Tagesarchiv für 10. Mai 2016

aRTikel

Burger King eröffnet zweite Filiale in Oberhavel

Dienstag, den 10. Mai 2016
Tags: , ,

Direkt an der Autobahn in Vehlefanz schafft das Unternehmen bis zu 35 neue Arbeitsplätze

MAZ Oberhavel, 10.5.2016

Vehlefanz.
Geöffnet ist eigentlich schon seit Freitag – ganz offiziell aber startete die neue Burger-King-Filiale im Gewerbepark Vehlefanz am Montagvormittag. Jeden Tag bis 1 Uhr in der Nacht gibt es dort nun Whopper und Co. auf dem Autohof Oberkrämer.
„Wir haben festgestellt, dass Oberkrämer ein hervorragender Standort ist“, sagt PR-Sprecherin Friderike Carolin Weiss. Das Angebot richtet sich an die Autofahrer auf dem nördlichen Berliner Ring und an die Bewohner der umliegenden Orte. Insgesamt gibt es in Brandenburg 16 Restaurants der Kette.

Das Angebot – Burger, Pommes, Eis, Getränke – ist das weltweit bekannte, und dennoch ist das Geschäft in Vehlefanz ein deutschlandweiter Vorreiter. Es ist in ganz neuem Design ausgestattet worden. „Es weckt ein wenig Nostalgie und ist eine Kombination aus den Kernelementen der Marke Burger King und seiner gegrillten Produkte“, so Friderike Carolin Weiss. Holz, Metall und Stein prägen das neue Erscheinungsbild. Und dazu: Elemente in Grün (wie der Salat im Burger), in Rot (Tomaten) und Dunkelbraun (Beef). Fotos, die die Burger-King-Geschichte zeigen, bekommen die Gäste außerdem zu sehen.

Bis zu 35 neue Arbeitsplätze werden in Vehlefanz geschaffen. Besetzt sind sie noch lange nicht, wie Gebietsleiter Manfred Schwefel sagt. Es sei bislang durchaus ein Problem, genügend Mitarbeiter zu finden. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt sei, könne sich melden. „Die Personalfindung ist eine echte Herausforderung“, so Manfred Schwefel. Das liege auch an der fehlenden Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Er verweist jedoch auf die Aufstiegschancen. Restaurantleiter Marco Beier aus Berlin beispielsweise hat als normaler Mitarbeiter angefangen, leitete später schon mehrere Filialen der Restaurantkette in Berlin.

Das Markenzeichen von Burger King ist das gegrillte Beef für die Burger. Es wird frisch zubereitet, das Fleisch kommt dann jedoch oft auch in Wärmebehälter. Wie lange es dort zwischengelagert werden darf, werde nicht verraten, hieß es am Montag im Laden. Nach negativen Medienberichten über die Zustände im Unternehmen ist man in der dortigen PR-Abteilung vorsichtig geworden. Eine Parole hat man aber ausgerufen: Der Laden solle einer der besten in der Region werden.

Hits: 63

RT liest

Joyce Carol Oates: Nach dem Unglück schwang ich mich auf, breitete meine Flügel aus und flog davon

Dienstag, den 10. Mai 2016

Das Unglück passiert auf einer Brücke. Jenna und ihre Mutter verunglücken mit dem Auto. Die Mutter kommt ums Leben. Für die 15-Jährige beginnen harte Zeiten. Erst die Reha, dann der Umzug zu Verwandten, denn zum Vater mit der neuen Frau will sie nicht. Er hatte seine Familie schon lange vor dem Unfall verlassen.
Jenna aber kommt nicht klar mit ihrem Leben. Selbstvorwürfe zerfressen sie, dazu Alkohol und Medikamente. Freunde? Die stößt sie zurück, oder es sind die falschen Freunde, denen sie sich anschließt.
Erst als ein weiterer Einschnitt droht, könnte sich alles ändern.

Der Roman von Joyce Carol Oates hat einen so langen Namen, dass man ihn sich kam merken kann. Interessanterweise erschließt sich der Titel auch beim Lesen erst fast zum Schluss.
Leider bin ich mit Jenna und überhaupt dem ganzen Roman nicht warm geworden. Jenna bleibt einem seltsam fern, es fällt schwer, mitzufühlen. Der Text strahlt eine Pseudotiefe aus, ist aber eigentlich eher spröde. So überfliegt man die Zeilen, Emotionen kommen da selten auf.

Joyce Carol Oates: Nach dem Unglück schwang ich mich auf, breitete meine Flügel aus und flog davon
dtv Hanser, 317 Seiten
5/10

Hits: 34

RTelenovela

Der Kuckuck von Waren

Dienstag, den 10. Mai 2016
Tags:

Es war im Sommer 2002, als Waren an der Müritz eine große Imagekampagne startete, inklusive eines nervigen Werbespots. Eines kann ich aber nicht abstreiten. Seit es immer hieß: “Waren an der Müüüüüriiiitz!” – habe ich genau das immer wieder im Ohr, es hat sich dort festgesetzt.
Es sollte dann doch nur 14 Jahre dauern, bis ich wirklich mal den Weg nach Waren finden würde.

Der Ort entwickelt sich zur großen Tourimetropole des mecklenburgischen Binnenlandes. Der Yachthafen kann sich sehen lassen und ist eine schöne Bummelpromenade. Einen guten Kilometer entfernt entsteht ein weiterer Hafen für kleine Boote und Yachten. Was der Spruch “Zurück zum Ursprung” in diesem Zusammenhang bedeutet, erschließt sich mir allerdings nicht ganz.

Und ein Sonderangebot hat der kleine Hafen auch noch parat. An einem der Boote steht der Kuckuck. Also, nicht der Pfandkuckuck, sondern das Schiff heißt so. Verkauft wird es dennoch, für gerade mal 35.000 Euro. Mist, so viel Kohle hatte ich gerade nicht dabei.

Hits: 30