Tagesarchiv für 14. April 2016

RT liest

Daniel Silva: Das Attentat

Donnerstag, den 14. April 2016

Der Hintermann -> 16.4.2015

Nach seinem anstrengenden Abenteuer in Saudi-Arabien hat sich Gabriel Allon nach Rom und in die Vatikanstadt zurückgezogen. Als er mit der Restauration eines Gemäldes beschäftigt ist, kommt es im Petersdom zu einem Zwischenfall. Unter der Kuppel liegt eine tote Frau. Selbstmord? Ist von einer Plattform abgestützt? Allon glaubt nicht daran, er glaubt: Es war Mord.
Seine Ermittlungen nehmen – wie sollte es anders sein – Ausmaße an, die quasi weltumspannend sind. Denn die Frau beschäftigte sich mit den Kunstschätzen im vatikanischen Museum, und dort fehlen wichtige Stücke.
Die Spur führt nach Israel.

Daniel Silva schafft in seinem weiteren Gabriel-Allon-Roman “Das Attentat” eine gute Mischung aus Unterhaltung und Thriller. Wieder hat er ein politisch brisantes Thema in einen Roman gepresst, und diesmal geht es um den Vatikan und die Beziehungen und Verstrickungen mit Israel.
Das ist spannend, liest sich an vielen Stellen durch die längeren Dialoge recht gut. Allerdings gibt es auch viele erklärende Passagen, für man sich durchaus konzentrieren muss. Auch scheint der Autor am Ende den eigentlichen Fall ein wenig aus den Augen zu verlieren.

Daniel Silva: Das Attentat
Piper, 419 Seiten
7/10

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RTelenovela

Ein Jahrzehnt Kultur in der Provinz

Donnerstag, den 14. April 2016
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Die Kremmener fanden das am Anfang gar nicht so lustig. “Tiefste Provinz” hieß das neue Theater im Scheunenviertel. Will der sich lustig machen?, fragten einige.
Nein, wollte er nicht. Andreas Dalibor wollte am Anfang nicht mal ein Theater eröffnen. Ein Proberaum für seine Band sollte es sein. Aber das Schicksal wollte es anders, und nun sorgt er nun schon seit zehn Jahren für Kultur in seinem kleinen Theater.
Dazu hat er sich ein kleines Team um sich gescharrt, die in aufopferungsvoller Arbeit dafür sorgen, dass der Laden irgendwie läuft.

Am Mittwoch nun also die Gala zum Jubiläum: Grußworte, nachdenkliche Musik, stimmungsvolle Musik, Kabarett, Comedy – und ein bisschen Talk. Für Letzteren haben mein Kollege Dietmar Ringel und ich gesorgt, und es war schön, ein Teil dieses Abends gewesen zu sein. Nach 16 Monaten standen wir wieder mal gemeinsam auf dieser Bühne.
Anders als sonst bei 17 oder 18 Brunchtalk-Ausgaben war ich vorher nervös. Da standen vorher Martin Buchholz, Barbara Thalheim oder Dittmar Bachmann auf der Bühne. In so einem illustren Reigen, auf der von Scheinwerfer lichtgefluteten Bühne. Das war schon was anderes als beim gemütlichen Vormittagstalk.

Und die Zeichen stehen gut für eine Fortsetzung. Vielleicht, vielleicht machen wir einmal im Jahr unser kuscheliges Talkspecial weiter. Wir werden uns bald mal zusammensetzen…

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ORA aktuell

Fünfter Zug fürs Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium

Donnerstag, den 14. April 2016
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Am Oranienburger Runge-Gymnasium gibt es für die künftigen Siebtklässler – nach Auswertung der Erstwünsche – weniger Plätze als Anmeldungen. Dennoch wird es im Schuljahr 2016/17 bei drei Zügen bleiben.
Am Louise-Henriette-Gymnasium wird es dagegen einen fünften Siebtklässler-Zug geben. Das geht es aus Übersicht des Bildungsdezernates Oberhavel hervor.
Am privaten Mosaik-Gymnasium gebe es fünf freie Plätze für das kommende Schuljahr.

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RTZapper

Der große Demokrator

Donnerstag, den 14. April 2016
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MI 13.04.2016 | 23.25 Uhr | WDR

In immer mehr Orten gibt es einen Bürgerhaushalt. Die Bewohner einer Stadt bekommen einen bestimmten Geldbetrag und können darüber abstimmen, in welche Projekte investiert werden soll.
Rami Hamze versucht in Köln ein Experiment: Mit 10.000 Euro aus Spendengeldern sollen die Bürger des Stadtteils Kalk entscheiden, was damit passieren soll. Es beginnt ein langer Diskussions- und Abstimmungsprozess.

Davon handelt die Doku „Der große Demokrator“, die am Mittwochabend im WDR lief. Der Film erzählt von einem außergewöhnlichen
Projekt, dem viele Menschen erst mal skeptisch gegenüberstehen.
Der Film selbst ist nicht uninteressant, aber leider für dieses Thema entschieden zu lang. Ewig Diskussionen, irgendwie dreht sich alles im Kreis. Zermürbend. Allerdings auch zermürbend wie das Projekt an sich. Aber ein kompakteres 45-Minuten-Dokuformat hätte da wahrscheinlich voll ausgereicht. Eine Doku in Spielfilmlänge ist nicht immer ein Vorteil.

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