Tagesarchiv für 24. August 2014

RT im Kino

Storm Hunters

Sonntag, den 24. August 2014

Es ist eigentlich ein ganz schöner Tag in Silverton. An der Highschool werden die Abschlusszeugnisse vergeben, und die Feier muss abgebrochen werden, als es beginnt, heftig zu regnen. Und zu stürmen. Schüler und Lehrer können sich gerade noch so in Sicherheit bringen – ein Tornado zieht durch die Stadt. Er hinterlässt Zerstörungen, aber die Sache geht glimpflich aus.
Aber das ist nur der Anfang.
Eine Gruppe Sturmjäger ist in die Stadt unterwegs. Ihr Ziel ist es, das Innere eines Tornados zu untersuchen und vor allem zu filmen. Sie werden ihre Gelegenheit bekommen.

1996 war es, als Tornados ganz groß im Kino thematisiert worden sind. “Twister” war ein Filmereignis, und die “Storm Hunters” wollen daran anknüpfen.
Steven Quale schafft es auch tatsächlich, große Spannung in seinen Film zu bringen. Wenn die Windhosen über die Stadt donnern, dann sind das beeindruckende Bilder. Da rutscht man im Kinosessel ein paar Zentimeter tiefer und beginnt, an den Fingern zu knabbern.
Schade ist, dass die Rundum-Story zwischendurch ein bisschen zu klamaukig geraten ist. Diese Teeniefilm-Atmosphäre hätte nicht sein müssen.

Storm Hunters
USA 2014, Regie: Steven Quale
Warner, 89 Minuten, ab 12
8/10

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RTelenovela

Bahnbekanntschaften (81): Das letzte Selfie

Sonntag, den 24. August 2014
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(80) -> 3.8.2014

Selfies sind was Tolles. Die kann man wirklich überall machen. Im Urlaub, im Supermarkt, beim fernsehen oder im Dönerladen. Aber jetzt habe ich einen besonders wertvollen Tipp: Ein Selfie auf einem Bahngleis zu schießen, ist nicht zwingend die allerbeste Idee.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, warum. Aber vor einigen Tagen kamen zwei 13-Jährige auf die Idee, ein Selfie von sich zu machen – auf dem S-Bahngleis zwischen Tegel und Schulzendorf im Norden Berlins.

Die beiden Mädels standen also auf dem Gleis rum, um zu posen. Und von hinten kam die Bahn nach Hennigsdorf. Das müssen tolle Fotos sein. Vorne zwei lachende Mädchen und von hinten die heranrasende S-Bahn. Quasi das letzte Selfie.
Selbst das Hupen der Bahn haben die Selfiegirls überhört. Sie müssen im vollkommenen Wahn gewesen sein. Was sie nicht wussten: Sie nahmen am Casting um “Schulzendorfs next S-Bahn-Tote” teil.

Die Bahn bremste, letztlich ist nichts passiert. Aber Polizisten mussten den doofen Mädels dann tatsächlich erst erklären, dass man auf Bahngleisen nicht rumzustehen hat, um Selfies zu fotografieren. Hoffentlich haben sie es sich wenigstens gemerkt.

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