Tagesarchiv für 24. April 2014

RTZapper

Mobile Kommunikation

Donnerstag, den 24. April 2014
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DI 22.04.2014 | 0.00 Uhr (Mi.) | pearl.tv

Was macht eigentlich Carsten Spengemann?
Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere: Er war einst neben Michelle Hunziker der Moderator von “Deutschland sucht den Superstar”. Danach ist er vorübergehend im RTL-Dschungel verklappt worden, und zum Promiboxen musste er auch.
Jetzt hat er noch einmal die Karriereleiter erklommen – ich bin mir allerdings nicht sicher, in welche Richtung er geklettert ist.

Beim Shoppingkanal pearl.tv vertickte er am späten Dienstagabend Smartphones. In der Sendung mit dem sehr sinnlichen Titel “Mobile Kommunikation” sprach er mit seiner Co-Moderatorin, wie toll doch das Smartphone ist, das es zu verkaufen galt.
Bei pearl.tv sendet man zwar in HD, das Studio jedoch scheint von HD noch weit entfernt zu sein. Die große Leinwand im Hintergrund flimmerte etwas, und Spengemann und seine Fernsehpartnerin sahen aus, als ob der Praktikant sie geschminkt hat, der nach fünf Minuten wegen Unfähigkeit entlassen worden ist.

Übrigens handelte es sich bei dem Handy um eine Neuheit rechtzeitig zur IFA 2013 – das war so umwerfend, dass das dem Sender eine Einblendung wert war. Im April 2014 wirkt das allerdings ein bisschen irritierend. Im heutigen Technikzeitalter ist ein halbes Jahr schließlich eine Ewigkeit!

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RT im Kino

A long Way down

Donnerstag, den 24. April 2014

Silvester auf einem Londoner Hochhaus. Ein Selbstmörder will seinem Leben ein Ende machen.
Äh, nein, das stimmt nicht so ganz. Vier Selbstmörder wollen ihrem Leben ein Ende machen. Aber wie das so ist, wenn da vier Leute auf dem Dach rumstehen, dann kommen die miteinander ins Gespräch. Die vier beschließen weiterzumachen. Ihr Pakt: Bis zum Valentinstag, sechs Wochen später, wollen sie auf jeden fall am Leben bleiben.
Martin (Pierce Brosnan) ist ein erfolgloser Fernsehmoderator, Jess (Imogen Poots) eine Politikertochter, Maureen (Toni Collette) hat einen behinderten Sohn, und JJ (Aaron Paul) hat einen Hirntumor.
Sie beschließen, den harten Weg gemeinsam zu gehen – aber aber nicht einfach ist.

“A long Way down” ist die neueste Verfilmung eines Buches von Nick Hornby. Sie handelt von vier Menschen, die aus verschiedenen Gründen mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Im Laufe der Zeit lernen wir sie näher kennen, nciht immer aber ist klar, warum sie sich denn nun wirklich umbringen wollten.
Mit leisem Humor und viel Herzenswärme setzte Pascal Chaumeil die Geschichte um. Ihr fehlt ein wenig der Biss und die Pointenstärke von von “About a Boy”, und er steigert sich auch erst nach einem etwas drögen Beginn. Sehenswert ist er dennoch.

A long Way down
GB 2013, Regie: Pascal Chaumeil
DCM Film Distribution, 92 Minuten, ab 6
7/10

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RTZapper

Zukunftsblicke mit Mike Shiva: Blick ins Wasserglas

Donnerstag, den 24. April 2014
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DI 22.04.2014 | 23.55 Uhr | Super RTL Schweiz

Eine Frau sitzt mit einem Glas Wasser in einem Fernsehstudio rum. Man kann sie anrufen, sagt sie. Und dann liest sie aus dem Milchglas die Zukunft.
Sagt sie. Hildburg macht’s aber nicht. Zumindest nicht in der halben Stunde, in der ich die Dame dabei beobachtet habe, wie sie in die Kamera guckte und auf irgendwen wartete.

“Zukunftsblick mit Mike Shiva” hieß die Sendung am späten Dienstagabend in der Schweizer Version von Super RTL. Offenbar musste die Sendung an dem Tag aber ohne besagten Mike Shiva auskommen, es sei denn, die Frau war dieser Mike.
Immer wieder erzählte sie, dass ja noch viele andere Leitungen geöffnet seien, wo man sich beraten lassen könne. Kostet lumpige 3 Euro pro Minute. Umso seltsamer ist, dass bis zum Ende der Sendung kein einziger Anrufer auf Sendung ging. Normalerweise kommt das nur dann vor, wenn schon jeder Anrufversuch 50 Cent kostet. Oder hat in dieser Nacht wirklich niemand die wässrige Zukunft erfahren wollen? Wo das doch alles so seriös ist – jedenfalls so lange das Wasser nicht schal ist…

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RTelenovela

Ein bisschen Überholverbot auf der A10

Donnerstag, den 24. April 2014
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Der nördliche Berliner Ring wird derzeit auf drei Fahrspuren pro Richtung ausgebaut. Neben dem Dreieck Havelland ist momentan die Strecke zwischen dem neuen Kreuz Barnim, der Abfahrt Schwanebeck und dem Dreieck Pankow ganz groß in Mode.
Dort bewegt sich der Verkehr vierspurig auf einer Richtungsfahrbahn. Die Spuren sind so eng, dass Überholen verboten ist. Laut der Schilder sollen die Autos stattdessen versetzt auf den Spuren fahren.

So weit, so gut. Nur leider hält sich kaum jemand daran. Es ist aber auch ungewöhnlich, dass man kilometerweit auf einer Autobahn nicht überholen darf.
Und was passiert eigentlich, wenn dichter Verkehr herrscht? Am Ostermontag zum Beispiel kam es auf der rechten Spur teilweise zum Stillstand. Es war sehr zäh, weil sich gerade am Anfang dann doch noch viele an das Überholverbot hielten. Wenn es sich rechts staut, darf man dann links nicht überholen? Und wenn man dann doch überholt, und es passiert was – wer hat dann Schuld?
Irgendwie funktioniert das mit dem Überholverbot nicht…

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