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Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth

Der Fahrstuhl stoppt, und Thomas (Dylan O’Brien) ist in einer anderen Welt. Man könnte meinen, sie ist idyllisch. Viel Grün, am Rand viele Bäume und eine Gruppe junger Leute. Aber dann fällt ihm auf: Die kleine Welt ist ummauert.
Der Wall ist aber nur auf den ersten Blick eine Mauer. Viel mehr verbirgt sich dahinter ein Labyrinth, und seit drei Jahren versuchen die Jungen, einen Weg nach draußen zu finden. Erfolglos. Niemand, der über Nacht im Labyrinth war, kam je wieder zurück. Dennoch will sich Thomas den Runnern anschließen, die es jeden Tag erkunden.

“Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth” ist der Beginn einer mehrteiligen Filmreihe. Wes Ball zeigt ein Areal, auf dem sich eine Gruppe von Jungen eingerichtet hat. Jeden Monat kommt einer dazu, und man hat schnell das Gefühl, dass es sich um eine “Big Brother”-Situation handeln könnte. Jeder hat eine Aufgabe, jeder handelt anders. Die Jungen kommen nicht von der Stelle, erst Thomas scheint Leben in die Bude zu bringen.
Die Konstellation ist recht spannend, ein bisschen enttäuschend ist jedoch, dass die Handlung im Labyrinth sich zu einer Spinnen-Monster-Maschinen-Story verwandelt, da hätte man gern ein bisschen kreativer sein können. Immerhin bietet so ein Labyrinth ja viele Möglichkeiten.

Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth
USA 2014, Regie: Wes Ball
Fox, 114 Minuten, ab 12
6/10

Hits: 132

4 Kommentare zu “Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth”

  1. Marwin

    Mir hat der Film wirklich Spaß gemacht 🙂 Aber es stimmt, die Ereignisse im Labyrinth sind nicht wirklich originell. Dennoch würde ich 7/10 Punkten vergeben.

  2. RT

    Bin ja mal gespannt, inwiefern der Titel “Maze Runner” in Teil 2 noch zutrifft. Startet im Herbst 2015.

  3. Marwin

    Ja. Ich denke, es wir einfach eine andere Art von Labyrinth, wie eine verlassene Stadt oder so.

  4. RT

    Wüstenlabyrinth… Sah ja am Ende ziemlich sandig aus.

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