Tagesarchiv für 20. August 2014

RT im Kino

Planet der Affen – Revolution

Mittwoch, den 20. August 2014

Prevolution -> 11.8.2011

Viele sind nicht übrig geblieben. Nachdem vor zehn Jahren ein freigesetzter Virus einen Großteil der Menschen dahingerafft hat, leben die, die noch da sind, in kargen Behausungen. Es herrscht Armut, aber vor allem Angst.
Eine Gruppe Forscher ist im Wald unterwegs, um nach einem Staudamm zu suchen – die Quelle für lebenswichtigen Strom. Allerdings haben sie die Rechnung ohne die Affen gemacht, die im Wald leben.
Ihr Anführer Caesar ist es, der entscheidet, die Menschen nicht zu töten. Sie sollen gehen. Sie sollen die Affen in Ruhe lassen. Ihr Zuhause. Und das Zuhause der Menschen. Jeder für sich.
Doch das funktioniert. Sowohl unter den Menschen gibt es welche, die die Affen bekämpfen wollen, als auch unter den Affen selbst.

“Planet der Affen – Revolution” ist mehr Drama als Actionfilm. Gezeigt wird gewissermaßen eine Parabel auf den Krieg, den verschiedene Menschenvölker gegeneinander führen. Wir sehen: Man kann noch so friedlich verhandeln, man kann noch so besonnen entscheiden. Es gibt immer welche, die aus der Reihe tanzen. Die nichts anderes kennen, als Rache, als Kampf, als Hass, als Vernichtung. Auf beiden Seiten. Diese Entwicklung zu beobachten, ist spannend, aber auch wahnsinnig beklemmend.
Aber auch technisch kann der Film überzeugen. Die tricktechnisch hergestellten Affen sehen unfassbar echt aus. In manchen der 3D-Szenen wirken lustigerweise dagegen die echten Menschen unecht. Verkehrte Welt.

Planet der Affen – Revolution
USA 2014, Regie: Matt Reeves
Fox, 131 Minuten, ab 12
8/10

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ORA aktuell

Granate am Oranienburger Kuhbrückenweg gefunden

Mittwoch, den 20. August 2014

Am Kuhbrückenweg in Oranienburg ist am Montag eine Granate gefunden worden. Bauern entdeckten sie auf einem Feld. Wie am Dienstag bekannt geworden ist, handelte es sich um eine 82-Millimeter-Wurfgranate russischer Herkunft. Das berichtet die Märkische Allgemeine. Die Granate war noch scharf und ist vom Munitionsbergungsdienst abtransportiert worden.

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RTZapper

Oberhavel TV: Und das Beste von außerhalb

Mittwoch, den 20. August 2014
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DI 19.08.2014 | 23.55 Uhr | Oberhavel TV

So richtig kommt Oberhavel TV unter dem neuen Besitzer nicht in die Gänge. Oder die neuen Besitzer glauben, dass sich Zuschauer von Oberhavel TV nicht besonders für Oberhavel interessieren.
In der aktuellen neuesten Ausgabe der Sendung gibt es neben den wenigen Oberhavel-Nachrichten einen Bericht über eine David-Bowie-Ausstellung in Berlin, die in den News von OHV-TV wahllos und deplatziert erscheinen. Später gibt es noch einen Beitrag über die “Planet der Affen”-Premiere in Berlin, die schon einige Wochen her sein muss. Wirklich spannend.
Ist in Oberhavel zu wenig los? Hat der Sender zu wenig Leute, um über das zu berichten, was im Landkreis los ist? Brauchen sie stattdessen Füllmaterial mit irgendwas, was irgendwer irgendwo gefilmt hat?

Noch krasser war die Ausgabe davor. Da gab es Homevideo-Aufnahmen von der Fußball-WM-Fanmeile (ausgetrahlt fünf Wochen danach!), auf der der Kameramann in der 1355. Reihe der Fanmeile die Leinwand abgefilmt hat, auf der die ARD/ZDF-Liveübertagung vom Spielerempfang zu sehen war. Mehrwert: null. Noch deplatzierter war der Bericht über eine Puppenwerkstatt in Hamburg. Ganz schön weit weg von Oberhavel. Welchen Zuschauer des Lokalfernsehens könnte das an dieser Stelle interessieren?

Durch die Satellitenübertragung hat Oberhavel TV für sein aktuelles Magazin genau 30 Minuten zur Verfügung. Die sollten für Berichte aus Oberhavel verwendet werden und nicht für Hobbyprogramme der Reporter. Im Kabelnetz hat Oberhavel TV dagegen alle Zeit der Welt, da wäre Zeit für ein zweites Magazin, das auch die Welt außerhalb des Sendegebietes beleuchtet.

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RTelenovela

Auf, auf, auf der Zitadelle

Mittwoch, den 20. August 2014
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Auf, auf, auf.
Es ist ein kleines, aber wichtiges Wort. Zumindest im Zusammenhang mit der Zitadelle in Berlin-Spandau. Veranstaltungen finden nämlich nicht in, sondern auf der Zitadelle statt.
Deshalb rufe ich auch schon mal, wenn ich mal wieder bei radioeins einen Konzerttipp “in der Zitadelle” höre: “AUF!”
Und auch, als neulich die Sportfreunde Stiller dort spielten, und Sänger Peter die Leute “in der Zitadelle” begrüßte, bildeten wir einen spontanen Sprechchor: “AUF, verdammt noch mal!”

Das Citadel-Musikfestival gilt in Spandau als etwas ziemlich besonderes, schließlich gibt es den kompletten Sommer über immer wieder Konzerte auf der Zitadelle.
Ein wirklich schöner Konzertort ist sie aber leider nicht. Der Stätte fehlt jeglicher Flair. Die historische Kulisse kommt jedenfalls nicht zur Geltung. Auf der einen Seite stehen Bäume, an einer Stelle sieht man ein eingerüstetes Haus. Es wird nichts angestrahlt, und auch sonst fehlt jeglicher Pfiff, um diese Zitadelle zu einem schönen Ort zu machen.
Es ist jedenfalls mitnichten ein Argument, ein Konzert zu besuchen, nur weil es in, äh, auf der Zitadelle stattfindet. Da könnte man mehr draus machen.

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