Tagesarchiv für 4. Juni 2016

RTZapper

RTLplus – Sendestart

Samstag, den 4. Juni 2016
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FR 03.06.2016 | 0.00 Uhr (Sa.) | RTLplus

“Gutes bleibt. Und kommt jetzt wieder.”
Damit kann allerdings kaum der neue Sender RTLplus gemeint sein.

RTLplus? Klingelt da was? Am 2. Januar 1984 ging der Sender, den wir heute als RTL kennen, unter dem Namen RTL plus auf Sendung. Im Oktober 1992 trennte man sich vom “plus”-Anhängsel. Aber mit dem ursprünglichen Namen werden viele Erinnerungen verbunden. Shows wie “Alles Nichts Oder?”, “Dall-As”, “Ein Tag wie kein anderer” und natürlich auch “Tutti frutti” oder “Eine Chance für die Liebe” mit der kürzlich verstorbenen Erika Berger.
An diese Erinnerungen scheint man nun anknüpfen zu wollen.
Weil Sat.1 mit Sat.1 Gold einen erfolgreichen Ableger für ältere Zuschauer etablieren konnte, will man das bei RTL nun auch. In der Nacht zum Sonnabend startete RTLplus.

Los ging es um Mitternacht mit einem Trailer, in der Leute in Erinnerungen schwelgten. Dazu hieß es: “Gutes erinnern.” “Gutes teilen.” “Gutes feiern.” “Gutes bewahren.” Und: “Gutes bleibt. Und kommt jetzt wieder.”

Tja. Gutes, also.
Das Gute findet man dummerweise bei RTLplus vergeblich.
Der erste Sendetag, der 4. Juni 2016, wird komplett mit den ödesten, langweiligsten, beklopptesten, ärgerlichsten Dokusoaps, bestritten, die bei RTL so im Archiv faulen und stinken.
Das Jugendgericht. Das Familiengericht. Meine Hochzeit. Mein Baby. Unsere erste gemeinsame Wohnung. Das Jugendgericht. Das Strafgericht. Das Familiengericht. Verklag mich doch! Zur Primetime: Bauer sucht Frau (2005). Vermisst. Verklag mich doch! das Strafgericht.
Boah, was müffelt denn hier so?
Ganz klar: RTLplus!

Wo bleibt es denn, das Gute? Für 24 Stunden Dokusoap-Schrott hätte es nun wirklich keinen neuen Sender gebraucht!
Immerhin: Im Herbst soll es vier tägliche Spielshows geben. Bis dahin sollte man bei RTLplus aber mal ordentlich lüften!

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RTelenovela

Happy Birthday! Oranienburg wird 800!

Samstag, den 4. Juni 2016
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Die Party hat begonnen. Meine Heimatstadt Oranienburg feiert ihr 800. Jubiläum. Bochzowe hieß der Ort, der 1217 erstmals erkundlich erwähnt worden ist. Happy Birthday!
Zum Auftakt spielte das Filmorchester Babelsberg im Schlosspark. Ein schöner, entspannter Auftakt für so ein Fest. Und das Schöne ist, man trifft viele Menschen, die man kennt, mit denen man sich unterhalten, schwatzen, lästern kann.

Ich hatte nie eine andere Heimat als Oranienburg. Es gibt Leute, die finden das langweilig. Wärst du doch mal rausgegangen in die Welt, sagen sie. Ja, mag sein.
Aber selbst für das Studium musste ich nicht weg, Berlin ist einfach zu nah, um einen Grund zu haben, deshalb dorthin zu ziehen. Und auch heute: Die Berlin-Nähe macht Oranienburg sehr attraktiv. In einer halben Stunde ist man in der City. Oranienburg selbst wird aber auch immer attraktiver. Das Schlossumfeld, viel Grün, viel Wasser.

Und wenn am Sonnabendmittag der große Festumzug durch die Innenstadt läuft, dann ist das, als Oranienburger, auch ein Festtag für mich. Viel erleben, viel sehen, Freunde und Kollegen treffen…
Allerdings hätte die Jubilarin ruhig mal ein wenig mehr geschmückt werden können. Kaum große Plakate oder Banner in der Stadt, am Stadtrand oder am Bahnhof – oder an der Umzugsstrecke. Das ist schon ein bisschen mau. Aber der Umzug wird’s rausreißen.

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ORA aktuell

Ab Montag: Oranienburger Lehnitzstraße gesperrt

Samstag, den 4. Juni 2016
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Am Montag wird die Lehnitzstraße voll gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Lindenring (südliche Ausfahrt) und den Stadtwerken. In diesem Bereich liegt auch die Bykstraße.
Die Straße wird saniert, die Leitungen neu verlegt. Für Anlieger soll es immer Möglichkeiten geben, zu ihren Zielen zu gelangen.
Die jetzige Bauphase soll bis Oktober dauern.

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