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Philip Laubach-Kiani: Colt Seavers, Alf & ich – 20 Autoren über die wahren Helden unserer Jugend

Das Fernsehen verliert immer mehr an Bedeutung. Jedenfalls das Fernsehen, wie wir es kennen. Nämlich als Medium, vor dem man sich trifft, um zu bestimmten Zeiten bestimmte Sendungen zu sehen. Wo man nicht so die Auswahl hatte, weil es nur fünf Sender gab. Eine Show, eine Serie, über die man sich am nächsten Tag mit Freunden unterhalten hat. Als Fernsehstars oder Serienfiguren noch unsere Helden waren.

Davon erzählen 20 Autoren in einem Buch über Serienhelden von einst: “Colt Seavers, Alf & ich” heißt die Sammlung.
Darin geht es um die aufmüpfigen Kinder in “Die Bären sind los”, um Alf, den Außerirdischen um den ruppigen Schimanski am “Tatort”, um Al Bundy und seine Dumpfbacke und viele andere.

Natürlich lebt das Buch vor allem vom Abgleich mit den eigenen Erinnerungen, was auch dazu führt, dass die Kapitel über die Serien, die man selbst nie gesehen hat, nicht so spannend sind.
Interessant sind jedoch in einigen Kapiteln die Hintergründe, die man erfährt. Diese sind dann auch spannender als die, wo nur der Serieninhalt nacherzählt oder die eigene passende Story dazu erzählt wird.
Eine nette Nebenbei-Lektüre.

Philip Laubach-Kiani: Colt Seavers, Alf & ich – 20 Autoren über die wahren Helden unserer Jugend
Ankerherz, 212 Seiten
6/10

4 Kommentare zu “Philip Laubach-Kiani: Colt Seavers, Alf & ich – 20 Autoren über die wahren Helden unserer Jugend”

  1. Thommi

    Ich sag ja, nette Klolektüre :-)

  2. RT

    Welches ist dein Lieblingskapitel?

  3. Thommi

    Colt Seavers und Trio mit 4 Fäusten

  4. RT

    Beides Serien, die ich seit der Kindheit nie wieder gesehen habe…

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