Tagesarchiv für 22. Januar 2014

RTZapper

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!: Der Wendler kann doch noch

Mittwoch, den 22. Januar 2014
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DI 21.01.2014 | 22.05 Uhr | RTL

Eigentlich hatte ich nicht vor, jeden Tag etwas über das RTL-Dschungelcamp zu schreiben. Aber diese Sache mit dem Wendler – die ist einfach so unglaublich…
Ja, ja: … dass man sie ignorieren müsste. Richtig, das wäre viel effektiver. Aber das geht einfach nicht. Beim besten Willen nicht.

Michael Wendler. Soll einem dieser Mann eigentlich Leid tun? Läuft da irgendwas nicht rund? Ist er so verblendet, dass sein Hirn verbrannt ist? Was ist da bloß los in seinem Oberstübchen? Geschlossen wegen fehlender Substanz?
Am Montag verließ der Wendler das Dschungelcamp und war total froh, als er “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” rief. Im Auto, auf dem Weg zum Hotel, war er immer noch froh. Auch im Hotel, als er endlich Champagner süffeln und sich vollfressen konnte. Da war er auch noch glücklich. Auch, als er am Pool sitzend seine neue Single dahinträllerte (ganz zufällig handelte sich vom Dschungelcamp, in das er ja gar nicht gehen wollte und weswegen er von “Bild” eine Gegendarstellung wollte, weil die das behauptete). Froh war er auch noch, als er seinen Manager in die Arme schloss und erfuhr, dass die Einschaltquoten astronomisch sind.
Aber dann muss irgendwas passiert sein. Denn plötzlich will der Wendler wieder rein ins Camp. Das müsse doch machbar sein. Schließlich habe er doch den Dschungelkönigstitel total sicher gehabt und habe doch schon die Hosen runtergelassen und das könne man doch fortsetzen.

Gerne wird der RTL-Dschungel als Ekel-TV bezeichnet. Man könnte Anusdrink schluckende Leipzigerinnen eklig finden oder auch irgendwelche andere Prüfungen. Wirklich eklig, einfach widerlich und einen Würgereiz auslösend ist aber ein Michael Wendler, der aus lauter PR-Geilheit eine Show abzieht, die so peinlich ist, so erbärmlich, dass man als Zuschauer mit offenem Mund da sitzt.
Aber vermutlich hat der Wendler das alles ja ganz anders gemeint und vielleicht will er uns ja einfach nur auf den Arm nehmen und überhaupt. Egal wie, egal was: Der Typ ist nicht zu retten.

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RTelenovela

ADAC

Mittwoch, den 22. Januar 2014
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Der ADAC hat beschissen. Bei der Aktion zur Wahl zum “Auto des Jahres” hat der Club einfach mal ein paar Stimmen dazugedichtet. Also, das zehnfache der abgegebenen Stimmen.
Nun gut, es ist ja auch peinlich, dass bei einem Club, bei dem 19 Millionen Leute Mitglied sind, sich so unfassbar wenige an so einer Wahl beteiligen. Man könnte auch sagen: Dass sich ein Großteil der ADAC-Mitglied einen Scheißdreck für diese Wahl interessiert und der ADAC in Wirklichkeit gar nicht für die Masse spricht.

Ich bin auch Mitglied des ADAC. Ich interessiere mich kaum für Autos. Ich mag es nur total, wenn sie funktionieren, wenn sie mich von A nach B bringen und dabei nicht kaputtgehen. Da stehe ich drauf. Falls doch mal was schief geht, dann kann ich den ADAC anrufen, die mich dann abschleppen. Dafür bin ich dort Mitglied.

Ich bin übrigens kein ADAC-Mitglied geworden, um dafür auch noch eine Zeitschrift in den Briefkasten geschmissen zu bekommen, die ich nicht lese. Das heißt: Wie ich schon im August 2010 hier erzählte, interessieren mich dort nur die Reiseanzeigen.
Blöderweise wirbt aber der ADAC bei seinen Werbekunden dafür, dass die eine Zeitschrift rausgeben, die eine 13-Millionen-Auflage hat. 80 Prozent lesen die Zeitschrift auch, besagt eine Studie. Eine von ADAC. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es weitere Nicht-Auto-Freaks unter den ADAC-Mitgliedern gibt, die sich nicht mal für Reiseannoncen interessieren.
Aber was dieses Thema angeht, hat der ADAC bestimmt nicht gemauschelt. Immerhin führt der Skandal nun zu einer Premiere: Die nächste “Autowelt”-Ausgabe, die wird mich dann doch mal brennend interessieren.

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ORA aktuell

Blitzeis sorgt in Oranienburg für Probleme

Mittwoch, den 22. Januar 2014
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Trotz Temperaturen um die -2 Grad regnete es am Montag in Oranienburg. Schon am Morgen führte das zu vereisten Straßen, Wegen und Plätzen. Die gefährliche Glätte hielt bis zum Dienstagmorgen an, als dann Schnee fiel.
Auf den Autos bildeten sich regelrechte Eispanzer. Es gab Dutzende Unfälle, allein zwei innerhalb von einer Stunde in der Robert-Koch-Straße. Die Notaufnahme in der Oberhavel-Klinik war überlastet.

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