Tagesarchiv für 23. März 2014

RTelenovela

Irgendwann ist Einschulung

Sonntag, den 23. März 2014
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Die Einschulung des eigenen Kindes ist ein sehr wichtiger Termin. Für das Kind, aber natürlich auch für die Eltern und den Rest der Familie. Das muss gefeiert und vor allem jetzt schon vorbereitet werden!

Und so betrat eine Familie ein Lokal in Summt, um für die Einschulungsfeier Tische zu bestellen. Und der Vater war sich sehr sicher: Am 10. August soll es so weit sein. Für diesen Tag brauche man die Tische.
Ich wurde hellhörig, denn zufällig weiß ich, dass die Brandenburger Sommerferien in diesem Jahr später sind als sonst. 10. August? Das kann nicht sein!
Auch der Restaurantbesitzerin ist das aufgefallen, auch sie zweifelte den Termin an. “Da sehen Sie mal, wie schlecht vorbereitet ich bin”, sagte der Vater, und seine Frau meinte: “Da sind wir doch auch noch im Urlaub!”

Man einigte sich schließlich auf den 30. August. Der Termin steht im Vorbestellungsbuch, und die Familie soll Bescheid geben, ob das in Ordnung ist.
Ich habe gerade noch mal nachgesehen: Wenn ich nicht ganz falsch liege, ist die Einschulung in Brandenburg dieses Jahr am 23. August. Aber das werden alle Beteiligten in Summt sicher auch noch rechtzeitig mitbekommen.

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RTZapper

ZAPPER VOR ORT: Ina Müller & Band – Tour 2014

Sonntag, den 23. März 2014
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SA 22.03.2014 | Berlin, O2-World

Wahnsinn, Ina Müller hat wieder die Berliner Ohzweiwelt gerockt! Die Halle war nahezu ausverkauft, als sie am Sonnabendabend dort auftrat.
Was ganz toll ist, ist aber gleichzeitig ein Problem. Die Mehrzweckhalle am Berliner Ostbahnhof ist ein paar Nummern zu groß für Ina Müller. Nicht weil sie schlecht singen könnte oder zu wenige Leute kommen oder weil sie das Ding nicht mit ihre Präsenz ausfüllen könnte. Nein, daran liegt es nicht.

Ina Müller hat ein tolles Konzert abgeliefert. Gefühlvolle, witzige Songs und dazwischen viele Erzählungen über das Leben, die Liebe, den Sex, das Alter und überhaupt.
Und dennoch: Lange wollte sich die Stimmung nicht aufs Publikum übertragen. Und das liegt schlicht daran, dass der Raum zu groß ist. Die hinteren Reigen sahen die Müllerin nur als Punkt da ganz hinten. Wie soll sich da eine Stimmung übertragen? Bei großen, richtigen Popkonzerten funktioniert das, da geht es um die bloße Musik, um die Party. Aber Ina Müller schlägt oft auch die leisen Töne an, man möchte ihr in die Augen sehen, wenn sie vorne steht oder sitzt und vom Leben erzählt.

Ina Müller sollte besser in die kleineren Hallen gehen, mehr Clubkonzerte geben, dann ruhig lieber mehrere Gigs in einer Stadt. Aber in kleinerem Rahmen konnte sie ihr Publikum noch viel mehr für sich begeistern, der Funke würde viel besser überspringen, die Begeisterung schneller überschwappen. In der riesigen Ohzweiwelt hatte es Ina Müller schwer. Sie hat es am Ende natürlich gepackt, die Leute gingen mit, klatschten und jubelten, aber sie könnte es leichter haben.

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