Tagesarchiv für 14. Juli 2015

RT im Kino

Minions

Dienstag, den 14. Juli 2015

Minions. Kennste?
Das sind diese kleinen, gelben Typen, die immer so herrlich böse und dabei gleichzeitig so nett und niedlich sind. In den beiden “Ich. Einfach unverbesslich”-Filmen spielten sie noch die Nebenrollen (in Wahrheit waren sie die heimlichen Stars), jetzt haben sie ihren eigenen Film.

Darin erfahren wir, dass die Minions sehr viel älter sind als die Menschheit – und sogar als die Dinosaurier. Sie suchten sich immer wieder böse Herrscher, denen die dienen konnten. Dummerweise haben sie sie ständig – und aus Versehen – um die Ecke gebracht. Irgendwann landeten sie in einer Eishöhle und langweilten sich. Ohne Herrscher geht’s für sie nicht.
Also machen sich Kevin, Bob und Stewart (Stimmen aller Minions: Pierre Coffin) auf in die Welt, um einen Herrscher zu finden. Dabei geraten sie an eine Bankräuberfamilie und an Scarlet Overkill (Stimme: Carolin Kebekus). Die will die Krone der englischen Königin, und die Minions sollen sie für sie stehlen…

Sie sind wieder sehr putzig, die Minions. In einem Sprachkauderwelsch blödeln sie sich durch diesen Film. Allein schon die Anfangssequenz, der Ritt durch die Geschichte, ist sehr lustig geworden und bietet auch ein paar Insidergags, die Kinder vermutlich noch nicht verstehen, aber auch nicht verstehen müssen. Davon gibt es später noch einige.
Die Story ist nicht hochtrabend, aber sie ist unterhaltsam.
Im letzten Viertel geht dem Film allerdings ein wenig die Luft aus, die Story, die da als Showdown erzählt wird, wirkt seltsam deplatziert, will irgendwie nicht so richtig passen.
So sind die “Minions” zwar weiterhin geniale Figuren, der Film aber kein Meisterwerk.

Minions
USA 2015, Regie: Kyle Balda, Pierre Coffin
Universal, 91 Minuten, ab 0
7/10

Hits: 173

RTelenovela

Vor 20 Jahren (113): Unter Wasser

Dienstag, den 14. Juli 2015
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(112) -> 8.7.2015

Donnerstag, 13. Juli 1995.
Wieder mal einer dieser Regenschauer. Ein kräftiges Gewitter zog an diesem Donnerstagabend über Oranienburg. Ein regelrechter Wolkenbruch ging nieder. Minutenlang. Die Straße, in der wir wohnen, ist damals noch nicht befestigt gewesen und hat sich binnen Minuten in einen Fluss verwandelt.

Als der Regen aufhörte, nahm ich meine Videokamera. In unserem Garten gab es nichts, was auf einen Wasserschaden hinwies. Aber nebenan, bei meiner Großtante, war der halber Garten überschwemmt. Sie ist nicht mehr trockenen Fußes aus ihrem Haus gekommen, zentimeterhoch stand die dreckige Brühe.
Und auch am Ende unserer Straße tat sich was. Da schien es einen größeren Schaden zu geben.

Und tatsächlich: Bei den Nachbarn ein paar Häuser weiter, das Haus war noch kein Jahr alt, ist der Keller vollgelaufen – mit einer stinkigen Brühe. Offenbar eine Mischung aus Regenwasser und Zeug aus der Kanalisation, das von unten hochdrückte.
Warum es ausgerechnet das Haus traf, ist unklar, steht es doch nicht wirklich tiefer als alle anderen in der Gegend.
Es begann jedenfalls das große Pumpen. Irgendwer hatte so ein Ding besorgt, das den Wassermassen aber nicht wirklich Herr wurde.
Viele Nachbarn halfen mit, aber eine sache von Minuten war das alles wohl nicht…

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