Tagesarchiv für 16. Juni 2014

RTZapper

Shop24Direct: Helene Fischer – 100% Best of

Montag, den 16. Juni 2014
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SO 15.06.2014 | 23.30 Uhr | Welt der Wunder

Eine neue Folge aus der Reihe: “Was macht eigentlich…?”
Heute: Nico Schwanz.
Er war Dschungelcamper, Castingshowkandat und Model. Jetzt vertickt er CDs von Helene Fischer. Aber nicht irgendwelche CDs, nein, sondern nur das Beste vom Besten.

Am späten Sonntagabend war die entsprechende Dauerwerbesendung bei “Welt der Wunder” zu sehen (das Wissensmagazin gibt es seit einiger Zeit auch als ganzen Fernsehsender). Und Nico Schwanz kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Helene sei eine tolle Interpretin, die Überfliegerin des Showgeschäfts und natürlich auch wahnsinnig talentiert. Ach ja, und ein Dauerabo in den Charts habe sie auch. Hat man dem Nico Schwanz alles vorher aufgeschrieben. Findet der Nico echt.

Auf vier CDs sind 80 Hits, nur die wichtigsten Meilensteine, nur “Das Beste vom Besten”. Meine Güte, wie viele Hits hatte Florians Lebensabschnittsgefährtin denn schon? Wenn 8ß Songs schon das Beste vom Besten sind, dann muss sie ja schon zehntausende Hits gehabt haben.
Oder es klingt einfach nur besser.
Das Ganze kostet fast 50 Euro plus Versand, was jetzt auch nicht sooo wenig ist. Und die neuesten Hits von Frau Fischer sind da nicht mal drauf, weil die Dauerwerbesendung von Shop24Direct schon ein gutes Jahr alt ist. Aber die Scheiben verkaufen sich sicherlich trotzdem gut – Nico Schwanz hat sie bestimmt schon in seinem Schrank zu liegen. Oder?

Hits: 26

aRTikel

Nachschlag: Hausmannskost mit persönlicher Note

Montag, den 16. Juni 2014
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In „Schulle’s Imbiss“ in Sachsenhausen gibt es immer wieder ein neues Tagesgericht. Sonderwünsche werden auch erfüllt.

MAZ Oranienburg, 16.6.2014

SACHSENHAUSEN
Süß-saure Eier. Buletten mit Mischgemüse. Linseneintopf mit Knacker. Putensteak mit Röstzwiebeln und Stampfkartoffeln. Das waren vergangene Woche die Tagesgerichte in „Schulle’s Imbiss“ in Sachsenhausen. Es ist liebevoll zubereitete Hausmannskost, die Andreas Schulz täglich frisch zubereitet. Seine Gäste können Vorschläge machen, was als Nächstes auf den Tisch kommt. Für heute kündigt Schulz Frische Wurst mit Sauerkraut an.
Wichtig sind ihm die Details und die persönliche Note. Auf jedem Teller gibt es Tomatenscheiben, Weißkraut und Gurken als Garnitur. Vergangene Woche reichte er zu jedem Tagesessen Vanilleeis mit Karamellsoße.

Wer die täglichen Sondermenüs nicht möchte, kann auch auf die reguläre Speisekarte zurückgreifen. Dort steht beispielsweise das Jägerschnitzel mit Bratkartoffeln. Die Jagdwurst wird in der Pfanne gebraten, dazu gibt es zwei Spiegeleier. Ebenso beliebt ist das Hamburger Schnitzel oder die Riesencurrywurst. Mit letzterer kennt „Schulle“ sich aus. Auf Stadtfesten oder bei Konzerten ist er mit seinem Imbiss unterwegs.
Sonderwünsche können immer geäußert werden, und wer möchte, kann Andreas Schulz in der offenen Küche sogar beim Kochen und Braten zusehen. Das Bistro ist ein Treffpunkt in Sachsenhausen geworden. Im hinteren Bereich trifft sich oft eine Gruppe am Stammtisch. Vorn, neben dem Tresen, hängen die Visitenkarten der Unternehmer, die in „Schulle’s Imbiss“ Stammgäste sind. Die meisten Besucher kennt Schulz schon, da gibt’s den Kaffee, ohne dass etwas gesagt werden muss.

