Tagesarchiv für 29. April 2014

RT liest

Ally Kennen: Bullet Boys

Dienstag, den 29. April 2014

Eine Waffe. Und noch eine. Und noch Dutzende. Alex, Max und Levi entdecken in einem alten Schuppen ein illegales Waffenlager. Das Grundstück gehört zu einem militärischen Übungsgebiet, und die Frage ist, warum dort so viele Waffen gelagert werden.
Max bekommt es mit der Angst zu tun, und er verliert die Kontrolle. Ein Schuss fällt.
Er haut ab und rennt um sein Leben. Er wird verfolgt – von Soldaten und nicht nur von ihnen. Levi unterdessen verschwindet spurlos. Nur Alex kann sie aus dieser Situation befreien.

“Bullet Boys” ist ein Jugendkrimi, dessen düstere Stimmung besonders am Anfang für Spannung sorgt. Irgendwas liegt in der Luft, das spürt der Leser. Ally Kennen macht ihn sehr neugierig. Hinzu kommen sehr schöne Beschreibungen des Niemandslandes irgendwo in den USA.
Tatsächlich gibt es im Laufe der Geschichte auch einige interessante Wendungen, die ganz große Spannung kann allerdings mit dem Fortschreiten der Handlung nicht gehalten werden. Die Handlung beginnt sich leider in die Länge zu ziehen. Beim Showdown ist es dann schwierig, sich als Leser wieder zu motivieren.

Ally Kennen: Bullet Boys
dtv, 332 Seiten
5/10

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RTelenovela

Rügen 2014 (3): English for you

Dienstag, den 29. April 2014
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(2) -> 28.4.2014

Einer der schönsten Augenblicke bei meiner kleinen Frühlings-Rügentour: Freitagmittag auf der Seebrücke in Göhren. Die Sonne scheint, es weht kaum ein Lüftchen, und ich sitze auf einer der Bänke und lese die Zeitung. Herrlich!
Erstaunlicherweise stehen sogar ganz interessante Sachen drin. In Göhren soll bald ein großer Lift gebaut werden. Denn der Ort selbst befindet sich auf einem Berg, und wer zum Strand und zur Seebrücke will, muss erst ziemlich weit runter laufen.
Ich drehe mich zum Ufer und sehe die Stelle, wo der Fahrstuhl entstehen soll. Das nenne ich doch mal einen guten Service der Zeitung, gleich mal erfahren zu haben, was die Baulücke da hinten bedeutet.

Weiter nach Middelhagen. Als ich das letzte Mal dort war, ging das Schulmuseum gerade in die Winterpause. Diesmal konnte ich rein. Es ist nicht sehr groß, es war ja auch nur eine kleine Dorfschule. Es besteht aus dem Unterrichtsraum, einer Art Küche und der Lehrerwohnung. Interessant! Man kann sich ansehen, auf welchen engen Schulbänke die Kinder sitzen mussten – von ganz früher bis zu DDR-Zeiten. Auch liegen noch altze Schulbücher zur Ansicht, zum Beispiel der alte DDR-Atlas, den ich auch noch zu Hause habe oder Lesebücher und “English for you” für die Klasse 8.
In der Lehrerwohnung sieht man die alte Wohn- und Schlafzimmereinrichtung. Sogar elektrisches Licht gab es schon, in einer recht interessanten Konstruktion.

Direkt gegenüber ist nach eigenen Angaben das älteste Lokal der Insel Rügen. Im sehr schönen Außenbereich “Zur Linde” kann man herrlich sitzen und lesen – und natürlich essen. Das Bauernfrühstück jedenfalls ist extrem lecker.
Ein herrlicher Sonnennachmittag!

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