Tagesarchiv für 14. Februar 2015

RTelenovela

Dreieck Havelland – ein Sanierungsfall

Samstag, den 14. Februar 2015
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Okay, die Überschrift ist reißerisch, übertrieben und ganz doll böse. Wo doch das Autobahndreieck Havelland, der Knotenpunkt von A10 und A24, gerade erst komplett saniert und umgebaut worden ist.
Das allerdings an vielen Stellen extrem schlampig.

Wer auf der geraden Strecke zwischen Vehlefanz und Staffelde unterwegs ist, wird in beiden Richtungen feststellen: Die Fahrbahn ist Murks. Es sind Wellen drin, schon vor der Eröffnung (!) mussten Stellen ausgebessert werden, die Straße wirkt alles andere als glatt und neu. Ortsfremde könnten denken, das Ding ist schon ein gutes Jahrzehnt alt.
Immerhin gab eine Mitarbeiterin des Landesbetriebes Straßenwesen bei einem Pressetermin, bei dem ich dabei war, zu, dass auch die nicht zufrieden seien mit der Fahrbahnqualität. Heißt: Problem erkannt. Und in Zukunft? Wann wird die Strecke tatsächlich wieder zum Sanierungsfall? Wenn sie noch bodenwelliger und huckliger wird, kann es nicht mehr so lange dauern.
Von wegen deutsche Wertarbeit.

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RTZapper

Der große Schock der Paola Felix

Samstag, den 14. Februar 2015
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8/2015 | Freizeitwoche

Manchmal muss man die Schreiber bei den Regenbogenblättern ja fast bewundern. Einfach so aus dem Nichts eine Megastory aus dem Hut zu zaubern – das schafft wirklich nicht jeder. Im Fall der Freizeitwoche ist es nicht mal ein Pups, der zum Aufreger gemacht wird, sondern hier musste selbst dieser Pups erst mal kreiert werden.

Paola Felix ist auf dem Cover zu sehen, dazu die Schlagzeile: “Was für ein Schock! Ihr Lebenstraum ist in Gefahr!”
Was ist passiert? Hat sie viel Geld verloren? Ist sie schwer krank? Was könnte so einen Schock auslösen?

Nun ja, ich sag’s mal so: Vermutlich ist selbst der Schock ausgedacht. Es könnte sein, dass Paola erst durch die rührigen Journalisten erfahren hat, dass sie unter Schock steht.
Es ist nämlich so: In dem Ort, in dem Paola lebt, passieren ab und zu Verbrechen. Einbrüche und so.
Daraus hat die Freizeitwoche konstruiert, dass Paola darüber so in Angst ist, dass sie… ähm, ja. Also, man weiß es nicht genau. Vielleicht kurz besorgt war, dass auch bei ihr jemand einbrechen könnte.
Man könnte auch sagen: eine alltägliche Geschichte.
Da muss man erst mal drauf kommen, daraus einen Aufreger zu basteln, und es wundert mich immer wieder, dass Leute einen solchen Mist kaufen und sich nicht nach Strich und Faden verarscht fühlen.

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