Bereits um 7 Uhr am Morgen öffnet der Laden. Dann gibt es erst mal Frühstück mit belegten Brötchen und Kaffee. Wer möchte, kann aber auch am Morgen schon warme Gerichte bekommen.

Kontakt: „Schulle’s Imbiss“, Chausseestraße 43, Sachsenhausen. Geöffnet montags bis freitags von 7 bis 14 Uhr. Bestellungen und Reservierungen unter Tel. 01522/2 91 38 58.

Hits: 23

RT im Kino

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Montag, den 16. Juni 2014

Sie sind unsterblich ineinander verliebt.
Unsterblich. Was heißt aber “unsterblich”? Hazel (Shailene Woodley) ist todkrank. Der Krebs hat sie im Griff, und eigentlich kann es jede Woche so weit sein. Sie lernt Gus (Ansel Elgort) in der christlichen Selbsthilfegruppe kennen.
Mit seinem Humor und seiner lebensbejahenden Einstellung – er hat jedoch den Krebs vorerst besiegt – kann er Hazel nach und nach für sich gewinnen. Auf das Sterben warten? Nein, das kann man sein lassen und stattdessen leben.
So erfüllt er ihr einen Traum: Gemeinsam besuchen sie in Amsterdam ihren Lieblingsschriftsteller. Aber es soll alles anders kommen als gedacht.

Ist ja auch klar, denn “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”. Man könnte auch sagen: Es ist ein Arschloch, das alle unsere Pläne gern mal zunichte macht.
Josh Boone verfilmte das gleichnamige Buch von John Green, und herausgekommen ist eine tieftraurige und gleichzeitig Mut machende und positive Liebesgeschichte. Eine, die unter dramatischen Vorzeichen steht, mit der die beiden aber versuchen, vernünftig (und unvernünftig) umzusehen.
Auf geradezu herzzerreißende Art und Weise wird uns verdeutlicht, dass man sein Leben anpacken muss, auch wenn nicht mehr viel davon übrig ist, aber auch besonnen in die Zukunft zu blicken.
Am Ende ein Tränenzieher und vielleicht ein Tick zu kitschig.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
USA 2014, Regie: Josh Boone
Fox, 126 Minuten, ab 12
9/10

Hits: 53

RTZapper

Das Wort zum Sonntag: Seitenwechsel

Montag, den 16. Juni 2014
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SA 14.06.2014 | 0.50 Uhr (So.) | Das Erste

Die Predigerin Verena Maria Kitz bekommt nach der Halbzeitpause im Fußball gern mal einen Schreck, wenn die Mannschaften plötzlich die Seiten gewechselt haben und verkehrt herum spielen.
Das ist natürlich ihr gutes Recht. Wenn sie das aber ausgerechnet in der Halbzeitpause eines Fußball-WM-Spieles erzählt, dann kommt das eher nicht so gut an. Fans sind nämlich sehr sensibel, und wenn jemand daherkommt und zugibt, dass man ihr Spiel nicht kapiert, dann werden sie fuchsig und gemein.

Aber immerhin schaffte es “Das Wort zum Sonntag”, das diesmal ja wirklich erst am Sonntag im Ersten lief, in die Twitter-Trendliste, wo sich die Netzgemeinde das Maul zerriss.
Dabei kann es der ja meist eher verschnarchten Sendung nichts Besseres passieren, als dass über sie geredet wird. Und ganz doof ist es auch nicht, in der WM-Halbzeitpause über den Fußball und ein entsprechendes Gleichnis zum Thema “Seitenwechsel” zu sprechen.
Zumal Verena Maria Kitz wusste, dass sie es mit einem normalerweise flüchtenden Publikum zu tun hatte, denn sie begann mit Ansprache mit den Worten “Halt, laufen Sie nicht gleich weg!”

Dabei wollte sie doch nur erzählen, das Seitenwechsel auch im normalen Leben dazu gehören. Warum soll immer nur Frauchen das Pausenbier holen? Da kann doch auch Sohnemann mal in den Keller gehen. Dem rülpsenden Männer-WM-Zuschauervolk kann dieses “Wort zum Sonntag” ja eigentlich nur gefallen haben.

Hits: 24