Besoffen im Zick-Zack

An dieser Stelle ein kleiner, aber feiner Rat von mir: Entschließt du dich, besoffen Fahrrad zu fahren, dann benutze doch bitte Wege, die breit genug sind.
Und falls du dich jetzt fragst: breit genug wofür? Die Antwort: für den Zick-Zack-Kurs, denn du im besoffenen Zustand fährst.

Der Mann im Berliner Friedrichshain hat den Rat leider nicht befolgt. Er hat sich den schmalsten Weg für seine Trunkenheitsfahrt ausgesucht. Und nur nur das: Der schmale Weg hatte rechts und links auch noch recht hohe Kanten.
Und so nahm das Schicksal seinen Lauf: Der Radler holperte im Zick-Zick auf den Weg rauf und vom Weg runter – immer kurz davor zu stürzen. Ich musste einen, nein zwei Schritte beiseite treten, sonst hätte er mich gleich mitumgerissen.
Den Weg hat er unbeschadet überstanden. Hingedonnert ist er erst, als er die dahinter seitlich verlaufene Treppe übersah. Die Fahrt endete abrupt. Zum Glück ist aber niemand verletzt worden.


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