Tagesarchiv für 9. August 2015

RTZapper

Schlag den Star: Elton vs. Poldi

Sonntag, den 9. August 2015
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SA 08.08.2015 | 20.15 Uhr | ProSieben

Nicht “Elton vs. Simon”, sondern “Elton vs. Poldi”. Am Sonnabend konnten wir auf ProSieben sehen, dass das “Schlag den Raab”-Konzept auch funktioniert, wenn Raab selbst nicht spielt. Allerdings waren mit Elton und Lukas Podolski auch zwei besonders spielfreudige und engagierte Typen dabei.
Insbesondere Lukas “Poldi” Podolski zeigte, was er drauf hat. Als Fußballer kann er sich unglaublich gut konzentrieren, er ist geschickt – er hat einfach mal mächtig was auf dem Kasten. Und hat am Ende gegen Elton (knapp) gewonnen.

Gut vier Monate vor dem Stichtag, wenn Stefan Raab seine letzte Fernsehshow bestreitet, steht immer noch die Frage im Raum, welche seiner vielen Shows trotzdem weitergehen werden.
“Schlag den Star” könnte so ein Kandidat sein. Zwar moderiert Stefan Raab, aber damit steht und fällt diese Show nicht. Wenn zwei Stars zu Gast sind, die einen guten Fight hinlegen, dann ist das auch ohne Raab unterhaltsam.

Hits: 21

RTelenovela

Die unbekanntesten Hits der 70er und 80er!

Sonntag, den 9. August 2015
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Die Schlossparknacht in Oranienburg gehört zu den Veranstaltungshöhepunkten des Jahres. An keinem Tag im Jahr ist es im Park vermutlich voller.
Kein Wunder: Es gibt Live-Musik, einige Stellen im Park sind hübsch angeleuchtet, und das Feuerwerk ist meist ein toller Abschluss.
So auch in der 2015er-Ausgabe der Schlossparknacht. Ich mag es, wenn nicht einfach nur ein Feuerwerk bäng-bum-bäng in die Luft gedonnert wird, sondern wenn sich jemand darüber auch Gedanken gemacht hat. Es gab eine Mischung aus Feuerwerk, Laser und Musik, und das passte ganz wunderbar.

Wir liefen aber zunächst in den Dreiseitenhof, dort sollte eine Cover-Partyband die Hits der 80er spielen. Und wer beispielsweise “Right Now” kennt, der weiß, dass das eine tolle Sache sein kann.
Aber Right Now war nicht da, stattdessen eine kleine Band mit Sängerin, Gitarrist und einem Mann am E-Piano, die es sich offenbar zum Ziel gemacht haben, die unbekanntesten Hits der 70er und 80er zu präsentieren. Mit dünner Stimme sang sie Lieder, die wir nicht kannten. Relativ langsame Songs, die, anders als versprochen, nicht gerade zum Tanzen animierten. Im Hintergrund lief eine Lichtshow, die wie ein billiger Bildschirmschoner aussah. Zwischendurch gab offenbar Gags, die aber niemand akustisch verstanden hat.
So plätscherte das, ähm, Konzert so dahin, der Applaus war spärlich, und man wünschte sich eine wirkliche Coverband her, echte Profis. Die Band, die stattdessen eingeladen worden ist, wirkte, als habe sie ihren ersten Auftritt auf einem Schulkonzert. Zu wenig für so ein Stadtfest.
Als wir uns nach einigen Songs wieder entfernten – viele ergriffen die Flucht -, gab es dann sogar doch noch einige bekannte Hits. Wirklich gut klang das aber trotzdem nicht.

Aber wir wurden entschädigt: Nicht nur mit der Feuershow, sondern auch mit einer ABBA-Coverband. Wobei man ja mit ABBA nie etwas falsch machen kann.

Hits: 25