Tagesarchiv für 29. September 2013

RTZapper

Radio-Teddy-Nachrichten

Sonntag, den 29. September 2013
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SA 28.09.2013 | 23.00 Uhr | Radio Teddy

Hey, ihr da von Radio Teddy! Wenn ihr die Nachrichten schon nicht live sendet, dann spielt sie wenigstens nicht rückwärts ab!
Blöde Sache, das. Bei den Privatradiosendern laufen zwar auch nachts Nachrichten, aber eigentlich ist ihnen das zu aufwändig. Sie zeichnen den Kram auf und spulen das dann ab. In der Hoffnung, dass nachts nichts Gravierendes passiert.

Eigentlich fällt das nicht weiter auf, wäre da am Sonnabendabend bei Radio Teddy aus Potsdam nicht diese Panne passiert. Plötzlich spricht der Nachrichtenmann rückwärts. Ich nehme mal an, dass er das live nicht so gut könnte.

Ach ja, und noch was: Ein Wetterbericht, der mir Nachttemperaturen zwischen 14 und 2 Grad vorhersagt, weil er wahrscheinlich für ganz Deutschland gültig ist, den kann man auch in die Tonne treten.

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ORA aktuell

Turm: Sauna-Eröffnung erneut verschoben

Sonntag, den 29. September 2013

Die neue Saunalandschaft ind er Oranienburger Turm-Erlebniscity wird noch später eröffnet als geplant. War sie ursprünglich für das Frühjahr, dann für Mitte Oktober geplant, soll es nun erst am 1. Dezember soweit sein. “Die Qualität soll nicht leiden”, sagte Geschäftsführerin Kerstin Kausche der Märkische Allgemeinen. Es gehe um Restarbeiten, die gründlich erledigt werden sollen.

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RT im Kino

Der Geschmack von Apfelkernen

Sonntag, den 29. September 2013

Nun gehört es ihr. Wenn sie denn will.
Nach dem Tod von Großmutter Bertha (Oda Thormeyer) erbt Iris (Hannah Herzsprung) das Haus, in dem sie lebte. Ein Grund zur Freude? Iris ist sich unsicher. Sie will das Haus nicht. Zu viele Erinnerungen. Und nicht nur gute. Aber was ist eigentlich passiert, damals?
Iris erinnert sich. An ihre Jugendzeit, als sie zu den “schrecklichen drei” gehörte. Als sie mit ihrer Cousine Rosmarie (Paula Beer) und ihrer Freundin Mira (Zoe Moore) rumhing. Es stellt sich mehr und mehr raus, was für ein Ekel Rosmarie war, wie sie den beiden ihren Willen aufzwang, welchen Druck sie ausübte.
Sie erinnert sich an ihre Tante Inga (Marie Bäumer), die um ihre große Liebe kämpft, sie deckt Liebeleien auf, Intrigen und Hassmomente.
Und sie begegnet Max (Florian Stetter), der als Junge immer eher unscheinbar war. Jetzt ist er Anwalt, und Iris will mit ihm die Erbschaftssache klären…

“Der Geschmack von Apfelkernen” ist wohl ziemlich bitter, und bitter ist auch das, was die Familie von Iris im Laufe der Jahrzehnte erlebt hat. Eine bitter-süße Sinfonie ist es, die da zwei Stunden lang erzählt wird. Vivian Naefe hat das ganz hübsch ins Bild gesetzt.
Zwar beginnt der Film etwas mau, in der ersten halben Stunde findet man sich schon fast damit ab, einem langweiligen, belanglosen Flop beizuwohnen. Das ändert sich aber, als klar wird, dass diese Familie ganz schön was auf dem Kerbholz hat. Angesichts der vielen Rückblenden, die die Ereignisse auch nicht zeitlich geordnet zeigen, ist ein bisschen Aufmerksamkeit gefragt, allerdings erklärt sich das alles dann doch von selbst.
Letztlich ruft uns “Der Geschmack von Apfelkernen” dazu auf, durchaus mal wieder in die eigene Familiengeschichte zu schauen, vielleicht auch mal das eine oder andere dunkle Geheimnis zu lüften.

Der Geschmack von Apfelkernen
D 2013, Regie: Vivian Naefe
Concordefilm, 121 Minuten, ab 12
8/10

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RTelenovela

Das Schwein starb auf der Landesstraße

Sonntag, den 29. September 2013
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Seit ich Auto fahre ist das mein Horror: dass plötzlich ein Wildschwein aus dem Gebüsch geflitzt kommt und mir ins Auto donnert.
Auf diversen Strecken halte ich besonders Ausschau: Auf der A10 zwischen Mühlenbeck und Birkenwerder, zwischen Summt und Lehnitz, zwischen Sommerfeld und Hohenbruch, zwischen Beetz und Rüthnick. Um nur einige Abschnitte zu nennen.

Neulich wäre es fast passiert. Ich fahre auf der Landesstraße zwischen dem Leegebrucher Kreisel und Germendorf. Plötzlich habe ich einen Ölgeruch in der Nase, und Ölgeruch ist die zweite Horrorvorstellung, die ich beim Autofahren habe.
Die drei Autos vor mir stoppten, vorn schaltete jemand die Warnblinkanlage ein. So standen wir eine gute Minute einfach so rum, bis der erste überholte.
Und da lag das Schwein: gestorben auf der Landesstraße. Das Wildschwein muss dem Auto direkt vorn reingerannt sein, das Nummernschild lag auf der Straße – unweit des toten Tieres.
Daran werde ich jetzt wohl immer wieder denken, wenn ich dortlang fahre.

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