Tagesarchiv für 2. März 2015

RTZapper

Die 50. Goldene Kamera

Montag, den 2. März 2015
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49. -> 2.2.2014

SA 28.02.2015 | 20.15 Uhr | ZDF

Er konnte es kaum glauben und wirkte kurz wirklich irritiert. Aber Hape Kerkeling hat am Sonnabend die goldenste aller Goldenen Kamera gewonnen. Aus Anlass der 50. Verleihung konnte alle bisherigen und noch lebenden Preisträger bestimmen, wer von ihnen die absolute, tollste Größe ist.
Nun ist er zwar der Tollste, aber moderiert hat er die Show im ZDF diesmal aber trotzdem nicht. Dafür durfte Thomas Gottschalk ran – und das war die richtige Entscheidung.

Die Jubiläumsshow, und die erste Goldene Kamera nach dem Verkauf der “Hörzu” von Springer an Funke. Ob dieser Besitzerwechsel der Programmzeitschrift gut getan hat (vorsorglich ist das Heft wieder geschätzte 48-mal genannt worden und war im Bild fast dauerpräsent), kann ich nicht sagen – der Show aber, der hat sie erstaunlich gut getan. Ich wage es kaum zu sagen, aber: “Die 50. Goldene Kamera” am Sonnabend im ZDF war über weite Strecken sehr unterhaltsam.

Eine tolle, lockere Moderation von Gottschalk, viele nette Gags und Einfälle. Eine brillante Laudatio von Cordula Stratmann über das Ansehen der deutschen Fernsehunterhaltung in den USA, launige Momente.
Normalerweise schielt man immer auf die Preisverleihungen in den USA, aber der Goldene Kamera ist diesmal das seltene Kunststück gelungen, dass diesmal die USA zu uns schielen muss. Gerade nach der eher nicht so aufregenden Oscar-Verleihung, war diese Show am Sonnabend ein überraschender Lichtblick.

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RTelenovela

Traumtagebuch (118): Wann kommt die Flut?

Montag, den 2. März 2015
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(117) -> 7.1.2015

Seit Tagen hat es geregnet, es war stürmisch. Jetzt aber beruhigt sich das Wetter, und so langsam bewegen wir uns wieder in der Gegend.
Überall Wasser, die komplette Tiefgarage ist überflutet. Was passiert bloß mit den Autos, die da drinnen stehen? “Einige haben ihre Autos vorher eingemauert”, sagt ein Kollege, mit dem ich durch die Straßen laufe.
Wir fahren mit einem Jeep die Straße zum nächsten Ort entlang. An einer Senke ist sie überflutet, das Wasser steht recht hoch, für den Jeep aber kein Problem. “Mit meinem Auto komme ich da nie durch”, sage ich.

Zurück im Büro überlegen wir, was wir zum Wasserproblem für Artikel schreiben können. “Ist ja noch glimpflich abgelaufen”, sagt ein Kollege. Und ein anderer daraufhin: “Guck mal aus dem Fenster.”
Und wir sehen: die Flut. Eigentlich steht unser Bürogebäude nicht am Meeresufer. Nun aber schon. Unzählige Häuser sind überflutet, von einigen sieht man nur noch die Dächer. Eine große Wasserfläche. Das Meeresufer ist einige hundert Meter zu uns gerückt.

Und ich werde wach.

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