Tagesarchiv für 2. Mai 2016

RT im Kino

Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Montag, den 2. Mai 2016

(2) -> 23.6.2015

Das Herz. Fitzke (Milan Peschel) aus der Wohnung oben drüber ist tot. Dabei waren die beiden Freunde Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler) am Tag davor noch bei ihm. Fitzke hat ihnen einen besonderen Stein gezeigt.
Nun lagen ein Stein und lauter Unterlagen vor Ricos Tür – Fitzke hat geahnt, dass es mit ihm zu Ende geht. Aber der eine Stein, der wohl der besondere ist – der ist weg! Geklaut?
Das ist ein neuer Fall für Rico und Oskar, und der führt sie bis an die Ostsee.

Mit dem dritten Teil der Reihe – “Rico, Oskar und der Diebstahlstein” – müssen wir Abschied nehmen mit den beiden Kindern und von der drolligen Kinderfilmreihe.
Es gibt keine weitere Buchvorlage von Andreas Steinhöfel, und irgendwie ist das wirklich schade.
Aber zum Finale gibt es noch mal ordentlich was zu lachen – aber auch viel Spannung. Denn natürlich steckt hinter der Sache mit dem Stein ein Krimi! Angeblich soll das Ding viel Wert sein.
Den Kindern, aber auch dem Rest des Ensemble, zuzusehen, macht echten Spaß. Schön ist auch, wie immer wieder bestimmte Begriffe erklärt werden, die kompliziert sind und die auch der tiefbegabte Rico nicht versteht.
Viele, viele erwachsene Stars spielen in größeren und kleineren Rollen mit. Karoline Herfurth und Roland Zehrfeld kommen leider nur am Rande vor. Ursela Monn und Henry Hübchen turteln. David Kross und Jacob Matschenz machen Knutschurlaub und helfen den Jungs. Heike Makatsch spielt eine hellsichtige Kellnerin. Detlev Buck spielt Oskars Vater.
“Rico, Oskar und der Diebstahlstein” ist nicht nur was für Kinder – sondern für die ganze Familie! Leider bekommt dieses Genre in Deutschland immer noch zu wenig Aufmerksamkeit, dabei werden hier echte Perlen produziert. Wie diese.

Rico, Oskar und der Diebstahlstein
D 2015, Regie: Neele Vollmar
Fox, 94 Minuten, ab 0
8/10

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RTelenovela

Annemarie

Montag, den 2. Mai 2016
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Mein Vater hatte zwei Geschwister. Er war der Erste, der ging. Das war 2010. Vergangenes Jahr folgte sein Bruder. Am Sonntag ist nun auch seine Schwester – das älteste der drei Geschwisterkinder – gestorben.
Tante Annemarie.

Wenn ich so in meinem Archiv krame, habe ich unzählige Postkarten, die sie uns zu DDR-Zeiten aus Westdeutschland zu uns geschickt hat. Und einen Paketschein, auf dem drauf steht, was denn alles drin ist in dem Westpaket.
Kurz nach der Wende reisten wir zu ihr nach Melle, das war Anfang 1990. Später war ich noch zweimal allein dort, um einen Teil der Ferien dort zu verbringen.

Es lässt sich sicherlich noch viel mehr über sie erzählen – jedoch nicht hier und in der Öffentlichkeit.
Da oben hat sie sicher Spaß.

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