Tagesarchiv für 24. Januar 2014

RTZapper

Das ist Spitze!: 30 Minuten länger

Freitag, den 24. Januar 2014
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DO 23.01.2014 | 20.15 Uhr | Das Erste

Kai Pflaume hat mal wieder länger gebraucht. Seine Spielshow “Das ist Spitze!” (früher bekannt als “Dalli Dalli”) hat am Donnerstagabend im Ersten mal wieder 30 Minuten überzogen.
Wobei in diesem Fall vermutlich die Programmplaner einfach nur vergessen haben, dass Pflaume immer zwei Stunden braucht, um endlich fertig zu werden.

Das führt mich zu der Frage, warum Shows heutzutage nicht mehr unter zwei Stunden auskommen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatten die Primetimeshows genau 90 Minuten, “Wetten, dass…?” 105 Minuten (wobei die immer um 15 bis 20 Minuten überzogen wurden). Inzwischen dauern sogar die Feste der Volksmusik zweieinhalb Stunden, gern auch mal drei Stunden. Selbst irgendein Promigrillen muss drei Stunden dauern.
Dabei würde es vielen Sendungen gut tun, wenn sie mal auf das Wesentliche gerafft würden. Auch “Das ist Spitze!” könnte eine Kürzung sehr gut gebrauchen.

Zumal die ARD wirklich blöd war: Das nachfolgende Politmagazin “Panorama” begann nun erst 22.15 statt um 21.45 Uhr. Das RTL-Dschungelcamp, das von Quotenrekord zu Quotenrekord eilt, wird der Zuschauerzahl von “Panorama” sicherlich eher nicht geholgen haben. Das Übel hätte sich die ARD ersparen können…

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ORA aktuell

Oranienburger Birkenallee wird saniert

Freitag, den 24. Januar 2014
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Die Birkenallee in Oranienburg soll zwischen der Berliner Straße und der Saarlandstraße neu gebaut werden. Das berichtet die Märkische Allgemeine. Die alten Betonplatten sind marode.

Der betroffene Abschnitt ist 430 Meter lang, die Fahrbahn wird 5 Meter breit. Der Abschnitt soll weiterhin für Lkw unattraktiv bleiben, sie sollen über die Saarlandstraße in die Innenstadt oder zur B96 fahren. Auch Tempo 30 soll beibehalten bleiben. Ein gehweg entsteht, auch neue Birken sollen gepflanzt werden.
Geplanter Baustart: 24. April.

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RTelenovela

Der Ausführungskostenanteil der Teilnehmergemeinschaft

Freitag, den 24. Januar 2014
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Es war von einem Vorhabenträger die Rede und von einer Teilnehmergemeinschaft. Dann gab es noch die Ausführungskosten im Einwirkungsbereich. Nicht zu vergessen den Regelungsbedarf.
Zwischendurch hatte eine Frau die ganz entscheidende Frage, und sie flüsterte sie ihrem Mann zu: “Verstehst du das?” Ihr Mann schüttelte nur den Kopf. Tja, da waren die beiden nicht allein.
Gut 100 Leute hörten am Donnerstagabend im Bärenklauer Dorfkrug dem Vortrag eines Herrn des Landesamtes für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung zu. Und nicht nur der Name dieser Einrichtung ist kompliziert. Es ging – und es wird nicht einfacher – um ein Flurbereinigungsverfahren in Oberkrämer. Die gut 100 Leute waren gekommen, um zu erfahren, was dahinter steckt.

65 Minuten dauerte der Monolog des Landesamtsmannes. Gespickt mit komplizierten Wörtern und theoretischen Begebenheiten. Irgendwie haben alle am Ende durchaus mitbekommen, worum es geht. Aber warum schaffen es Beamte nicht, sich so auszudrücken, dass man nicht erst im Amtsdeutsch-Deutsch-Übersetzungsbuch blättern muss? Einmal mehr zeigte sich, dass die Leute in den Behörden scheinbar nicht mehr die Sprache der Leute hier draußen sprechen.

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