Tagesarchiv für 26. Februar 2014

ORA aktuell

Oranienburger Bibliothek zieht um

Mittwoch, den 26. Februar 2014

Die Oranienburger Bibliothek zieht um. Die Räume an der Sachsenhausener Straße werden aufgegeben. Neueröffnung ist am 3. März – mehr als einen Monat später als geplant – auf dem Schlossplatz. Am 8. März beginnt eine Festwoche.
Gegenüber dem Schloss entstand in den vergangenen Monaten ein Neubau, in den auch die Tourismusinformation mit einziehen wird. Der Bau kostete nach letzten Informationen 4,6 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt betrug 1,1 Millionen Euro.

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RTelenovela

Rückenschule (2): Noch mal paddeln, bitte!

Mittwoch, den 26. Februar 2014
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(1) -> 9.1.2014

So schnell kann’s gehen: Die Rückenschule, bei der ich jetzt jede Woche mitgemacht habe, ist schon wieder zu Ende. Im April soll es an selber Stelle weitergehen, dann beginnt der Nachfolgekurs, aber da stehe ich bislang nur auf der Warteliste.

Das Ganze fand zwar nur einmal pro Woche für je eine Stunde statt, aber das ist für den Anfang besser als nichts. Dem Rücken haben die Übungen sehr gut getan, das merke ich daran, dass ich weniger Schmerzen habe als bisher. Am Ende schloss sich auch der Kreis, in dem wir wieder – wie schon in der ersten Stunde – paddelnd auf der Matte lagen.
Und einen Übungszettel habe ich hier nun auch zu liegen – und muss ich mich nur noch dazu entschließen, ab und zu auch mal eben jene Übungen zu machen, die ich in den vergangenen Wochen gelernt habe.

Zum Beispiel die: Ganzkörperkräftigung.
Stütz dich im Vierfüßlerstand auf den Unterarmen und Knien ab, die Zehen sind aufgestellt, die Knie stehen etwa 10 Zentimeter hinter den Hüftgelenken. Wirbelsäule ausrichten. Rumpfmuskulatur anspannen. Den Rücken geradehalten, den Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule. Hebe deine Knie einen Zentimeter vom Boden ab, halte die Position für 15 Sekunden, atme gleichmäßig weiter und achte darauf, die Lendenwirbelsäule nicht einzuknicken.
Und nun du.

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RT liest

Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war – Alle Toten fliegen hoch, Teil 2

Mittwoch, den 26. Februar 2014

Teil 1 -> 27.7.2011

Das Leben in einer Psychiatrie. Das ist für den jungen Helden in Joachim Meyerhoffs Roman ganz normal. Sein Vater ist der Direktor einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, und die Familie lebt in einem Haus auf dem Klinikgelände.
Er erlebt den Klinikalltag ganz nebenbei, wenn er von der Schule kommt, draußen spielt oder wenn der Vater Geburtstag hat.
Er wächst ansonsten wohlbehütet und finanziell sorgenfrei auf, er ist der jüngste unter drei Brüdern, seien Mutter ist zu Hause und kümmert sich. Und dennoch findet er selten Zugang zu seinem Vater, er bleibt ihm seltsam fremd, vermutlich auch, weil der Vater viel mehr im Klinikalltag aufgeht als im Familienalltag. Das ändert sich erst, als der Vater alt ist und sein Sohn ihn wieder besuchen kommt und einen gebrechlichen, kranken Mann vorfindet.

“Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war”, fragt Joachim Meyerhoff mit seinem Romantitel. Daraus spricht wohl der Wunsch nach Familiengeborgenheit, die er scheinbar nie wirklich empfunden hat. So kommt es auch in seiner Geschichte heraus.
Warmherzig und gleichzeitig distanziert schreibt Meyerhoff über sein Leben, die Kindheit und über die Familie. Das ist mal heiter, mal traurig, bedrückend und rührend. Man könnte sagen: So, wie das Leben ist, auch wenn Meyerhoffs Familie eben nicht so ist, wie das Lebend er meisten ist. Ein oft interessanter, wenn auch nicht durchweg spannender Familienroman.
Teil 2 von Meyerhoffs Reihe “Alle Toten fliegen hoch” kann man auch lesen, ohne Teil 1 zu kennen. “Amerika” liegt zeitlich inmitten dieser Geschichte, sie wird hier sogar angerissen.

Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war – Alle Toten fliegen hoch, Teil 2
Kiepenheuer & Witsch, 351 Seiten
7/10

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RTZapper

Der Restauranttester

Mittwoch, den 26. Februar 2014
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MO 24.02.2014 | 0.55 Uhr (Di.) | RTL

Steffen Henssler geht in der Kneipe erst mal aufs Klo. Nicht weil er ein dringendes Bedürfnis hat, sondern weil er sehen will, ob das Örtchen sauber ist. Henssler ist der neue Christian Rach bei RTL, er ist “Der Restauranttester”.

Nach Rachs Weggang zum ZDF heuerte RTL musste Ersatz her für die durchaus hoch angesehene Dokureihe. Lebte sie doch als eine der wenigen Realityreihen davon, so echt wie möglich zu sein.
Steffen Henssler will diese Tradition nun offenbar fortsetzen, aber er macht das anders als Rach. Der war durchaus charmanter, meist ruhiger. Henssler wirkt manchmal unbeherrschter, er scheißt die Leute auch mal so zusammen, dass es phasenweise nicht mehr sympathisch wirkt. Aber vermutlich will er das auch nicht sein, oder es geht ihm darum gar nicht.

Allerdings war sein erster Fall auch hart. In einem Lokal in Remscheid bekam er nur Fertigfraß vorgesetzt – und saure Nudeln. Da wäre vermutlich sogar Rach laut geworden. Hinzu kam eine desolate Küche und ein Chef, der das alles irgendwie nicht ernst nahm.
Da war Hensslers ganze Kraft gefragt, er wie er Berserker stapfte er durch das Lokal. Auch wenn ihm ein wenig von der Wärme fehlt – und man deshalb den Rach dann doch öfter mal vermisst – er bringt ordentlich frischen Wind ins Format. Ob Henssler aber auch das Alleinstellungsmerkmal der bisher durch Rach geprägten seriösen Dokureihe halten kann, wird sich aber noch zeigen.

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