Tagesarchiv für 9. Februar 2014

RTZapper

Berlinale-Pressekonferenz: Stereo

Sonntag, den 9. Februar 2014
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SA 08.02.2014 | 3.35 Uhr (So.) | rbb

Jetzt schreien sie schon wieder!
Schauspieler sind manchmal wirklich nicht zu beneiden. Photocalls zum Beispiel – die müssen doch die Hölle sein. Ein Photocall findet meistens vor einer Pressekonferenz statt. Aktuell beispielsweise auf der Berlinale. Die Darsteller des Films stehen dann vor der blauen Berlinale-Sponsorenwand und stellen sich den Fotografen – und lassen sich anschreien.

Jede Nacht ist das derzeit wieder im rbb zu beobachten. Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Petra Schmidt-Schaller und weitere Protagonisten stellten am Sonnabend ihren Film “Stereo” vor.
Dann stehen sie also da. Und die Fotografen schreien: Moritz!!! Hier!!! Lachen!!! Einen Schritt vor!!! Hier!!! Und hier!!! Und sobald sich einer der Schauspieler umdreht, wegguckt oder einen Schritt macht, schwillt der Lautstärkepegel an, weil Fotograf 1 noch nicht alle Fotos gemacht hat und Fotograf 2 auch noch nicht glücklich ist und Fotograf 3 bis 56 ebenfalls noch nach dem richtigen Motiv suchen.
Als außenstehender Zuschauer schüttelt man da nur mit dem Kopf, aber immerhin geht es ja um das beste Foto.

Geradezu absurd ist diese Szene vorher beim “Monuments Men”-Photocall gewesen. George Clooney, Bill Murray, Matt Damon und Co. spielten am Ende Eisenbahn – die Hände auf den Schultern des Vormannes – und liefen im Gänsemarsch im Kreis herum. Werden wir bestimmt auf irgendeinem der 2163 dort gemachten Fotos sehen…

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RTZapper

Olympia live: Sotschi 2014

Sonntag, den 9. Februar 2014
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SA 08.02.2014 | 20.00 Uhr | Das Erste

Wenn im russischen Sotschi der Olympiatag zu Ende geht, dann ist in Deutschland Primetime. Und zu eben jener Primetime enden bei ARD und ZDf die täglichen Übertragungen. Abendzusammenfassungen? Eine ausführliche Sendung mit den Höhepunkten des Tages? Fehlanzeige!

So wenig Olympia war schon lange nicht mehr bei ARD und ZDF. Zwar übertragen beide Sender abwechselnd live – aber so halbherzig wie noch nie.
In der besten Zeit liefen die Spiele nicht nur im Hauptprogramm, auch die Spartensender sind zu Olympiakanälen geworden. Dort sind bestimmte Wettbewerbe in voller Länge gezeigt worden. Gibt’s nicht mehr. ARD und ZDF haben diesen Service vollständig ins Internet abgeschoben und bejubeln sich dann auch noch diese angebliche Leistung. Ich wüsste nicht, wofür.
Auch die fehlende Highlightsendung ist ein großes Rätsel, auch da haben sich die Leute offenbar gefälligst ins Internet zu begeben.
Am Sonnabend unterbrach Das Erste sogar die Olympiaübertragung, um 80 Minuten lang Fußball zu zeigen. Fans der Spiele schauten da ganz in die Röhre.

Eurosport ist diesmal ebenfalls nicht dabei, wo doch wenigstens dieser Sender immer eine Live-Alternative bot. Nur Sport 1 ist noch mit im Boot – für die eine oder andere Eishockey-Übertragung.
Sonst ist Sotschi 2014 für Sportfans aber ein echtes Trauerspiel. Wer tagsüber arbeitet und abends keine Lust auf Internet hat, wird von Olympia wenig bis nichts mitbekommen. Schade!

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RT im Kino

Vaterfreuden – Die einen so, die anderen so

Sonntag, den 9. Februar 2014

Uuuund – schnapp!
Liebe Männer! Honig auf dem Penis ist keine gute Idee! Wirklich nicht. Besonders, wenn man ein Frettchen im Haus hat. Frettchen nehmen nämlich offenbar keine Rücksicht darauf, dass der Penis unter dem Honig noch benötigt wird.
Felix (Matthias Schweighöfer) weiß ein schmerzhaftes Lied davon zu singen. Durch, nun ja, widrige Umstände hat sich das Frettchen seines Bruders Henne (Friedrich Mücke) in seine Eier verbissen. Er ist nun unfruchtbar. Allerdings hat er kurz zuvor eine Samenspende bei der Samenbank abgegeben.
Es gibt also doch noch Hoffnung für eventuellen Nachwuchs. Eine Sportmoderatorin (Isabell Polak) ist die potenzielle Empfängerin der Spende. Felix versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Problem 1: Sie ist verheiratet. Problem 2: Sie hasst ihn.

Nun ja. Was soll man sagen. “Vaterfreuden – Die einen so, die anderen so” ist nette Unterhaltung. Nicht übermäßig lustig, nicht übermäßig spannend, nicht übermäßig romantisch. Also leider überhaupt nichts übermäßig und nur leider sehr durchschnittlich. Matthias Schweighöfers dritte Regiearbeit beginnt seltsam belanglos und flach. Die Story ist ziemlich beknackt und vorhersehbar.
Felix ist der Schwerenöter, der sich nach und nach seelisch entblättert. Das führt dazu, dass der Film immerhin in der zweiten Hälfte durchaus zulegt und ein Stück weit interessanter ist. Leider ist seine Partnerin Isabell Polak eher schwach. In einigen Szenen wirkt sie, als ob die ihren Text abliest, alles wirkt recht uninspiriert. Friedrich Mücke spielt einen seltsamen doofen Typen, der in seiner Doofheit aber leider ein bisschen zu unbeholfen-bekloppt wirkt, und das leider übertreieben und nicht sehr sympathisch. Mücke hat schon sehr viel bessere Rollen gespielt. Ein schöner Gegenpol sind hingegen Felix’ Freunde, die ihm kontra bieten und frech-humorvoll dargestellt sind.
So wirken diese “Vaterfreuden” ein wenig unausgereift, es wäre mehr drin gewesen und dafür weniger Larifari.

Vaterfreuden – Die einen so, die anderen so
D 2013, Regie: Matthias Schweighöfer
Warner, 110 Minuten, ab 6
6/10

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Pastewka: Staffel 5

Sonntag, den 9. Februar 2014
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FR 07.02.2014 | 23.05 Uhr | Sat.1

Die 7. Pastewka-Staffel ist schon abgedreht. Im Dezember sind schon zwei Folgen bei einer Preview in Berlin gezeigt worden. Wann sie jedoch ins Fernsehen kommen, das konnte Bastian Pastewka seinen Zuschauer dort schon nicht verraten. Diese Preview ist inzwischen zwei Monate her, und es scheint sich in der Hinsicht noch nichts Neues getan zu haben.

Blöderweise findet Sat.1 einfach keinen Platz für das neu produzierte Material. Für die Wiederholung von Staffel 5 aber schon. Am Freitagabend begann Sat.1 mit der Wiederholung alter “Pastewka”-Folgen. Auf die Neuen müssen die Fans weiter warten. Das verstehe, wer will.

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