Tagesarchiv für 12. August 2013

RTZapper

Krömer – Late Night Show: Matthias Matussek

Montag, den 12. August 2013
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SA 10.08.2013 | 23.40 Uhr | Das Erste

Wer als Gast in die Show von Kurt Krömer geht, der sollte wissen: Er ist nur Beiwerk in der Krömer-Show. Mehr nicht.
Der Journalist Matthias Matussek scheint sich jedoch nicht so wirklich darauf vorbereitet zu haben, was ihn denn erwarten könnte. Matussek wollte eigentlich nur eins: Sein neues Buch in die Kamera halten, über sein neues Buch sprechen und Krömer vielleicht auch noch sein neues Buch schenken.
Blöd nur: Kurt Krömer interessierte sich null für das neue Buch von Matthias Matussek.

Stattdessen begrüßte er Matussek auf die gewohnt flapsige Art, er sei ja ein hinterfotziges Arschloch, ein Puffgänger. Matsussek war darüber sichtlich verblüfft und verärgert, auch dass er keine vernünftige Reklame für sein neues Buch machen durfte.
Matussek beschwerte sich beim rbb und klagte – umsonst. Am Sonnabend lief die Folge am späten Abend im Ersten. Und hatte schon mal richtig gute PR im Vorfeld.

Im Interview mit der “Welt” beschwerte sich der von der ARD tief erschütterte Herr Matussek und zog fälschlicherweise auch noch Mary Roos mit ins Boot, die ebenfalls zu Gast war: “Mary Roos war vor mir dran, sie hat wirklich geweint und gelacht gleichzeitig. Krömer hat das thematisiert und ihr einen Plastikeimer zwischen die Beine geschoben, damit alles abtropfen kann oder so ähnlich. Sie war auch Geisel dieser Versuchsanordnung”, so Matussek in der “Welt”. Roos war eine Geisel? Da hat Herr Matussek in seinem Ärger aber wohl nicht ganz aufgepasst, denn Mary Roos weinte Lachtränen und amüsierte sich köstlich über Krömer. Ganz im Gegensatz zu dem Journalisten, der eigentlich nur sein neues Buch vorstellen wollte. Aber das ließ ihm Krömer – völlig zurecht – nicht durchgehen.

Immerhin bekommt Matussek im Nachhinein doch noch die Promotion, die er gern hätte. In Interview klagt er sein Leid. Und: Er hat ein neues Buch geschrieben, wusstest du das schon?

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RTelenovela

Die Schlossparknacht 2013 – das schönste Oranienburger Event

Montag, den 12. August 2013
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Es ist sicherlich das schönste Event des Jahres in Oranienburg: die Schlossparknacht. Dann ist der Park bis nach Mitternacht geöffnet, viele Bäume erstrahlen in herrlichen Lichtern, die Orangerie leuchtet rot, grün und blau, überall sind die Wege und Wiesen in wundervolle Farben getaucht. Auf den kleinen Bächen wabert abends der Nebel im orangenen Licht. Man läuft, man staunt, man genießt.

Auch wenn sich eine junge Dame über die Musik beschwerte – die Oranienburger hätten immer doofe Bands bei ihren Festen, sagte sie – gab es da durchaus echte Höhepunkte. Der Überraschendste war Robin Sukroso. Der junge Mann, der längere Zeit in Berlin lebte und nun in Leipzig wohnt, macht elektronische Musik mit einer von ihm selben gebauten Gitarre. Die erzeugt nicht nur die gewohnten Klänge, sondern ist auch ein regelrechtes Mischpult, Sukroso kann damit tolle Tönen erzeugen. Für die Schlossparknacht waren das ungewohnte Klänge, und ein Teil der Besucher konnte damit auch wenig anfangen – aber die, die blieben, fanden’s großartig. Bitte wieder einladen!
Mit ihren A-Capella-Songs sorgten auch YeoMen für ordentlich Stimmung. Die Mischung aus Pophits, Klassikern und sogar Technoklassikern kamen auch gut an.

An der Orangerie gab’s eher die Musik für Oldie-, und Schlagerfans. Die Rockys spielten Rock und Pop, darunter viele Klassiker. Die wenigsten werden ihn vielleicht registriert haben, aber am Schlagzeug saß Olaf Schubert, der eigentlich auch Comedian im hässlichen Pullover bekannt ist.

Nicht ganz optimal war die Essensversorgung im Park. Zwar standen hier und da ein paar Stände, aber bei ausnahmslos allen standen ewig lange Schlangen davor. 2014 dürfen es ruhig ein paar Buden mehr sein. Und Papierkörbe.

Richtig schön war diesmal das Feuerwerk, die reine Kunst und keine plumpe Böllerei, wie ich sie erst vor zwei Tagen in Göhren auf Rügen erlebt habe. Zu wunderschöner Musik ging eine einfallsreiche Feuerwerkskomposition in die Luft.
Die Schlossparknacht 2013 – ein echtes Erlebnis!

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