Tagesarchiv für 23. Januar 2014

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Lara-Marie und Marc kommen groß raus

Donnerstag, den 23. Januar 2014
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Zwei Kremmener Schüler üben schon für ihre Auftritte beim Karneval

MAZ Oranienburg, 23.1.2014

KREMMEN
Die Hebefigur sitzt schon ganz gut. Wenn Lara-Marie auf Marcs Schultern sitzt, dann fühlt sie sich sicher. Ein bisschen Zeit zum Üben haben sie aber noch, denn ihren nächsten großen Auftritt als Tanzpaar haben die beiden erst am 8. Februar.
Die 13-jährige Lara-Marie Volgnandt aus dem Ortsteil Amalienfelde und der ein Jahr ältere Marc Meißner aus Kremmen sind bei den großen Shows des Karneval-Clubs Kremmen (KCK) dabei und zeigen dort, was sie tänzerisch drauf haben. Es wird wohl ein volkstümlich-bayerisches Musikmedley werden, zu dem sie sich bewegen. „Ich werde wohl eine kurze Bayern-Lederhose tragen“, erzählt Marc. „Aber ich habe sie bisher noch nicht anprobiert“, ergänzt er und lächelt ein bisschen. Sonst trägt er so was nicht. „Aber für den Abend ist das okay.“

Seit dem vergangenen Jahr tanzen sie zusammen. „Wir haben für das 50. Jubiläum unseres Vereins ein Tanzpaar gesucht“, erzählt der KCK-Vorsitzende Reiko Meißner. Die Wahl fiel auf seinen Sohn sowie auf Lara-Marie. „Die beiden passen gut zusammen.“ Die beiden nicken zustimmend.
Marc hat schon mit fünf Jahren getanzt. „Das war auch hier, beim Karneval“, erinnert er sich. „Der Biene-Maja-Tanz.“ Das Faschings-Gen liegt offenbar in der Familie. „Ich mag vor allem, dass man ausgelassenen Spaß haben kann“, sagt Marc auf die Frage, was ihm am Karneval gefällt. „Man kann mal die Sau rauslassen. In der Schule ist immer alles recht streng, da wollen wir dann mal Spaß haben. Außerdem finde ich das Gefühl, auf der Bühne zu stehen, toll.“ Allerdings tanzt er ausschließlich beim Karneval. Er besucht momentan die 9. Klasse des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums. „Ansonsten habe ich nicht die Zeit dazu.“ Jeden Sonnabend kommt er für zwei Stunden zum Training in die Schulsporthalle – vor allem, um mit Lara-Marie zu üben.
Die 13-Jährige, die in die 8. Klasse der Kremmener Goethe-Oberschule geht, tanzt schon seit fünf Jahren. „Meine Freundin hat mich damals dazu gebracht“, erzählt sie. „Sie meinte, das sei ganz cool.“ Und das war es dann tatsächlich, denn Lara-Marie blieb am Ball. „Paartanz mache ich am liebsten“, erklärt sie.

Vertrauen ist dabei besonders wichtig. „Man ist ja recht nah beieinander“, sagt Marc. „Man hat viel Körperkontakt.“ Das sei am Anfang noch eine Überwindungsfrage gewesen. „Ich muss ja auch ab und zu fest zupacken“, sagt er lächelnd. „Nach drei oder vier Proben war das aber kein Problem mehr.“ Das Vertrauen untereinander sei sehr stark. „Das muss einfach da sein“, so Marc. Ein paar Stürze bei den Hebefiguren gab es aber schon mal. „Ich saß bei ihm auf der Schulter, und wir haben uns irgendwie verhakelt, da bin ich runtergeflogen“, erinnert sich Lara-Marie. „Das tat mir sehr leid, denn das wollte ich nicht“, ergänzt ihr Tanzpartner. „Ich muss sie festhalten.“ Vor dem Auftritt am 8. Februar sind sie sehr aufgeregt. „Wir sind schon ein wenig nervös“, gesteht Marc. Bis Aschermittwoch sind sie tanzend unterwegs, dann ist erst mal Schluss. „Erst im Herbst geht es weiter“, sagt Marc.
Dann bleibt auch Zeit für andere Hobbys. Marc näht zu Hause gern Klamotten, möchte später gern Designer werden. Lara-Marie kümmert sich in Beetz um ihr Pflegepferd.

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Ab 1. Februar: Halteverbot in der Oranienburger Parkstraße

Donnerstag, den 23. Januar 2014
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Die Parkstraße in Oranienburg wird ab 1. Februar ihrem Namen nicht mehr gerecht: Dann gilt dort ein absolutes Halteverbot. Laut Verwaltung soll die Sicherheit der Kinder auf dem Weg zur Comenius-Grundschule gewährleistet sein. Für Eltern, die ihre Kinder dorthin bringen, soll es Kurzzeitparkplätze geben.
Im Gegenzug müssen Nutzer des Parkplatzes gegenüber des Schlosses in Zukunft keine Parkgebühren mehr zahlen.

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