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Kilometerweit von der Polizei verfolgt

Das ist ja doch irgendwie unangenehm: Wenn man mit dem Auto unterwegs ist und hinter einem die Polizei fährt. Das wird man nervös: Macht man alles richtig? Stimmt das Tempolimit? Noch schlimmer ist es, wenn sie kilometerweit hinter einem klebt. Neulich habe ich das erlebt – auf dem Weg von Germendorf bis Kremmen. Allerdings hatte ich den Vorteil, dass der Polizeiwagen vor mir fuhr und ich das muntere Treiben von hinten beobachten konnte.

Am Sommerswalder Dreieck gilt seit einiger Zeit Tempo 50, und der verfolgte Autofahrer hielt sich sogar dran. Was zur Folge hatte, dass der Polizeiwagen erstaunlich dicht auffuhr. Stichwort: Sicherheitsabstand.
In Schwante hatte der Autofahrer Glück. Während der einen Bus an der Haltestelle überholte, hatten die Polizeileute darauf keine Lust. Sie warteten und verloren den Verfolgten. An der nächsten Haltestelle konnte der Streifenwagen aber wieder am Bus vorbeifahren, und die armen Leute davor hatten wieder ihren Verfolger im Rücken. Und so zuckelten wir im Dreierpack durch Amalienfelde bis Kremmen.

Womit erregt man eigentlich Aufmerksamkeit bei der Polizei? Zum Beispiel wenn ein Abschleppwagen mit selbstgemaltem Nummernschild auf der Landesstraße unterwegs ist.
Der ewig Verfolgte bog in Kremmen auf den Schlossdamm ab, der Streifenwagen fuhr weiter geradeaus. Was muss das für ein Aufatmen gewesen sein!
Die Polizisten hatten stattdessen freie Sicht auf die Nummernschildbastelei beim Abschleppwagen. Der war doch sicherlich irgendwo in Orion fällig.

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