Tagesarchiv für 22. Mai 2016

RTelenovela

Das A2-Geschwindigkeitslotto (2)

Sonntag, den 22. Mai 2016
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(1) -> 16.2.2016

Neues vom Geschwindigkeitslotto auf der A2 zwischen Hannover und Helmstedt. Neulich berichtete sogar die Hannoversche Allgemeine darüber. Dass darüber gestritten worden ist, ob denn nun in bestimmten Abschnitten Tempo 60, 80 oder 100 erlaubt seien. Und dass das ständig geändert worden sei.

Aber auch davon abgesehen gibt es spannende Lotto-Stellen auf der A2. Zum Beispiel am Beginn der langen Baustelle in Hämelerwald in Richtung Berlin. Dort stehen innerhalb von guten 100 Metern gleich vier verschiedene Geschwindigkeitsbegrenzungen. Erst ging es von Tempo 120 runter auf 60. Kurz danach zeigte eine dynamische Anzeige Tempo 100 an, gleich danach kam ein Schild mit Tempo 80. Und auf die 80 scheint man sich am Ende geeinigt zu haben, denn die galten dann die nächsten fast 13 Kilometer Baustelle.

Nett ist auch der Abschnitt bei Braunschweig in Richtung Hannover. Dort gilt kilometerweit Tempo 80 – wegen Straßenschäden. Komisch nur, dass wir keine erkennen konnten. Jedenfalls keine, die Tempo 80 gerechtfertigt hätten.

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RTZapper

FIA Formel E: Berlin-E-Prix

Sonntag, den 22. Mai 2016
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SA 21.05.2016 | 15.45 Uhr | DMAX

Die Zukunft des Autos, sie ist elektrisch. Und weil das ja auch so total umweltfreundlich ist – und weil man natürlich Reklame machen will für Elektroautos – will man mit entsprechenden Autorennen auch rein in die Städte. Zu den Menschen, wie es der DMAX-Reporter am Sonnabendnachmittag sagte.
So fand also in Berlin-Mitte ein Rennen der Formel E statt, live übertragen von DMAX.

Und um zu den Menschen zu gelangen, mussten die Berliner wochenlang Sperrungen auf wichtigen Verkehrsachsen hinnehmen. Und kilometerlange Sperrzäune, Mauern und sonstige Sperren. Machen sie bestimmt gern, nur damit die Formel E zu ihnen kommen kann. Die Berliner sind ja solche Sperrungen eh gewohnt.
So richtig interessiert es die Berliner aber wohl nicht. Wie die Bilder bei DMAX zeigten, waren zwar die Tribünen einigermaßen voll, aber entlang der Strecke war so gut wie nichts los. Oder die Sicherheitsabstände waren so groß, dass es doch nichts wurde mit dem “zu den Menschen kommen”.
So ist die Formel E zwar vielleicht keine Umweltschleuder, sie verursacht keine größeren Abgase – sie nervt viele Berliner aber trotzdem. Der Straußenberger Platz (Mehrfacher O-Ton DMAX-Kommentator Jacques Schulz, der den Strausberger Platz nicht näher kannte – und den Fernsehturm verwechselte Schulz mit dem Funkturm) war vor lauter Sperren, Mauern und Zäunen kaum zu sehen, und die Springbrunnen wirkten darin fast schon futuristisch.

Ob es die Formel E mit den summenden Autos, die klingen wie die Straßenbahn in Berlin, nun mitten in der Stadt zu mehr Erfolg bringt? So ein Rennen kann genauso gut auf richtigen Rennstrecken stattfinden, wen das interessiert, kann sich das dort ansehen. Und wirklich zu den Menschen kam die Formel E auch mitten in Berlin nicht, dafür sind die Sicherheitsvorkehrungen viel zu groß. Fürs Fernsehen ist’s sowieso wurscht, wo so was stattfindet, und die Stadtleute hätten weniger Hindernisse.

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