Monatsarchiv für März 2014

RT im Kino

Endless Love

Montag, den 31. März 2014

Jade (Gabriella Wilde) kommt aus reichem Hause. David (Alex Pettyfer) stammt aus eher ärmeren Verhältnissen. Auf dem Highschool-Abschlussball verlieben sie sich ineinander. Unsterblich und für immer und so.
Aber ach. Papa hat was dagegen. Hugh Butterfield (Bruce Greenwood) hat schließlich die Zukunft seiner Tochter bereits verplant, und da passt david leider überhaupt nicht rein. Dumme Sache, das. Er verbietet die beziehung, aber Jade will nicht auf ihn hören. Aber Hugh lässt sich locker.

KLISCHEE!!
Dieser Film ist ein einziges KLISCHEE, und das man so etwas noch auf diese Weise im Kino antrifft, ist schon erstaunlich.
“Endless Love” ist zwar eine ganz nette Liebesgeschichte, irgendwie ganz herzig – aber andererseits: Die Ansammlung von doofen Klischees nervt. Papa will die Liebe nicht. Papa wühlt in Davids Vergangenheit. Papa ist ein Heuchler. Papa spinnt Intrigen. Und so weiter. Vielleicht fanden die Autoren das spannend, aber selbst für eine Daily Soap wäre das alles ziemlich von gestern.
Da hilft es auch nicht, dass die Optik ganz ansprechend ist, die Schauspieler das alles ganz gut spielen. Klischee bleibt Klischee.

Endless Love
USA 2013, Regie: Shana Feste
Universal, 105 Minuten, ab 6
5/10

ORA aktuell

Fan-Randale: Regionalexpress stoppte in Oranienburg

Montag, den 31. März 2014
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Ein Regionalexpress mit Fußballfans sorgte am Sonntagabend in Oranienburg für Wirbel. Der Lokführer des RE5 weigerte sich, die Fahrt fortzusetzen. Wie die Märkische Allgemeine auf der Facebookseite “MAZ Oberhavel” berichtet, befanden sich im Zug Fans des SC Magdeburg. Ihr Verein hatte zuvor in Neustrelitz verloren. Laut grölend sollen die 45 Fans im Zug herumgesprungen sein.

Es sind Beamte der Bundespolizei angefordert worden, um die Passagiere zu begleiten und die Nichtfans zu schützen. Drei Transporthubschrauber der Bundespolizei landeten daraufhin auf einer Wiese nahe der Arbeitsagentur. Mit der personellen Verstärkung setzte der RE5 seine Fahrt stark verspätet fort.

RTelenovela

Die Schrauber haben den Blues

Montag, den 31. März 2014
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Acht Scheunen – acht Konzerte. Und eine Spezialeinlage. Das hatte am Sonnabend die Bluesnacht im Kremmener Scheunenviertel zu bieten.
Es war meine erste Bluesnacht. Das besondere ist, dass man zwar ein Ticket für eines der Konzerte kauft, nach der ersten Pause aber von Scheune zu Scheune wandern darf.

Was allerdings ein wenig fehlte: die Außenbespaßung. Wenn es zwischen den Scheunen irgendwo ein Lagerfeuer gäbe oder wenn irgendwo ein Grill stünde, das würde die Atmosphäre außerhalb der Konzerte noch ein bisschen mehr erhöhen.
Allerdings hatte die Bluesnacht unfreiwillig eine Spezialeingabe zu bieten. Direkt neben dem Theater “Tiefste Provinz” boten Autoschrauber ein besonderes Spektakel: kaputte Autos nämlich. Erst wurde geschraubt, dann wurde geheult. Oder besser: der Motor zum Heulen gebracht. Minutenlang.
So stand also eine Gruppe junger Männer und Frauen vor der offenen Werkstattscheune und beobachtete den Mann im Auto, der ordentlich Gas gab. Gesund war das Auto nicht – nach jedem Gasgeben knallte es, der Scheinwerfer flackerte. Da war noch einiges zu tun, und es war ganz klar: Auch die Schrauber hatten an diesem Abend den Blues. Und alle anderen die Abgase in der Nase.

ORA aktuell

Turm: Erlebniscity hat neuen Geschäftsführer

Sonntag, den 30. März 2014
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Kay Duberow ist neuer Geschäftsführer der Stadtservice Oranienburg GmbH und damit auch der Turm-Erlebniscity. Er tritt den Job am 14. April an und wird damit Nachfolger von Interimsgeschäftsführerin Kerstin Kausche. Der Aufsichtsrat stimmte einstimmig für ihn.

