuhr nun an die Schranke. Und hatte dasselbe Problem. Schranke zu, Ticket nicht gelöst. Die Frau in Auto Nummer 3 stieg erneut aus, schrie wieder. Frau in Auto Nummer 2 schrie zurück. Und mit den Armen ruderte sie auch. Half nur nichts. Auch sie musste umdrehen.
Irgendwie dumm gelaufen, aber immerhin konnte sich der kleine Stau – inzwischen standen auch hinter mir drei Autos – nun auflösen.

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