Tagesarchiv für 24. November 2013

RTelenovela

Ganz viel Gans

Sonntag, den 24. November 2013
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So. Jetzt kann die Vorweihnachtszeit beginnen. In Schwante gab’s am Sonnabend wieder ganz viel Gans. Tausende Leute sind in das kleine Dorf gekommen, um Gänsekeulen und Bratäpfel zu essen.

Seit vielen Jahren veranstaltet die örtliche Bäckerei den Gänsekeulentag im November. Eine logistische Meisterleitung. Schon am Abend davor werden die Keulen im Ofen gebacken, es sind mehrere Tausend. An vielen Verkaufsstellen werden sie dann an die Gäste gereicht – mit Rot- oder Grünkohl. Dass es da nie Schwierigkeiten mit dem Nachschub gibt, ist erstaunlich.

Die Leute drängeln sich. Und das zu recht, denn die Gänsekeulen sind lecker. Allerdings musste ich mich, um den Magen zu schonen, noch vom Hautfett der Gänse fernhalten.
Weihnachten gibt’s dann wieder Gans.

Wieder zeigte sich übrigens, dass Autofahrer alles tun, um nicht so weit laufen zu müssen. Für Wirbel sorgten nämlich mehrere Autos, die auf Privatgrundstücken abgestellt waren. Diverse Male mussten der DJ, der Musiker und der Veranstalter die betreffenden Leute ermahnen, doch ihre Wagen dort wegzufahren. Aber wer weiß, vielleicht hat ja am Ende ein Abschleppdienst in Schwante viel Geld verdient…

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ORA aktuell

Oranienburger Schulen haben Probleme mit dem Essen

Sonntag, den 24. November 2013
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An mehreren Oranienburger Schulen gibt es Probleme mit dem Schulessen. Das berichtet die Märkische Allgemeine. Eine entsprechende Beschwerde gab es im jüngsten Sozialausschuss der Stadt.
Betroffen ist die Grundschule in Friedrichsthal. Laut Eltern und Lehrern sei das Essen nicht warm genug, nicht frisch, und es rieche.
Beim Essensanbieter handelt es sich um die Firma GVL, die erst vor wenigen Monaten nach dem Sedexo-Skandal den Zuschlag für 2500 Schulessen in Oranienburg bekommen hat. Geschäftsführer Roland Timpe will am Montag in die Stadt kommen und Stellung nehmen.
Nach Recherchen der MAZ gab es unter anderen auch in der Oranienburger Havel-Grundschule anfänglich Probleme – die seien nach gesprächen jedoch ausgeräumt worden, sagte Schulleiter Andreas Deutschländer der Zeitung.

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RT im Kino

Fliegende Liebende

Sonntag, den 24. November 2013

Blöde Sache. Das Flugzeug ist zwar in der Luft, aber die Landung. Tjaja. Also, man will erst nicht so richtig damit rausrücken. Aber die Sache mit der Landung – die, nun ja, wird nicht einfach. Eines der vier Fahrwerke ist nämlich im Eimer. Irgendwer muss am Flughafen vergessen haben, einen Bremsklotz zu entfernen.
Aber der Großteil der Passagiere bekommt das gar nicht, die haben schon ein Beruhigungsmittel bekommen und pennen. Was Schlaftabletten so alles bewirken. In der Business-Class gibt’s Meskalin im Tomatensaft – beruhigt auch.
Unterdessen bereitet sich die Crew auf die unsanfte Landung vor. Und reden über Sex. Und über Sex. Wer mit wem, und wer mit wem noch nicht, aber bald. Und ist der Pilot wirklich bi – wo er doch eine Affäre mit einem der Stewarts hat – und der Co-Pilot vielleicht doch schwul?

Pedro Almodóvar wandelt so ein kleines bisschen auf zuckerschen Spuren. Manchmal erinnert seine Komödie an die “Unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug” der Gebrüder Zucker aus den 80ern, denn was sich in dieser Maschine alles abspielt, ist tatsächlich unglaublich – und oft unglaublich lustig.
Da ist eine Gefahr in Sicht, und die Crew beschäftigt sich mit ihrem Sexleben, auch die Passagiere haben seltsame Dinge zu klären.
Almodóvar sorgt für eine herrlich sinnfreie, locker-flockige und mitunter tuntige Komödie. Macht Spaß!

Fliegende Liebende
Spanien 2013, Regie: Pedro Almodóvar
Tobis, 86 Minuten, ab 16
7/10

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