Seit 1997 arbeitete der Betriebswirt in Bad Suderode in Sachsen-Anhalt, sechs Jahre lang war er dort Kurdirektor. Nach eigenen Angaben schlug er für Oranienburg ein Angebot eines Ostseebades aus.

Die Neubesetzung der Stelle war nötig, weil sich die vorherigen Geschäftsführer unberechtige Bonuszahlungen genehmigt hatten.Vor acht Monaten waren sie gefeuert worden.

RTelenovela

Autobahn-Pop-Up

Sonntag, den 30. März 2014
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Dichter Nebel kann auf der Autobahn schon mal unangenehm werden. Wenn die Sichtweite gerade mal 40 Meter beträgt, fährt man permanent gegen eine weiße Wand.
Am späten Freitagabend lag das Autobahnkreuz Oranienburg mal wieder versteckt unter einem wabernden Teppich. Wer dort unterwegs war, konnte sich nur an den Linien auf der Fahrbahn orientieren.

Doch dann machte es PLOPP, und riesige orange und blaue Tafeln tauchten in meinem Blickfeld auf. Oben, hoch über der Fahrbahn waren ganz plötzlich die Verkehrsschilder zu sehen. Wie Pop-Ups mit Reklame auf Internetseiten. Im dichten Nebel waren sie extrem spät sichtbar. Nur wegklicken kann man sie nicht.

Aber dass ich mich mal über Verkehrsschilder erschrecke, hätte ich nie für möglich gehalten.

ORA aktuell

Lokalfernsehen: Oberhavel TV ist verkauft

Samstag, den 29. März 2014
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Oberhavel TV mit Sitz in Oranienburg hat einen neuen Besitzer. Der Lokalsender gehört nun zwei jungen Investoren aus Berlin. Näheres soll im April bekanntgegeben werden, der Verkauf wird zum 1. April wirksam.
Der bisherige Besitzer Hans-Jürgen Georgi (65) hatte den Sender 1996 mitgegründet, nun will er sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen.

Oberhavel TV sendet 24 Stunden im örtlichen Kabelnetz sowie über den Astra-Satelliten auf dem Sender “BB-MV Lokal-TV”, dienstags um 21 Uhr und sonntags um 19.30 Uhr.

RTZapper

YPD-Challenge – Der Karrierestart deines Lebens

Samstag, den 29. März 2014
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DO 27.03.2014 | 20.15 Uhr | Servus TV

Beim Casting kann man auch ganz schön ins Schwitzen kommen. Und in schiere Verzweiflung verfallen. Denn bei der “YPD-Challenge” auf dem österreichischen Sender Servus TV müssen die Teilnehmer mal so richtig ihren Grips einsetzen. Da gibt es keine Pillepalle-Fragen oder Scherzantworten.

YPD steht für Young, Powerful, Dynamic. Gesucht werden laut Ptressemitteilung junge, dynamische und motivierte Schüler, Studenten oder Berufseinsteiger aus Österreich und Deutschland. Sie können sich einen von rund 120 Praktikumsplätze beiinternational agierenden Firmen sichern.
So sitzen in einem großen Raum 50 Jugendliche und verfolgen die Fragen, die man ihnen nacheinander stellt.

Allein in der Sendung von diesem Donnerstag waren harte Nüsse zu knacken. Es ging beispielsweise darum Zusammenhänge zu erfassen. Auf einem Bild sind bunte Klötzchen gezeigt worden – ohne den Teilnehmern zu sagen, worums es geht. Dann aber die Frage: Genannt wurden vier Comicfiguren, und anhand der Klötzchen, die man nun abe rnicht mehr sah, sollte man erkennen, welche Comicfamilie fehlte. Wahnsinn.
An anderer Stelle redete der Sprecher scheinbar ewig belangloses Zeug – dann aber wollte er einen ganz bestimmten Fakt wissen. Später mussten Vornamen von Schauspieler den Vornamen von Serienfiguren zugeordnet werden.

Das sind harte Brocken gewesen, und das unterscheidet sich ganz erheblich von herkömmlichen Spielshows. Zumal der Zuschauer zu Hause mitmachen kann – auf dem Second Screen läuft das Spiel parallel.
Es kommt nur noch selten vor, dass man beim fernsehen durchaus gefordert ist: Bei der “YPD-Challenge” ist das definitiv der Fall. Und das macht Spaß.