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Welcher Beruf darfs denn sein?

Nach dem Schulabschluss steht für viele junge Leute eine Frage im Raum: Was werde ich denn bloß? Im Idealfall weiß man das natürlich früher, und vor allem hat man sich schon vorher darum gekümmert, wie es weitergeht.
Das Problem war jedoch oft, dass die Ausbildungsplätze im Wunschberuf schon alle belegt waren.
Heute ist das in vielen Branchen ganz anders. Zum Beispiel die Gastronomie.

Wer heutzutage Koch werden möchte, der hat sehr gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Denn die Gastronomie sucht händeringend nach Leuten. Das Image ist allerdings nicht doll. Viele Jugendliche schrecken die nicht immer schönen Arbeitszeiten ab. Und die oftmals miese Bezahlung, die ja durch den Mindestlohn inzwischen besser geworden ist.

In der Kremmener Goethe-Oberschule fand am Montagvormittag ein Kochwettbewerb statt. Dort waren nicht nur Schüler, die gekocht haben, was der Warenkorb hergab. Sie sind von Gastronomen beobachtet worden.
Wer ein Praktikum haben will, hat gute Chancen, eines zu bekommen. Wer einen Ausbildungsplatz haben möchte, ebenfalls.
Zumindest in dieser Branche hat sich das Bild gewendet. Heute haben die Arbeitgeber in dieser Branche Angst, nicht alle Stellen besetzen zu können. Und die jungen Leute sind ganz keck: Koch werden? Weiß ich noch nicht.
Die meisten von ihnen erzählten, dass sie zwar Soaß am Kochen haben, aber sich auch andere Jobs vorstellen könnten.
So sind es fast schon die Arbeitgeber die nun verstärkt für sich werben müssen. Für die Jugendlichen eine komfortable Situation.

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