Tagesarchiv für 1. Juli 2015

RTZapper

etv Show live

Mittwoch, den 1. Juli 2015
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DI 30.06.2015 | 0.00 Uhr (Mi.) | EUrotic TV

Domian ist in der Sommerpause, deshalb müssen sich die wunderlichen Leute jetzt anderweitig beschäftigen.
Sie dürfen sich beispielsweise die halbnackten Hoppelschnitten ansehen, die auf dem Erotiksender EUrotic TV vor der Kamera rumlatschen.
Zur Technomucke wippen sie in der “etv Show live” ein bisschen mit, damit die Herren zu Hause schon mal die Hose öffnen und das Handy zücken. Sie können sich nämlich wünschen, was die Damen da im Fernsehen so anstellen – und das ist, nun ja, mitunter erstaunlich.

Dennis hätte gern, dass sich die Tanten gegenseitig fesseln und eine Maske tragen. Steve findet es geil, wenn sie sich als Cowgirls verkleiden und einen Fullstrip hinlegen. Und sich dann den Hintern versohlen. Andy wäre entzückt, wenn die Frauen ihre nackten Füße zusammenstellen und dann auf eine offene Zahnpastatube drücken – oder auf eine Banane treten. Tja, bei dem Gedanken wird es auch in deiner Hose schon ganzh eng, oder?
Dann wäre da noch Marco, der sich wünscht, dass die Frauen sich als sexy Einbrecherinnen verkleiden und dann “mach ein Einbruch”. Und da gibt es Leute, die Angst vor Einbrüchen haben. Marco würde das aufgeilen.
Währenddesen sucht m Omas in Strumpfhosen, ein anderer m will ein Sklave sein, ein dritter m schreibt “lass mich benutzen, schluck alles”. Ein kleines Pimmelchen sucht Mädels, die es auch gerne machen (was, sagt das Pimmelchen nicht). Schließlich sucht ein weiterer EUrotic-Zuseher eine “geile dominante Lady, die mich sch***ken lässt.” Wobei ich nicht genau weiß, welche Buchstaben die drei Sternchen ersetzen könnten. Oder meint er wirklich “schminken”?

Manchmal machen die Hupfdohlen auch, was sich die erregten Herren zu Hause erträumen. Gerade spielen sie Cowgirls und wedeln unbeholfen mit irgendwelchen Peitschen und hoppeln zur Musik rum. Die eine steht nur doof in der Gegend, bis man ihr aufs Ohr sagt, sie solle sich doch bitte erotisch bewegen. Was ihr nur bedingt gelingt.
Es ist ein echtes Gruselkabinett, was sich nachts auf EUrotic TV abspielt. Spaß haben die Damen vor der Kamera sowieso nicht, fresseziehend machen sie ihren Job. Und Laientheater. Gerade rennt eine Tussi einbrechend durchs Bild – nur Andy müssen sie enttäuschen: Die Sache mit der Zahnpasta und der Banane – nein, das geht nicht. Das ist vermutlich selbst den EUrotic-Tanten zu dämlich.

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RT liest

Katharina Peters: Klippenmord

Mittwoch, den 1. Juli 2015
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Schon wieder ein Mord auf Rügen. Diesmal findet ein Ranger des Nationalparks Jasmund eine Leiche. In dessen Nähe wird außerdem ein blutverschmierter Stein und eine Schleuder entdeckt. Der Tote ist Mitarbeiter eiens Anwalts in Stralsund.
Das Team um Kommissarin Romy Beccare nimmt die Ermittlungen auf. Und sie – alles andere wäre als auch unspannend – sind alles andere als einfach. Denn bald ist klar, dass sie sich in die Niederungen der Naziszene begeben müssen. Was zum Beispiel ist vor elf Jahren in Prora passiert, als ein Mädchen spurlos verschwunden ist. Und was hat die damals stattgefundene Nazifeier damit zu tun?

Katharina Peters schafft es in “Klippenmord” wieder recht gekonnt, markante Punkte der Insel Rügen in ihren Krimi einzuarbeiten. Sie macht das geschickt, denn die Orte sind sowohl bei den Einhemischen als auch bei den Rügen-Touristen bekannt. Die Zielgruppe ist also groß. So spielen einige Szenen auch abseits der Insel: in Stralsund oder in Stahlbrode, wo die Rügen-Fähre losfährt.
Davon abgesehen schreibt locker und flüssig, ihre Story liest sich sehr gut, die Kommissare sind recht sympathisch, es gibt auch kurze Schmunzelmomente.
Die Auflösung des Falls erscheint jedoch sehr plötzlich und fast willkürlich. das war schon ein wenig enttäuschend. Aber wirklich nur ein wenig.

Katharina Peters: Klippenmord
aufbau taschenbuch, 315 Seiten
7/10

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RTelenovela

Alt-Tegel

Mittwoch, den 1. Juli 2015
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Das Faszinierende an Berlin ist immer wieder, aus wie vielen verschiedenen Orten und Zentren diese Stadt besteht.
Alt-Tegel zum Beispiel. Klingt erst mal ziemlich langweilig und war deshalb bei uns auch lange unterschätzt – oder gar unbekannt. Neulich aber machten wir einen Ausflug, und von Hennigsdorf aus ist Alt-Tegel nicht weit. Wir wollten wegen verschiedener Großereignisse nicht in die City, aber dennoch einen schönen Abend haben.

Direkt am Tegeler Fließ sind Wege und Bänke, und man kann über den schmalen Kanal schauen. Auf der anderen Seite, auf der Tegeler Insel, sind Wohnungen, und die wirken fast wie in einem Urlaubszentrum.
Folgt man dem Weg, kommt man bald zum Tegeler See und zur Greenwichpromenade. Von dort aus fahren die Ausflugsdampfer in alle Richtungen. Viele Menschen sind dort unterwegs.

In der Straße Alt-Tegel sind dann diverse Cafés, Bars und Gaststätten. So ziemlich alles, was das Herz begehrt. Gerade jetzt, im Sommer, kann man auch darußen sitzen, und da die Straße von Bäumen gesäumt ist, gibt es auch viel Schatten.
Ein echtes Vergnügungsviertel, das uns so nicht geläufig war. Aber wir kommen wieder! Vielleicht auch mal für eine Dampferfahrt…

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