Tagesarchiv für 25. Juni 2013

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1993: Regine Hildebrandt lobt neue Sommerfelder Rehaklinik

Dienstag, den 25. Juni 2013
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April/Mai 1993 -> 11.5.2013

Vor 20 Jahren: Ausbau des Hellmuth-Ulrici-Geländes kommt voran / Zoff um Schildower Amtsdirektor / Racheakt in Friedrichsthal

MAZ Oranienburg, 25.6.2013

Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal der Mai und Juni 1993.

OBERHAVEL
An der B 96 bei Nassenheide soll ein Motel gebaut werden. Entsprechende Pläne werden am 21. Mai 1993 bekannt. Entstehen soll es in rustikaler Blockbauweise mit mehr als 30 Betten, einer Gaststätte, Sauna und einem Fitnessbereich.

Der Löwenberger SV gewinnt das Fußball-Kreispokalfinale. Gegen den 1. FC Kremmen gewinnt die Mannschaft mit 3:2.

Die SPD ist die große Siegerin bei der Wahl zum Gemeindeparlament in Stolpe-Süd. Am 23. Mai 1993 bekommt sie mehr als 50 Prozent der Stimmen. Werner Ebert wird neuer Bürgermeister. Nach heftigen Streitigkeiten und dem Rücktritt fast aller Gemeindevertreter ist die Wahl notwendig geworden.

Sprengmeister Horst Reinhardt steht am 25. Mai 1993 vor seinem bis dahin schwierigsten Fall. Am Bachstelzenweg in Lehnitz muss eine 500-Kilo-Bombe entschärft werden. Sie liegt in sechs Metern Tiefe, lange muss erst das Grundwasser abgepumpt werden. Am Ende ist eine Sprengung aber doch nicht notwendig, Reinhardt gelingt es, sie zu entschärfen.
Nur 24 Stunden später ist wieder Bombenalarm, diesmal auf dem Gutsplatz in Lehnitz.

Peter Ihloff soll nicht mehr Amtsdirektor in Schildow sein. Sieben von acht Mitgliedern des Amtsausschusses sind am 26. Mai 1993 für seine Abberufung. Die Unzufriedenheit über die Arbeitsweise Ihloffs im Amt Schildow ist groß. Mühlenbecks Bürgermeister Helmut Woggon bemängelt vor allem das Finanzchaos, aber das bringt ihm Ärger ein. Auch Waggon sieht sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt, denn die Mühlenbecker Gemeindevertretung hatte eigentlich gegen die Abwahl Ihloffs gestimmt. Die Mühlenbecker wollen Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. Woggon bleibt zunächst Ortschef.

Am Birkengrund in Wensickendorf sollen auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern drei Tennisplätze entstehen. Zum Komplex gehört ein Klubhaus. Die Gemeindevertreter erhoffen sich auch Impulse für die Jugendlichen im Dorf.

Nach dem Brandanschlag von Solingen, bei dem Ende Mai 1993 fünf türkische Bewohner sterben, demonstrieren Schüler des Oranienburger Runge-Gymnasiums am 3. Juni gegen Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass.

Die Liebenwalder Marktschule platzt aus allen Nähten. Die Konsequenz: Die 3. Klasse wird im kommenden Schuljahr 1993/94 in Räumen der Schule in Neuholland unterrichtet.

Erstmals wird der Kulturpreis des Kreises Oranienburg vergeben. Er geht 1993 an die Marwitzer Keramikerin Hedwig Bollhagen, die für ihre jahrzehntelange Arbeit geehrt wird.

Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) kommt am 9. Juni zur Eröffnung der Sommerfelder Rehaklinik. Es handelt sich um die erste Stufe des Ausbaus der Hellmuth-Ulrici-Kliniken. Hildebrandt versprach, sich um den Landtausch zu kümmern, denn das Gelände in Sommerfeld gehört immer noch dem Land Berlin.

Racheakt in Friedrichsthal. Vier Männer verwüsten ein Haus am Ortsrand, die Polizei kann sie am 9. Juni 1993 bei einer Verfolgungsjagd schnell festnehmen. Der Tat ging ein Vorfall voraus, bei dem der Hund der betreffenden Familie von einem anderen Hund gebissen worden ist. Daraufhin kam es zu einer brutalen Schlägerei unter den Besitzern.

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RTZapper

Der Bauhaus/OBI-Check

Dienstag, den 25. Juni 2013
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MO 24.06.2013 | 20.15 Uhr | Das Erste

Wenn Opa mit einer Kamera auf dem Kopf durch den Baumarkt läuft, dann ist er einer ganz heißen Sache auf der Spur. Und zwar, ähm, heimlich. Also er denkt, er macht es heimlich, weil seine Kamera auf dem Kopf ja bestimmt niemandem auffällt. Auch nicht das Kamerateam, das den Mann mit der Kamera auf dem Kopf begleitet, fällt bestimmt auch nicht auf.

Die Sache mit der Undercover-Reportage hat man bei der ARD offenbar missverstanden. Im “Bauhaus/OBI-Check” schickte das Team ein Ehepaar in den Baumarkt, um zu checken, wie denn so der Service ist. Ihm setzten sie eine Mütze mit einer großen Kamera auf, nicht zu übersehen. Zusätzlich filmte ein Team die ganze Situation.
Was bei dem Check rausgekommen ist, haben wir am Montagabend leider nicht erfahren. Außer, dass die beiden nicht bedient wurden, weil kein Angesteller da war. Aber vielleicht haben die Baumarkt-Mitarbeiter gerade versammelt hinter der nächsten Ecke gestanden und sich totgelacht über die Art und Weise, wie die ARD undercover ermittelt.

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RTelenovela

Traumtagebuch (110): “Wetten, dass…?” sehen, aber nicht hören

Dienstag, den 25. Juni 2013
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(109) -> 9.5.2013

Der große Saal ist voll, und alle schauen sie nach vorn, zu dem großen Event: “Wetten, dass…?”, allerdings nur die Fernsehübertragung auf einer Großbildleinwand. Alle wollen sehen, wie die neue Show aussieht, jetzt nach den vielen Diskussion darum.
Gerade ist es allerdings ziemlich uninteressant. Ich gehe raus aus dem Saal und bin nun in einem kleinen Raum. Ich will an den Kühlschrank, mir ein kaltes Getränk nehmen. Doch direkt davor steht ein Bett, und es ist belegt. Zwei Frauen liegen drin, sie sehen auf dem Fernseher die Show. Nun schauen sie mich an. Ich frage, ob ich denn mal an den Kühlschrank darf. Nur widerwillig machen sie Platz.

Mit Getränk komme ich wieder raus, auf der großen Leinwand läuft gerade Musik, ich setze mich wieder auf meinen Platz und unterhalte mich mit den Umsitzenden. Inzwischen ist die Musik zu Ende, und Leute unterhalten sich. Allerdings fällt mir auf, dass die Stimmen gar nicht zu den Menschen passen, die da auf der Leinwand zu sehen sind. Ich stehe auf und rufe: “Fällt denn niemandem auf, dass wir den falschen Ton hören?” Ich laufe zur Seite und drücke an der Lautsprecheranlage einen Kopf, und schon sehen wir nicht nur “Wetten, dass…?”, sondern hören die Show auch wieder. Die Leute applaudieren zaghaft.

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