Tagesarchiv für 25. Oktober 2015

RTZapper

Berlin Berlin – Eine Stadt schreibt Geschichte

Sonntag, den 25. Oktober 2015
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FR 23.10.2015 | 20.15 Uhr | zdf info

In den vergangenen Wochen ist ja wieder viel über deutsche Geschichte berichtet worden. Und auch die sechsteilige Reihe „Berlin Berlin“, die gerade immer freitags auf zdf info läuft, hat damit zu tun.

Aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt die Dokureihe, was sich in unserer heutigen Hauptstadt seit dem Zweiten Weltkrieg getan hat. Die Mauer, Agenten und der Alltag.
Kommt zwar manchmal wie ein Unterrichtsfilm daher, bietet oft auch nur wenig wirklich
Neues, für Geschichtsinteressierte sind die sechs Folgen aber ganz sehenswert.
Gibt’s auch schon auf DVD.

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RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (32): Erst links, dann rechts

Sonntag, den 25. Oktober 2015
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(31) -> 9.10.2015

Als ich neulich in der Werkstatt war, um an meinem Auto die Glühbirne vom linken Schweinwerfer auswechseln zu lassen, da habe ich noch gefragt: Wollen wir nicht auch gleich die andere Seite auch austauschen? Ich hatte sogar zwei Glühbirnen gekauft.
Aber der Werkstattmann winkte ab: Ach, es sei total unterschiedlich, wie lange solche Lampen halten.

Sie hielt gut zwei Wochen länger. Dann war mein Auto auf der rechten Seite blind. Zufall? Nicht ganz. Denn Experten raten eigentlich immer, gleich auf beiden Seiten die Lampen auszuwechseln. Was zu beweisen war.

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RTZapper

Die jungen Zillertaler: Ohne dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein)

Sonntag, den 25. Oktober 2015
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DO 22.10.2015 | 3.21 Uhr (Fr.) | Folx

Die Volksmusik in Deutschland ist auf dem Rückzug. Das liegt einerseits daran, dass es kaum noch Shows im Fernsehen gibt, in denen Volksmusik vorkommt. Andererseits daran, weil die großen Stars von einst schlicht nicht mehr da sind und auch nur noch wenig echte Fans nachwachsen.
Aber es gibt Volksmusik noch – und die, die sie betreiben, sind dabei, sie zu verjüngen. Einen Beweis dafür gab es in der Nacht zum Freitag beim slowenischen, aber deutschsprachigen Folx Music Television.

Wer an die jungen Zillertaler denkt, hat wahrscheinlich Humpta-humpta-tätärää im Kopf. So funktioniert Volksmusik heute aber nicht mehr. Stattdessen covert die Band den Müchner-Freiheit-Hit “Ohne dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein)”. Nun kann man sich natürlich drüber streiten, ob der Song durch den schnelleren Beat, durch die Akkordeon- und Trompeteneinsätze, besser oder schlechter ist. Oder ob es einfach am bekannten Original liegt, dass das Ding irgendwie in die Beine geht.

Interessant bei dem Song ist auch der moderne Videoclip. Die jungen Zillertaler sitzen auf in einer Hütte, was erst mal traditionell wirkt. Aber später sieht man sich liebende Paare. Junge, Alte, Heteros, Schwule, in Tracht, in der Kneipe, im Alpenpanorama, – und das wirkt so gar nicht wie die Oma-Opa-Volksmusik, die man eigentlich erwartet, wenn man Folx einschaltet.
Ob der Song aber nun dazu führt, mehr von den jungen Zillertalern hören zu wollen – das sei mal dahingestellt. Ich werde wohl trotzdem kein Fan dieser Musik werden. Auch wenn ich jetzt noch mal reinhöre.

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RT im Kino

The Walk

Sonntag, den 25. Oktober 2015

Es ist ein wagemutiger, irrer Plan: Philippe Petit (Joseph Gordon-Levitt) will ein Stahlseil zwischen den beiden Türmen des New Yorker World Trade Centers spannen und drüber laufen.
Er hat klein angefangen: In Paris balancierte ein paar Zentimter über dem Boden und holte sich den Applaus der Menschen. Aber er wollte immer höher hinaus. Als dann in der Zeitung stand, dass die Twin Towers kurz vor der fertigstellung sind – da war ihm klar, was zu tun ist.
Nun schart er eine Helfertruppe um sich und plant den großen – verbotenen – Coup.

Robert Zemeckis erzählt die wahre Geschichte von Philippe Petit, der tatsächlich am 7. August 1974 zwischen den Türmen balancierte.
In “The Walk” erfährt der Zuschauer wie es dazu kam, wie das Ganze vorbereitet worden ist und was dann geschah.
Einerseits ist das recht packend, denn natürlich übt so ein Vorhaben eine große Faszination aus. Allerdings ist “The Walk” mit 123 Minuten trotzdem zu lang. In einigen Phasen hätte das Geschehen ein wenig Beschleunigung gebrauchen können. Dass Petit im Film seine Geschichte selbst erzählt, nimmt ihm andererseits aber ein wenig von der Spannung. Schließlich ist so ja klar, wie es endet (wenn man die wahre Story auch nicht kennt).
Klar ist auch, dass dieser Film sehr von der 3D-Technik lebt. So lassen sich die Höhen auf fantastische Art darstellen, und fast bekommt man selbst ein wenig Höhenangst und stockenden Atem. Schade ist, dass die Szenen im letzten Drittel übersät mit Bildfehlern sind. Da tauchen Türme im Hintergrund dreifach auf, oder die Untertitel erscheinen mit seltsamen Schatten. Da ist leider gepfuscht worden.

The Walk
USA 2015, Regie: Robert Zemeckis
Sony, 123 Minuten, ab 6
7/10

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